„Vierte - Herren“ in der Saison 2009 / 2010
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Es war ein schwerer Start in die Saison für die Vierte; verletzungs- und beruflich bedingte Ausfälle führten zu einer Reihe von Niederlagen und dann auf den vorletzten Tabellenplatz. Mit Gelassenheit und Routine kam gegen Ende des Jahres die Spielfreude und damit auch der Erfolg zurück. Nach Siegen gegen Algermissen und Holle kam es im Januar zum Show Down mit dem ungeschlagenen Tabellenführer Bad Salzdetfurth. Bis in die Endphase konnte das Spiel bei wechselnder Führung ausgeglichen gestaltet werden, in den letzten Minuten blieb das Glück jedoch aus und wir mussten den Gästen den Sieg überlassen. Doch die wichtigsten Partien sollten noch bevorstehen: Für die herben und zum Teil peinlichen Niederlagen gegen Gronau und Delligsen aus der Hinrunde wollten wir uns unbedingt revanchieren. Nach dem Ausfall unseres Stammkeepers Grimmi konnten wir einen echten Coup auf dem Reaktivierungsmarkt landen; mit Shaky im Rücken bzw. im Tor konnte zunächst Gronau und schließlich Delligsen überrollt werden. Das neue Ziel heißt jetzt Platz 3 bei noch drei ausstehenden Spielen werden wir deshalb noch einmal angreifen. Der Grundstein für diesen Aufschwung wurde wie immer auf der traditionellen Mannschaftsfahrt gelegt.
An diesem Wochenende werden seit Jahren Teamgeist und Mannschaftsmoral gleichermaßen geschult und gefordert; in diesem Jahr war als Ziel die Hallig Hooge anvisiert. In der Einsamkeit des Inselwinters sollte jeder zu seinen speziellen Talenten finden. Soweit kam es jedoch nicht, da eben jener Inselwinter dafür sorgte, dass unsere Fähre nicht auslaufen konnte. So wurde kurzfristig umgebucht und unserem Ziel folgend fuhren wir nach Bohmte ins Regenbogenhaus, Träger ist der Verein zur Förderung der geistigen und psychischen Kräfte, hier fühlten wir uns schon in Vorjahren bestens aufgehoben. Neben einem ausgiebigen Wellnessprogramm stand der 2 tägige, kräfteraubende Siebenkampf um den Traditionspokal im Vordergrund. Bis zum letzten Wettkampf lagen der Pokalverteidiger Kallo und sein ewiger Kontrahent Uli P. Kopf an Kopf vorn. Aber sie hatten die Rechnung nicht mit unserem Käptn gemacht; aus der Tiefe des Raumes, mit ungeheurer Willenskraft und Konzentration wie es sich für einen Käptn geziemt - zog Ernst im letzten Wettbewerb an beiden vorbei und konnte strahlend den Pokal in Empfang nehmen. Als letztes Großereignis in dieser Saison steht nun noch unser Saisonfinale in Braunlage mit dem obligatorischen „Anschwimmen“ an. Und da wir Hallig Hooge noch nicht aufgegeben haben, müssen wir wohl noch eine Saison spielen.
U. Reinecke