TuS Rotenburg - SG Börde Handball
Börde startet in Rotenburg in die Saison
Handball-Oberliga: Klassenerhalt als Ziel
In den vergangenen Oberliga-Spielzeiten hat sich die SG Börde Handball meist am Rand der Abstiegszone bewegt. Am Ende wurde die Klasse gehalten. Trainer Georgi Nikolov wäre zufrieden, wenn diesmal der Klassenerhalt schon früher gesichert werden kann, um nicht bis zum Schluss wieder zittern zu müssen.
Daher soll unbedingt ein erfolgreicher Saisonstart hingelegt werden. Am Samstag müssen die Börde-Handballer zum Auftakt der Punktspiel-Saison 2025/2026 beim TuS Rotenburg antreten. Das wird keine leichte Aufgabe, denn die Gastgeber, die in der vergangenen Saison in der Nordstaffel der Oberliga Platz vier belegten, stellen eine eingespielte Mannschaft.
Daher herrscht beim Börde-Team vor der ersten Partie eine gewisse Unsicherheit, weil der Auftaktgegner schwer einzuschätzen ist. Trainer Nikolov spricht dennoch von einer guten Vorbereitung: „Wenn wir unser Potenzial abrufen, können wir Rotenburg das Leben schwer machen. Allerdings muss bei uns auch alles passen. Die Jungs sind jedenfalls heiß und wollen sich gut präsentieren“, sagt der Börde-Coach, der mit Tempohandball zum Erfolg kommen will. Hoffnungen ruhen zudem auf Lothar von Hermanni, der im Sommer vom Drittligisten HC Eintracht Hildesheim zur SG Börde gewechselt ist.
Drei Fragen an Börde- Trainer Georgi Nikolov
Hallo Herr Nikolov, sind Sie zufrieden mit der Vorbereitung? Was war gut, was muss noch verbessert werden?
Insgesamt bin ich mit der Vorbereitung zufrieden. Wir haben viele neue taktische Elemente integriert und in den Testspielen gute Ansätze gezeigt. Natürlich gibt es immer Dinge, die verbessert werden müssen – vor allem im Zusammenspiel und in der Konstanz über 60 Minuten. Aber wir sind auf einem guten Weg.
Was macht die Stärke des Teams aus und mit welcher Zielsetzung geht es in die Saison 2025/26?
Unsere Stärke liegt in der Flexibilität. Wir haben viele spielintelligente Spieler, die auf mehreren Positionen einsetzbar sind – dadurch ergeben sich zahlreiche taktische Varianten, die uns unberechenbar machen. Wir wollen uns stabil in der Liga behaupten und möglichst früh nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wenn das gelingt, schauen wir, was nach oben möglich ist. Wichtig ist, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln.
Haben Sie sich auch einen Überblick über die Konkurrenz verschafft? Auch gegen den Auftaktgegner TuS Rotenburg?
Nach dem ersten oder zweiten Spieltag werden wir sicher ein klareres Bild davon haben, wo die einzelnen Mannschaften stehen – auch die Neuen in der Liga, wie TuS Rotenburg. Aber für uns zählt jetzt erst mal nur der Auftakt. Wir müssen sehen, dass wir unser Spiel konsequent und konstant durchziehen, um die ersten Punkte zu sammeln. pw