Harte Zeiten für das Nikolov-Team
SG Börde verliert mit 24:30 gegen Warberg
Die SG Börde Handball muss sich auf harte Wochen gefasst machen. Nach der 24:30-Heimniederlage gegen den HSV Warberg-Lelm steckt die Mannschaft von Trainer Georgi Nikolov vorerst mit 5:11 Punkten an elfter Stelle in der Oberliga fest und ist damit den Abstiegsrängen wieder sehr nahegekommen.
„Der doppelte Punktverlust ist sehr unglücklich. Am Ende haben wir uns zu viele technische Fehler erlaubt“, sagte der Börde-Coach. Dabei sah es in der ersten Hälfte (15:14) und auch beim 19:16 (36.) noch so aus, als könnten die Börde-Handballer das Spiel für sich entscheiden. Danach häuften sich die Fehler im Aufbau, die zum Rückstand führten. Die Warberger erzielten fünf Tore in Folge zum 24:20 und machten damit vorzeitig alles klar. Die Gastgeber waren nun nicht in der Lage, das Tempospiel der Gäste zu unterbinden. Damit war die Partie schon vorzeitig entschieden.
Wenig Durchschlagskraft
„Unser Problem war eine mangelnde Torgefahr. Es wurden keine Lösungen gefunden, den Spielfluss und die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln. Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt. Starke Leistungen unserer Torhüter Finn Arlt und Sören Krüger verhinderten eine noch höhere Niederlage“, sagte Trainer Georgi Nikolov nach der 24:30-Heimpleite.
Torschützen der SG Börde Handball waren Lothar von Hermanni (5), Jacob Bertram (4), Steffen Ratzke, Jens Keuntje, Simon Hümpel (je 3), Fabian Rüsch, Kenny Blotor (je 2), Henrik Froböse und Jan Keuntje (je 1).pw