TuS Altwarmbüchen - SG Börde Handball
In Altwarmbüchen: SG Börde Handball will Sieglos-Serie endlich beenden
Die Truppe von Trainer Georgi Nikolov ging zuletzt sechsmal in Folge als Verlierer vom Feld
Zuletzt hat die SG Börde Handball vor eigenem Publikum in der Handball-Oberliga Niedersachsen-Süd die siebte Saisonniederlage kassiert. Zudem war das 29:34 gegen den Lehrter SV bereits das sechste sieglose Spiel in Folge. Die Enttäuschung bei allen Beteiligten im Börde-Lager war entsprechend groß. Mit 5:15 Punkten stecken die Mannen von Trainer Georgi Nikolov mitten im Abstiegskampf. Als 13. belegt die SG zudem einen von zwei Tabellenplätzen, die am Saisonende den Gang in die Verbandsliga antreten müssten. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt allerdings nur einen Punkt.
Und so starten die Handballer aus dem Ostkreis am Sonntag (16.30 Uhr) einen neuen Anlauf, Boden im Abstiegskampf gutzumachen. Die Aufgaben werden aber nicht einfacher. Denn den Auftakt von zwei wegweisenden Spielen bis zur Weihnachtspause macht zunächst das anstehende Auswärtsspiel beim Tabellendritten TuS Altwarmbüchen.
In eigener Halle hat der TuS bislang noch nicht verloren und dürfte auch vom Börde-Team nur schwer zu schlagen sein. In den bisherigen fünf Heimspielen gab es lediglich gegen TSV Anderten II eine Punkteteilung (28:28). Aus einer homogenen Mannschaft ragt bei Altwarmbüchen das Rückraumduo Moritz Paternoga und Lars Hoffmann heraus. Mit 13:7 Zählern folgen die Altwarmbüchener dicht hinter dem Spitzenduo Lehrter SV und HSG Plesse-Hardenberg (jeweils 14:6).
Wie der TuS Altwarmbüchen zu schlagen ist, davon hat Trainer Georgi Nikolov schon eine Vorstellung: „In der Abwehr konzentriert spielen und mehr Geduld in der Offensive zeigen.“ Bei den Trainingseinheiten unter der Woche war eines der Ziele, die Feinabstimmung zu verbessern und die Angriffe ordentlich bis zum erfolgreichen Abschluss durchzuspielen.
Der Coach ergänzt: „Wir sind uns der prekären Tabellenkonstellation bewusst. Gegen Altwarmbüchen heißt es, mit voller Konzentration in die Partie gehen. Wir dürfen nicht kopflos agieren und uns keine einfachen Fehler erlauben, wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen.“
Keine guten Erinnerungen nehmen die Börde-Handballer mit in das Auswärtsspiel, denn in der vergangenen Saison verloren sie in Altwarmbüchen mit 23:32 und auch im Rückspiel in Schellerten zogen sie mit 22:29 den Kürzeren. Von Walter Mahr