SG Börde Damen spielt nur 20 Minuten stark auf
In der Oberliga der Frauen mussten sich die SG Börde Handball am Wochenende geschlagen geben.
HSG Schaumburg – SG Börde Handball 33:24 (13:13)
Mit viel Selbstbewusstsein sind die Börde-Frauen in die Auswärtspartie bei der HSG Schaumburg gegangen. Weil sie aber zurückhaltend agierten und nicht die erforderliche Torgefahr ausstrahlten, ging die Partie am Ende mit 24:33 verloren.
Trainerin Laura Naß brachte es auf den Punkt: „Wir haben stark begonnen, aber ebenso stark in der zweiten Halbzeit abgebaut. So darf man sich nicht in der Oberliga präsentieren“. Die BördeHandballerinnen erwischten zunächst den besseren Start und setzten sich über 4:1 (5.) auf 12:7 ab. „Die ersten 20 Minuten haben wir hervorragend gespielt“, sagte Naß. In den finalen zehn Minuten des ersten Durchgangs ließ die Konzentration allerdings merklich nach. Von Minute 20 bis 28 wurde ein komfortabler Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben. Durch die Torflaute verkürzten die Gastgeberinnen mit einem 6:0-Lauf auf 13:12. Saskia Hellberg sorgte bis zur Pause noch für den Ausgleich zum 13:13.
Nach dem Seitenwechsel folgte dann ein kollektiver Blackout. Drei Siebenmeter und mehrere Großchancen wurden leichtfertig vergeben. Zudem klafften in der Abwehr große Lücken. Am Ende stand eine bittere 24:33-Niederlage auf der Anzeigentafel. pw/mwi