HSG Nienburg II – SG Börde Handball

 

SG Börde ist im Aufstiegskampf dick im Geschäft

GaAhDiHiBe. Siegesserie gerissen und auch die Tabellenführung in der Handball-Verbandsliga verloren: Die bis dato ungeschlagene SV Alfeld kassierte im Topspiel gegen den VfB Fallersleben mit 23:32 eine Heimpleite und fiel auf Rang drei zurück. Stark trumpfte dagegen die SG Börde auf. Mit 39:25 gewann sie gegen Aufsteiger Warberg-Lelm und verbesserte sich auf den zweiten Platz, hat nur noch einen Punkt Rückstand zum neuen Spitzenreiter MTV Braunschweig II. Die U 23 von Eintracht Hildesheim kassierte eine ärgerliche 27:28-Heimniederlage.

 

SG Börde Handball – HSV Warberg-Lelm 39:25 (20:8)

 

28 Tore gegen Groß Lafferde, 36 gegen Münden, 33 gegen Fallersleben, 44 gegen Nienburg II und jetzt 39 gegen Aufsteiger Warberg-Lelm: Die SG Börde ist im Kampf um die Aufstiegsränge zur Oberliga wieder dick im Geschäft. Die Riege von Trainer Georgi Nikolov ließ am Sonnabend in der gut besuchten Schellerter Sporthalle die Gäste nur bei ihrer 1:0-Führung kurz von einer Überraschung träumen. Beim 8:5 (13.) nahm Nikolov eine Auszeit, um seine Abwehr, die in dieser Phase etwas nachlässig agierte, wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Danach waren die Börde-Handballer nicht mehr stoppen. Beim 20:8-Halbzeitstand sagte der Coach: „Das sah richtig gut aus.“ Und so ging es weiter. Damit stimmte sich der neue Zweite schon auf die nächsten Spiele gegen Emmerthal und Alfeld ein. Die meisten Tore erzielten Kenny Blotor (10/3), Moritz Büchner (7) und Jens Keuntje (7).  Von Walter Mahr

 

 

Handball-Verbandsliga: Die SG Börde bleibt in der Erfolgsspur

 

HSG Nienburg II – SG Börde Handball 29:44 (15:23)

GaAhDiHiBe. Die SG blieb in der Erfolgsspur. Durch das Torfestival beim Schlusslicht verteidigte sie mit nunmehr 16:4 Punkten den dritten Rang. Nach einem ausgeglichenen Beginn (9:9) hatten die Gäste Fahrt aufgenommen. Sie führten 16:10, 20:13 und 23:15 zur Pause. Da war die Partie bereits gelaufen. In Durchgang zwei schloss das Börde-Team mehrfach über die zweite Welle erfolgreich ab. Beim 28:18 (37.) betrug der Vorsprung bereits zehn Tore. Die Nienburger hatten dem Sturmlauf der SG nichts mehr entgegenzusetzen. Deren Trainer Georgi Nikolov konnte es sich sogar erlauben, zu experimentieren und allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Sein einziger Kritikpunkt waren die 29 Gegentreffer vom Rückstrahler. Beste Werfer waren Kenny Blotor (10/2), Niklas Mosch (9), Jens Keuntje (7) und Henrik Froböse (5).

 


 

SG Börde Handball – VfB Fallersleben

 

Die SG Börde kommt langsam ins Rollen

GaAhDiHiBe. Und die SG Börde kommt langsam ins Rollen. Vor rund 250 Zuschauern wurde in der Schellerter Sporthalle das Top-Spiel gegen den VfB Fallersleben mit 33:23 souverän gewonnen.

 

SG Börde Handball – VfB Fallersleben 33:23 (17:11)

 

Wesentlich deutlicher als erwartet besiegte die SG Börde in eigener Halle den Mitfavoriten im Aufstiegsrennen zur Oberliga. Mit großer Laufbereitschaft und starkem kämpferischen Einsatz zeigten die Gastgeber von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Die Vorgaben von SG-Trainer Georgi Nikolov wurden von allen Mannschaftsteilen umgesetzt. Mit einer kompakten und aggressiven Abwehrarbeit stellten die Hausherren nach dem 5:5 (9.) die Weichen schon frühzeitig auf Sieg, als sie anschließend auf 14:6 (20.) davonzogen. Die Führung wurde nicht mehr aus der Hand gegeben. Zur Halbzeit stand ein 17:11 an der Anzeigentafel.

In der zweiten Hälfte setzten die Hausherren ihren Angriffswirbel fort. Sie präsentierten sich leidenschaftlicher und dynamischer in ihren Aktionen. Kurzum, sie waren bis zum Schluss heiß auf den Sieg.

Allerdings war die Partie nicht frei von Emotionen, denn es ging hart zur Sache, was sich auch in der Zeitstrafen-Flut widerspiegelt. Neun Zwei-Minuten-Strafen bekamen die Börde-Handballer aufgebrummt. Fallersleben deren acht, und die Gäste sahen zusätzlich noch zwei Rote Karten. Dadurch blieb es auf dem Feld immer ziemlich übersichtlich.

„Großes Lob an das gesamte Team. Das war eine ganz starke Leistung. Es wurde alles umgesetzt, was wir bei den Trainingseinheiten geübt hatten. Wir dürfen uns aber nicht zurücklehnen. Es gibt noch Steigerungsbedarf“, sagte Börde-Coach Nikolov schon mit Blick auf das nächste Auswärtsspiel beim Schlusslicht HSG Nienburg II.    Von Walter Mahr

 

 

 

GaAhDiHiBe. Handball-Verbandsliga: Zum Spitzenspiel in Schellerten empfängt die SG Börde den Tabellendritten Fallersleben

Zum Topspiel der Handball-Verbandsliga begrüßt am Samstag in Schellerten der Vierte SG Börde (12:4) den Dritten VfB Fallersleben (14:2).

 

SG Börde Handball – VfB Fallersleben (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

 

Im Pokalspiel in Wilhelmshaven fehlten im Börde-Team vier Stammkräfte wegen Krankheit und Verletzung. Im Punktspiel gegen Fallersleben hofft Trainer Georgi Nikolov wieder auf eine voll besetzte Bank.

Der Blick auf die Statistik offenbart, dass sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstehen. Die Gäste aus der Wolfsburger Vorstadt verloren bislang nur gegen den MTV Braunschweig II, die Börde-Handballer lediglich gegen Braunschweig II und Eintracht Hildesheim II. Heißt: Die Gastgeber dürfen sich keinen Ausrutscher erlauben, um sich nicht vorzeitig aus den Kreis der Aufstiegsaspiranten zu verabschieden. Die Frage nach der Favoritenrolle stellt sich in diesem Match nicht, denn in dieser Liga kann jeder gegen jeden gewinnen.  Von Walter Mahr

 

 


 

Pokalspiel        Wilhelmshavener SSV - SG Börde Handball 

 

Spielbericht

Blotor bombt die SG ins Final Four

GaAhDiHiBe. Börde-Handballer gewinnen in Wilhelmshaven und wollen nun das Finale ausrichten

Schellerten. Pflicht erfüllt und das Final-Four-Finale im Pokalwettbewerb des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) erreicht: Verbandsligist SG Börde kehrte mit einem souveränen 34:26-Sieg beim Wilhelmshavener SSV im Gepäck nach Hause zurück. Dabei musste Trainer Georgi Nikolov beim Weser-Ems-Landesligisten krankheits- und verletzungsbedingt mit Jirka Strube, Niklas Mosch, Moritz Büchner und Johannes Fiene gleich auf vier Stammspieler verzichten. Außerdem ging Niklas Kaufmann noch angeschlagen in die Partie am Jadebusen. In die Bresche sprangen Akteure aus dem II. Herrenteam. 

Von Beginn an ließ der Tabellenvierte der 5. Liga die Frage nach dem Sieger nicht aufkommen, denn mit Kenny Blotor (14 Tore) hatte er einen Bomber in seinen Reihen, der fast im Alleingang für den Pokalsieg sorgte. Nach einem 18:13 zur Halbzeit legten die Börde-Handballer mit viel Tempo und einem guten Eins-gegen-eins-Verhalten in Durchgang zwei noch eine Schippe drauf. Am Ende feierten sie einen ungefährdeten Auswärtssieg.

„Jetzt hoffe ich, das sich die Personalsituation wieder lichtet und wir zum Topspiel am nächsten Samstag in Schellerten gegen den VfB Fallersleben wieder mit voller Kapelle antreten können“, sagt Trainer Nikolov. Zudem hoffen die Börde-Verantwortlichen, dass sie nach drei Auswärtsspielen im Pokalwettbewerb den Zuschlag für das Final-Four-Finale am 21. oder 22. Dezember bekommen werden. Der Antrag wurde beim HVN-Spielausschuss gestellt.

SG Börde Handball: Mathias Piesch, Jannis Nowitzki – Simon Ratzke (1), Thilo Hotopp (2), Jens Keuntje (2), Niklas Kaufmann, Jens Wiewiorra (2), Henrik Froböse (2), Marvin Strube (4), Markus Wächter, Kenny Blotor (14/2), Tom Hanel (7/3). pw

 

 

SG Börde wieder im Pokaleinsatz

Vorbericht
GaAhDiHiBe. Die SG Börde Handball tanzt derzeit auf zwei Hochzeiten. In der Verbandsliga Niedersachsen kämpft die Mannschaft von Trainer Georgi Nikolov zusammen mit MTV Braunschweig II, SV Alfeld, VfB Fallersleben und Eintracht Hildesheim II um die Aufstiegsplätze zur Oberliga.

 

Wilhelmshavener SSV - SG Börde Handball   16.11.19  19:00 Uhr


 

Und im Pokalwettbewerb des Handball-Verbandes Niedersachsen muss das Börde-Team beim Wilhelmshavener SSV (Landesliga Weser-Ems) antreten. Die Runde der letzten acht Mannschaften wurde mit Siegen gegen den MTV Schwarmstedt (31:21) und den MTV Soltau (38:30) erreicht.

Mit einem Auswärtserfolg am Samstag am Jadebusen winkt Mannschaftskapitän Jirka Strube und seinen Kollegen die Teilnahme am Final-Four-Finale.

Die HVN-Pokalspiele der 3. Runde auf einen Blick: Wilhelmshavener SSV – SG Börde Handball, HSG Heidmark – SG VTB-Altjührden, TSV Anderten – VfL Fredenbeck, TV 01 Bohmte – TSV Daverden.

 


 

TG Münden – SG Börde Handball

 

SG Börde wieder im Aufstiegsgeschäft

 

TG Münden – SG Börde Handball 26:36 (12:17)

 

Die Voraussetzungen waren nicht optimal: Niklas Kaufmann und Thilo Hotopp gingen bei der SG Börde angeschlagen in die Partie, Moritz Büchner fehlte (krank). Die Anfangsphase verlief zäh. Eine Steigerung im Abwehrverhalten in der zweiten Hälfte war dann ein Schlüssel zum souveränen Auswärtssieg. Die Mannschaft von SG-Trainer Georgi Nikolov war in Durchgang eins in der Deckung nicht aggressiv genug. Dadurch hielten die Mündener die Partie lange Zeit offen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte setzten sich die Gäste ab. Der Vorsprung wurde nach dem Wechsel dann über die Stationen 21:14, 25:19, 33:25 bis zum 36:26-Endstand in die Höhe geschraubt. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Kenny Blotor, der in der Offensive buchstäblich explodierte und 17 Treffer erzielte.    pw

 

 

 

SG-Trainer Nikolov rechnet

Gewinnt die SG Börde in Münden, bleiben sie auf Tuchfühlung zu den Spitzenteams

 

TG Münden – SG Börde Handball (Samstag, 19.15 Uhr)

 

GaAhDiHiBe. Nach dem souveränen Heimsieg gegen Groß Lafferde gehen die Börde- Handballer mit frischem Selbstvertrauen in die Auswärtspartie.

„Gewinnen wir gegen Münden und zwei Wochen später auch daheim gegen Fallersleben, haben wir die Möglichkeit, wieder ganz vorn ein Wörtchen mitzureden“, rechnet sich Trainer Georgi Nikolov gute Chancen

aus.

Die Gastgeber hinken bislang ihren Erwartungen mit 3:11 Punkten an zehnter Stelle hinterher. Gegen Spitzenreiter Braunschweig II lieferten sie einen großen Kampf ab, verloren aber mit 21:22. Auffälligste Akteure bei den Mündenern sind Jens Wiegräfe und Nico Backs.

Da muss die SG Börde in der Abwehr gut agieren.

Übrigens sind die Börde-Handballer im HVNPokalwettbewerb noch am Drücker. In der 3. Runde müssen sie

am 16. November beim Wilhelmshavener SSV (derzeit Siebter in der Landesliga Weser-Ems) antreten. Der Sieger qualifiziert sich für das Final-Four-Finale.  pw

 

 


 

SG Börde Handball – MTV Groß Lafferde

 

In der Börde bricht Jubel aus

Verbandsliga-Handballer dominieren Heimspiel gegen Lafferde

GaAhDiHiBe. Einen ungefährdeten Heimsieg hat die SG Börde Handball in der Verbandsliga Niedersachsen gegen den MTV Groß Lafferde eingefahren. Mit dem 28:16-Erfolg und nunmehr 10:4 Punkten wurde der Kontakt zu den Aufstiegsplätzen gewahrt.

 

SG Börde Handball – MTV Groß Lafferde 28:16 (12:7)

 

Den Grundstein zu ihrem fünften Saisonsieg legten die Börde-Handballer durch ein kompaktes Abwehrverhalten mit zwei sicheren Torhütern Johannes Fiene und Jannis Nowitzki. Mit Balleroberungen wurden anschließend die Tempogegenstöße mit erster und zweiter Welle eingeleitet. Egal, welche Börde-Formation auf dem Feld stand, mit Abgeklärtheit und Übersicht wurden die Konzeptionen im Offensivspiel zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Mit diesen Maßnahmen kamen die Gäste aus Groß Lafferde überhaupt nicht klar, die schon zur Halbzeit mit fünf Toren im Hintertreffen lagen. In Durchgang zwei wurde dann die spielerische Überlegenheit der SG noch deutlicher.

„Es war eine gute Gesamtleistung meiner Mannschaft, die mit großer Laufbereitschaft bis zum Schluss dominierend auftrat“, sagte Börde-Trainer Georgi Nikolov. Seine besten Werfer waren Simon Ratzke (8), Niklas Mosch (8) und Kenny Blotor (4/3).   Von Walter Mahr

 

 

 

Die SG Börde steht am Scheideweg

GaAhDiHiBe.Die SG Börde empfängt am Samstag Groß Lafferde  und  will seinen Heimvorteil gegen die HSG Oha nutzen.

 

SG Börde Handball – MTV Groß Lafferde (Samstag, 19.30 Uhr,  Sporthalle Schellerten)

Der MTV Groß Lafferde rangiert derzeit mit 7:5 Punkten an sechster Stelle und hat nur einen Punkt Rückstand auf die SG Börde. Die Mannschaft aus dem Kreis Peine baut auf die Torgefährlichkeit ihres Goalgetters Jan-Bennet Kanning (50 Treffer). Die Riege von SG-Trainer Georgi Nikolov steht unter Zugzwang – bei einer Niederlage würde sie ins Mittelmaß abrutschen. Personell sieht es beim Gastgeber beinahe optimal aus. Zwar wird sich der Einsatz der langzeitverletzten Markus Wächter und Franz Köhler noch ein wenig hinauszögern, dennoch brennt die Heimmannschaft darauf, den fünften Saisonsieg einzufahren.  pw

 

 


 

MTV Braunschweig II – SG Börde Handball 

 

SG Börde verliert beim MTV II

GaAhDiHiBe. Spitzenreiter MTV Braunschweig II ist für die SG Börde zu stark gewesen. Die Mannschaft von Trainer Georgi Nikolov musste sich im Top-Spiel der Handball-Verbandsliga mit 24:31 geschlagen geben.

 

MTV Braunschweig II – SG Börde Handball 31:24 (13:10)

Drei Treffer von Kenny Blotor in der Anfangsphase sorgten für eine 3:2-Führung der Gäste, danach übernahm der Primus das Kommando und lag bis zum Schluss immer in Front. Zwar versuchten die Börde Handballer, im Rückraum Druck auf die Braunschweiger Abwehr auszuüben und Lücken zu reißen, doch richtig eng wurde es für den MTV nie. Das lag auch daran, dass die Gäste vor allem in der Abwehr Schwächen offenbarten und dadurch keinen Zugriff auf die Braunschweiger Offensivspieler bekamen. Vor allem MTV- Topscorer Lars Körner (13 Tore) war nicht zu stoppen.

 

 

SG Börde fährt zum Topspiel

Handball-Verbandsliga

GaAhDiHiBe. Zum Topspiel der Handball-Verbandsliga begrüßt Spitzenreiter MTV Braunschweig II den Dritten SG Börde.

MTV Braunschweig II – SG Börde Handball (26.10.19 Samstag, 17:00 Uhr)

 

Börde-Trainer Georgi Nikolov weiß um die Stärke des Mitabsteigers. Daher haben er und seine Spieler die ganze Woche am Abwehrverhalten geübt. „Der Primus wird uns alles abverlangen. Daher werden wir bis zur letzten Minute kämpfen müssen, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Vor allem muss in der Offensive effektiv gespielt und getroffen werden“, betont der Coach.

 


 

SG Börde erreicht dritte Pokalrunde

MTV Soltau - SG Börde Handball  30 - 38

Handballer gewinnen mit 38:30 in Soltau

GaAhDiHiBe. Die SG Börde Handball ist im Pokalwettbewerb des Handball-Verbandes Niedersachsen in die dritte Runde eingezogen. Der Verbandsligist setzte sich gestern mit 38:30 beim Lüneburger Landesligisten MTV Soltau durch.

Allerdings hatten die Schützlinge von Trainer Georgi Nikolov in den ersten 23 Minuten der Partie noch Ladehemmungen, denn bis zum 13:13 konnten ihnen die Heidjer noch Paroli bieten. Mit einem 9:0-Lauf schraubten die Börde-Handballer anschließend ihren Torevorsprung bis zur Halbzeit auf 22:14 in die Höhe. Damit war der Grundstein zum Pokalsieg und dem Einzug in die dritte Runde bereits gelegt. Tom Hanel (8), Moritz Büchner (6) und Niklas Kaufmann (5) waren die besten Werfer der SG Börde.

 

Georgi Nikolov kommt das Pokalspiel gerade recht

GaAhDiHiBe. In der zweiten Runde des Pokal-Wettbewerbs des Handball-Verbandes Niedersachsen muss Verbandsligist SG Börde Handball am Sonntag um 17 Uhr beim MTV Soltau (Landesliga Lüneburg) antreten. Die Männer von Trainer Georgi Nikolov sehen die Partie in der Heide als besseres Testspiel an, denn eine Woche später muss der Tabellendritte aus dem Ostkreis zum Punktspiel beim Spitzenreiter MTV Braunschweig II auf den Prüfstand. „Da kommt das Pokalspiel gerade recht, um nach der kurzen Herbstpause wieder in den Rhythmus zu kommen“, sagt Nikolov. pw

 


 

SG Börde Handball – HG Rosdorf- Grone

 

SG Börde weiter in der Verfolgerrolle

SG Börde Handball – HG Rosdorf- Grone 27:13 (13:7)

Vor rund 250 Zuschauern zeigten die Börde- Handballer einen starken Auftritt in Schellerten. Von Beginn

an setzten die Hausherren den Gegner unter Druck. Der Grundstein für den Erfolg wurde in der Defensive mit einem überragenden Torwart Jannis Nowitzki gelegt (nur 13 Gegentreffer).

„Wir haben deutlich weniger Fehler produziert und durch die Balleroberungen kamen wir oft zu schnellen Gegenstößen“, sagte ein zufriedener Trainer Georgi Nikolov, der nach einer

13:7-Führung zur Halbzeit in Durchgang zwei munter durchwechselte und allen Akteure Spielanteile gab.

 

 

SG Börde muss im Angriff zulegen

Handball-Verbandsliga: Heimspiele für die SG-Börde

GaAhDiHiBe. Die SG Börde gegen die HG Rosdorf-Grone und die SV Alfeld gegen die HSG Oha wollen mit

Heimrecht ihre Aufgaben in der Handball-Verbandsliga erfolgreich lösen. Die U 23 von Eintracht Hildesheim

steht bei der HSG Rhumetal auf dem Prüfstand.

SG Börde Handball – HG Rosdorf- Grone (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Rosdorf-Grone hat schon bessere Zeiten erlebt. Nach dem Abstieg aus der Oberliga dümpelte die HG auch in der Vorsaison eine Klasse tiefer im unteren Tabellendrittel herum. Erst im Endspurt wurde der Klassenerhalt geschafft.

In der neuen Spielzeit ist die Mannschaft mit aktuell 2:6 Punkten noch immer nicht in der 5. Liga angekommen. Voraussichtlich wird wieder gegen den Abstieg gekämpft.

Davon wollen sich die Börde- Handballer nicht blenden lassen. Mannschaftsführer Jirka Strube und seine Kollegen müssen auch gegen diesen Gegner an ihr Limit gehen.

„An der Defensive und der Torhüterleistung brauchen wir nicht viel schrauben. Da müssen wir einfach die Stabilität beibehalten. Dagegen müssen wir im Angriff mehr Durchschlagskraft entwickeln und unsere Fehlerquote bei der Chancenverwertung deutlich minimieren“, fordert Börde-Trainer Nikolov.  pw

 


 

SV Altencelle – SG Börde Handball

Spielbericht

GaAhDiHiBe. Einen hart umkämpften 25:23-Erfolg hat die SG Börde in der Handball-Verbandsliga beim SV

Altencelle gefeiert und mischt mit 6:2 Punkten im Kampf um die Aufstiegsplätze mit.

SV Altencelle – SG Börde Handball 23:25 (9:11)

Von Beginn an entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit wechselnden Führungen.

„Wir waren insgesamt gesehen die bessere Mannschaft, haben aber mit einer lässigen Spielweise unseren Gegner immer wieder stark gemacht. Leider haben wir es nicht geschafft, einen komfortablen Vorsprung herauszuwerfen, weil wir viele klare Chancen liegengelassen haben“ so Trainer Georgi Nikolov, der am Ende nur mit den beiden Punkten zufrieden war, denn die Partie blieb bis zum 23:23 (58.) umkämpft.

Weil die Börde-Handballer viel zu überhastet im Abschluss agierten, und Altencelle so zu erfolgreichen

Gegenstößen kam, blieb es bis zum Schluss offen.

Letztendlich sicherten Simon Ratzke und Kenny Blotor mit erfolgreichen Würfen den 25:23- Arbeitssieg. pw

 

 

Vorbericht

Börde vor schwerer Auswärtsaufgabe                      

GaAhDiHiBe. Angesichts der Tatsache, dass es in der oberen Tabellenhälfte der 5. Liga ziemlich eng zugeht, darf sich die SG Börde Handball beim SV Altencelle keine unnötigen Punktverluste leisten.

SV Altencelle – SG Börde Handball (Samstag 28.09.19 19:00 Uhr)

Der Heimerfolg der Börde-Handballer gegen die HSG Oha war wichtig, die Siegesfeier hielt sich aber in Grenzen, denn Trainer Georgi Nikolov sah trotz des Erfolges gegen die Vorharzer noch einige Baustellen im Team. Der Abwehrverband stand nicht immer kompakt. Zudem wurden etliche Torchancen liegen gelassen. Die Fehlerquote wurde unter der Woche noch einmal analysiert. Seit Dienstag laufen die Vorbereitungen für das Auswärtsspiel gegen den SV Altencelle, der mit 4:0 Punkten gut in die neue Spielzeit gestartet ist. Die Partie in Celle ist für die Börde-Handballer immens wichtig und auch schon richtungsweisend. Daher wünscht sich Trainer Nikolov ein engagiertes Auftreten seiner Mannschaft mit viel Konzentration, Tempo und Dynamik.

 


 

SG Börde Handball – HSG Oha

Spielbericht

SG Börde ist wieder in der Erfolgsspur

GaAhDiBeH. SG Börde Handball kehrt vor rund 250 Zuschauern in Schellerten beim Sieg gegen die HSG Oha in die Erfolgsspur zurück.

SG Börde Handball – HSG Oha 31:24 (12:10)

Die Börde-Handballer kamen zunächst nicht optimal in die Partie, ließen einige Chancen liegen und waren vor allem in der Defensive nicht sattelfest. Die unkonzentrierte Spielweise führte dann zu einem 4:7-Rückstand.

Trainer Georgi Nikolov musste daher früh eine Auszeit nehmen, um seine Akteure wieder in die Spur zu bringen. Mit Erfolg, wie sich zeigte. Zwar hinkten die Gastgeber bis zum 9:10 hinterher, aber die Abwehr hatte sich gefunden und zeigte sich jetzt auf die gegnerischen Angreifer besser eingestellt. Auch die Offensive nahm mehr und mehr mit erster und zweiter Welle das Heft in die Hand.

Zur Halbzeit führten die Hausherren mit 12:10. Nach dem Wechsel kam die SG-Abwehr zu wichtigen Ballgewinnen. Die 21:16-Führung (45.) war dann vorentscheidend.  pw

 

Vorbericht

GaAhDiBeHi. Die SG Börde Handball muss bereits am Freitag in der Verbandsliga gegen die HSG Oha ran.

 

SG Börde Handball – HSG Oha (Freitag, 20 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Nach dem doppelten Punktverlust im Derby gegen Eintracht II sitzt der Stachel der Niederlage immer noch tief. Nichts klappte, die Fehlerquote war enorm hoch. Da kommt am Freitag das Heimspiel gegen die HSG Oha gerade recht, um die Wunden zu lecken. Aber auch gegen die Vorharzer können die Börde-Handballer nicht ohne weiteres zwei Punkte einplanen, denn der Gegner ist nur schwer auszurechnen.

Die vergangene Saisonbeendete die HSG auf Tabellenplatz vier.

Ob es Trainer Georgi Nikolov gelungen ist, die Köpfe seiner Spieler wieder frei zu bekommen, wird sich dann gegen die Vorharzer zeigen.

„Wenn wir unsere Linie wieder finden und es nicht mit der Brechstange versuchen, ist der zweite Heimsieg möglich“, glaubt Nikolov. . pw

 


 

Eintracht Hildesheim II  -  SG Börde Handball

 

Eintracht II lässt der SG Börde im Derby keine Chance

GaAhHiBeDi „Das war eine ganz starke Leistung meiner Mannschaft“, sagte Trainer Robin John nach dem

31:27-Heimsieg seiner Handballer von Eintracht Hildesheim II im Verbandsliga- Derby gegen die SG Börde. Rund 300 Zuschauern sahen die Partie in der Volksbank-Arena.

Dagegen haderte Börde-Coach Georgi Nikolov über den schwachen Auftritt seines Teams.

Mit jeweils 4:0 Punkten grüßen nun Eintrachts U 23, die Drittliga- Reserve des MTV Braunschweig und Aufsteiger SV Alfeld, der sein Heimspiel gegen die HSV Warberg- Lelm mit 31:24 gewann von der Tabellenspitze.

Vor dem Derby hatten sich beide Teams noch gegenseitig Respekt gezollt, am Ende war es aber zumindest

auf einer Seite unbegründet, denn die Einträchtler waren über die gesamte Distanz Chef auf dem Hallenparkett. Allerdings konnte Trainer John mit Leon Krka, Ole Zakrzewski, Matteo Ehlers und Norman Kordas auf Verstärkungen aus der 3. Liga zurückgreifen.

Die Partie hatte die Gastgeber zu Höchstleistungen motiviert. Die Hildesheimer Abwehr stand kompakt und ließ den gegnerischen Angreifern kaum Freiräume. Dahinter stand mit Philipp Bunzel ein starker Keeper, der sich mit Glanzparaden mehrfach auszeichnete. Im Eintracht- Rückraum zogen Matteo Ehlers und Maximilian Mißling die Fäden.

Mit einer 3:0-Führung ging es für Eintracht II gut los. Anschließend kam die Hildesheimer Torfabrik auf Touren, obwohl in der ersten Hälfte noch viele gute Chancen liegengelassen wurden. Bei der SG Börde machten sich zu frühe Abschlüsse, lasche Würfe und eine wenig überzeugende Abwehrarbeit gravierend bemerkbar. Da hatten die Gastgeber keine Mühe, über 4:1, 6:3 und 12:7 bis zur Halbzeit auf 15:9 in Front zu ziehen.

Nach dem Wechsel dominierten die Gastgeber bis zum 21:13 (38.) weiter. Danach wurde es allerdings noch einmal eng, denn die Gäste versuchten mit aller Macht, dem Spiel eine Wende zu geben. Tom Hanel hatte das 24:27 erzielt (55.). Eintracht-Trainer John hatte jedoch mit der Einwechslung von Leon Krka ein glückliches Händchen, denn der Keeper aus dem Drittliga- Team zeigte sich bei den anschließenden Börde-Attacken voll auf dem Posten und reagierte glänzend. Auch seine Vorderleute behielten in der Schlussphase kühlen Kopf und gewannen nach 60 Minuten die Partie verdient mit 31:27.

Am Ende lagen Freud und Leid dicht zusammen. Während die Einträchtler von ihren Fans gefeiert wurden, schlichen die Gäste aus dem Ostkreis geknickt in die Kabine. Auch Börde-Coach Nikolov konnte die Enttäuschung nicht verbergen:

„Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Unsere Fehlerquote war in allen Mannschaftbereichen

ziemlich hoch.“

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Schmidt–JirkaStrube(1),SimonRatzke(7),Thilo Hotopp (3), Jens Keuntje (1), Niklas Kaufmann (1), Jens Wiewiorra, Henrik Froböse (3), Markus Wächter, Kenny Blotor (5/2), Niklas Mosch, Tom Hanel (3), Moritz Büchner (3).

 

 

 

Brisantes Trainer-Duell im kleinen Handball-Derby Einst haben Robin John und Georgi Nikolov Seite an Seite gespielt, jetzt treffen sie in der Verbandsliga als Trainer aufeinander

GaAhHiBeDi. Das Oberliga-Derby zwischen den Handballern der SG Börde und der Sportfreunde Söhre lockte in den vergangenen Jahren stets sehr viele Zuschauer in die Volksbank-Arena. Zuletzt waren 1800 Fans da. Nach dem Abstieg der SG Börde fällt das Handball-Fest in dieser Saison aus. Ein Derby gibt es aber trotzdem eine Etage tiefer.

Eintracht Hildesheim II  -  SG Börde Handball     14.09.2019  18:00 Uhr Volksbank Arena

 

Am kommenden Samstag empfängt die II. Mannschaft von Eintracht Hildesheim (U23) die SG Börde in der Volksbank-Arena (18 Uhr). Es ist sozusagen das „kleine Derby“. Zudem kommt es zu einem brisanten Trainer-Duell. Georgi Nikolov (Börde) trifft auf Robin John. Beide haben jahrelang Seite an Seite für Eintracht Hildesheim in der zweiten und dritten Liga gespielt. Auch Nikolov war schon Trainer bei Eintrachts U23 und hat seine aktive Karriere vor drei Jahren beendet.

John spielt neben seinem Trainerjob immer noch für Hildesheim in der 3. Liga. Beide freuen auf das Derby – und John schiebt die Favoritenrolle gleich mal zu seinem Ex-Kollegen:

„Die SG Börde verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer harten, cleveren Abwehr. Der Kern der Mannschaft spielt seit Jahren zusammen und hat definitiv Oberliga-Niveau.“ John legt nach: „Die SG Börde ist die stärkste Mannschaft in der Verbandsliga, weshalb die Schwächen im Vergleich zu anderen Teams kaum auszumachen sind.“

Nikolov nimmt die Favoritenrolle an: „Wir sind auf allen Positionen stark besetzt, können viel Erfahrung in die Waagschale werfen und haben ein eingespieltes Team.“ Außerdem glaubt Nikolov an ein „Heimspiel“ in der Volksbank-Arena: „Unsere Fans werden uns zum Sieg pushen.“

Ganz chancenlos dürfte die Eintracht- Reserve aber nicht sein, zumal die I. Mannschaft erst am Sonntag gegen Oranienburg spielt und einige Akteure aus dem Drittliga- Kader am Samstag in der Zweiten auflaufen könnten. Nikolov weiß: „Das könnte die Qualität des Gegners enorm steigern, aber wir haben die Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen. Die Motivation ist vor solch einem Derby sowieso immer sehr hoch.

John verspricht: „Auch wir werden alles in die Waagschale werfen, aber um zu gewinnen, müssten wir einen sehr guten und die SG Börde einen schlechten Tag erwischen.“

Gespannt darf man sein, ob sich die jungen und spielstarken Einträchtler gegen die aggressive und robuste

Börde-Defensive durchsetzen können.

Beide Teams gehen mit dem Rückenwind der Auftaktsiege in das Derby: Die SG Börde schlug die HSG Ruhmetal mit 31:24, Eintracht II gewann bei Nienburg II mit 29:26. Es ist also angerichtet für ein spannendes

Derby in der Volksbank- Arena. Wer gewinnt das Duell der Ex-Kollegen: Robin John oder Georgi Nikolov?

Von Walter Mahr und Thorsten Berner

 

 


 

SG Börde Handball – HSG Rhumetal

 

Absteiger SG Börde lässt nichts anbrennen

 

GaAhDiHiBe. Auftakt nach Maß für Absteiger SG Börde und die U 23 von Eintracht Hildesheim in der Handball-Verbandsliga: Gegen die HSG Rhumetal siegte die Mannschaft von Börde-Trainer Georgi Nikolov mit 31:24, und die Einträchtler kehrten mit einem 29:26-Auswärtserfolg aus Nienburg zurück. Gute Voraussetzungen für beide Teams für das am kommenden Samstag anstehende Derby in der Volksbank- Arena.

SG Börde Handball – HSG Rhumetal 31:24 (13:9)

„Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Nach dem nervösen Beginn mit vielen vergebenen Chancen haben wir unseren Gegner aber sicher im Griff gehabt. Ich freue mich über den gelungenen Saisonstart“, sagte SGTrainer Georgi Nikolov.

Bis zum 9:9 (24.) hielten die Rhumetaler noch dagegen. Als die Gastgeber danach sicherer in der Abwehr und auch in der Offensive konzentrierter agierten, setzten sie sich über 13:9 auf 24:14 (44.) ab. Der komfortable Vorsprung wurde dann bis zum Schluss sicher verwaltet.

„Ich bin natürlich zufrieden, dass wir mit einem Sieg gestartet sind. Wir haben aber auch noch viele Fehler gemacht. Daran müssen wir noch arbeiten“, bilanzierte der Börde-Coach.

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – Jirka Strube (4), Simon Ratzke (1), Jens Keuntje (3), Niklas Kaufmann (9), Jens Wiewiorra, Henrik Froböse, Franz Köhler, Markus Wächter, Henrik Fiene, Kenny Blotor (10/3), Niklas Mosch, Tom Hanel (4).

 

 

SG Börde fehlen vier Mann beim Auftakt

 

GaAhDiHiBe. Absteiger SG Börde Handball geht mit einem Heimspiel gegen die HSG Rhumetal in die Verbandsliga Niedersachsen.

SG Börde Handball – HSG Rhumetal (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Seit 2008 hat die SG Börde Handball und ihr Vorgänger TV Eiche Dingelbe in der Oberliga gespielt. Nach elf Jahren gab es den Absturz in die Verbandsliga.

Die Mannschaft aus dem Ostkreis will mit ihren neuen Trainer Georgi Nikolov möglichst bald in das niedersächsische Oberhaus zurück. Aber wie stark ist die Mannschaft in neuer Umgebung wirklich?  Der Kader blieb weitestgehend zusammen.

Schon das Heimspiel am Samstag gegen Rhumetal ist ein erster Gradmesser für den weiteren Saisonverlauf in der 5. Liga.

„Wir wollen natürlich beide Pluspunkte zuhause behalten“, macht Nikolov deutlich. Bei der Heimpremiere steht aber nicht der komplette Kader zur Verfügung.

Es fehlen Moritz Büchner, Thilo Hotopp sowie die Langzeitverletzten Franz Köhler und Markus Wächter.

 


 

 

 


 


SG Börde Handball  -  SG HC Bremen/Hastedt

Ausgebremst: SG Börde ist kaum noch zu retten

Oberliga-Handballer verlieren das Relegations-Hinspiel gegen Bremen-Hastedt mit 26:35 – jetzt kann nur noch ein Handballwunder helfen

GaAhDiHiBe. Das war eine deutliche Angelegenheit. Die Handballer der SG Börde haben am Samstagabend das erste Relegationsspiel zum Verbleib in der Oberliga in der Schellerter Sporthalle mit 26:35 verloren.

Die Gäste von der SG Bremen/Hastedt waren in allen Belangen überlegen. Fünf Tore nach Kempa-Trick verdeutlichten die spielerische Klasse der Bremer.

Die Börde-Handballer hatten in der erneut rappelvollen Halle gut ins Spiel gefunden. Rückraumer Simon Ratzke traf nach zwölf Minuten zum 8:6. Danach lief aber plötzlich nicht mehr viel zusammen. Die Gäste drehten das Spiel und gingen mit 10:8 in Führung. Zur Pause lag Bremen mit 20:17 vorn. Zu allem Überfluss hatte Börde Abwehrchef Jirka Strube bereits nach 25 Minuten die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe gesehen.

Direkt nach Wiederbeginn erwischten die Gäste einen 5:0-Lauf. Fast acht Minuten gelang Börde nicht ein Treffer.

 „Wir haben in dieser Phase zu viele Freie verworfen und in der Abwehr insgesamt nicht richtig zugepackt“, sagte Strube nach dem Spiel. Das Interims-Trainertrio Jan Kolja Strube, Markus Wächter und Jirka Strube versuchte alles, aber nichts fruchtete. Wie gemeldet, hatte sich die SG zu Wochenbeginn von Trainer Michael Nechanitzky getrennt. Grund war der schwache Saisonendspurt mit nur einem Punkt aus acht Spielen, der in die Abstiegsrelegation führte.

Übrigens war einer der Kandidaten für den Trainerposten in der Halle. Georgi Nikolov, Co-Trainer von Eintracht

Hildesheim schaute sich das Spiel gemeinsam mit Lothar von Hermanni, ebenfalls Eintracht, an.

Zurück zum Match: Die schnellen Bremer, bei denen einige ehemalige A-Jugend-Bundesligaspieler im Kader sind, zogen gnadenlos davon. Zeitweise führten sie mit elf Toren (22:33, 50.).  „Wir haben aber auch noch etliche Chancen ausgelassen“, äußerte sich Spielertrainer Malte Franke später durchaus kritisch. Das war Jammern auf ganz hohem Niveau. Am Ende gewann sein Team mit 35:26. Danach jubelten die Bremer mit

ihren Fans, fast schon so, als wenn sie den Nichtabstieg schon in der Tasche hätten. Franke weiß aber, dass dem noch nicht so ist. „Es ist erst eine Halbzeit gespielt. Wir müssen nochmal so eine Leistung abrufen.“

Dagegen fahren die Börde- Handballer zwar ganz schön gerupft in die Hansestadt, aber nicht mutlos.

„Vielleicht gelingt uns im Rückspiel eine Überraschung. Wir haben noch Hoffnung“, sagte Börde- Vorsitzender Jörn Rating nach dem Debakel. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in Bremen statt. Sollte das Wunder ausbleiben, muss Börde nach zehn Jahren in der Oberliga in die Verbandsliga runter. „Warten wir mal ab“, sagte Jirka Strube. Von Stephan Gaube

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (7/1), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (4), Niklas Kaufmann (4), Henrik Froböse (1), Franz Köhler, Kenny Blotor (3), Andre Muscheiko, Niklas Mosch (3), Tom Hanel (2), Moritz Büchner (1).

Schuss geht nach hinten los

Es wird schon irgendwie gut gehen – das war das Motto in den vergangenen Jahren bei der SG Börde Handball. Und es ging ja auch immer gut – irgendwie. Stets konnte der Oberligist den Abstieg verhindern –

oft auf den letzten Drücker.

Nun hat es die SG Börde (ehemals Eiche Dingelbe) erwischt. Okay, noch gibt es ein Relegations- Rückspiel. Aber wer glaubt nach der deftigen 26:35-Heimpleite gegen die SG Bremen- Hastedt noch an ein Handballwunder?

Vor den Abstiegsendspielen hatte die SG-Führung die Reißleine gezogen und sich von Trainer Michael Nechanitzky getrennt. Das Interimstrio Jan Kolja Strube, Markus Wächter und Jirka Strube sollte eine Motivationsspritze setzen. Der Schuss ging voll nach hinten los. Man hatte den Eindruck, dass die Börde Handballer den Vorletzten der Oberliga Nordsee mächtig unterschätzten und auf den Gegner kaum vorbereitet waren. Nach zehn Jahren in der Oberliga ist der Abstieg in die Verbandsliga kaum noch noch zu verhindern. Es wird schon irgendwie gut gehen? Diesmal (höchstwahrscheinlich) nicht. Bitter wäre das vor allem für die begeisterungsfähigen Börde- Fans: Kein Oberliga-Handball mehr, und keine Derbys gegen Söhre – das wäre sehr schade.        Von Thorsten Berner

 

 

Hoffen und bangen

Wo endet die Berg- und Talfahrt der SG Börde? Nach einer Saison mit einigen Höhen und Tiefen müssen die Oberliga-Handballer in die Abstiegsrelegation.

Über den Gegner SG HC Bremen/ Hastedt ist wenig bekannt

DiGaAhHiBe. Die SG Börde Handball muss in der Abstiegs-Relegation um den Verbleib in der Oberliga kämpfen. Im Hin- und Rückspiel trifft sie auf die SG HC Bremen/Hastedt. An diesem Sonnabend (11. Mai) wird um 19.30 Uhr daheim in der Schellerter Sporthalle gespielt. Eine Woche später (Sonnabend, 18. Mai) treffen sich die beiden Mannschaften um 19.30 Uhr in Bremen wieder.

Dass es so weit gekommen ist, liegt an einer Berg- und Talfahrt in der gerade beendeten Saison. Das hätte man nach dem guten Start in die Rückrunde nicht erwartet.

Doch dann hätten sich Spieler verletzt, darunter die Leistungsträger Jirka Strube, Thilo Hotopp und Markus Wächter. Individuelle Fehler, eine schlechte Chancenverwertung und schlichtweg Pech hätten zu (knappen) Niederlagen geführt.

Doch die Moral stimme. Voraussichtlich steht am Sonnabend die gleiche Mannschaft wie gegen Vorsfelde zur Verfügung.  Die SG hatte mit acht Punkten aus den ersten elf Spielen einen schwachen Start. Dann schien sie

sich gefangen zu haben, gewann fünf von sieben Begegnungen. Doch das 29:26 gegen Nienburg am 2. März war der letzte Saisonsieg. In den restlichen acht Partien sprang nur noch ein Zähler heraus. Auffallend auch die Auswärtsschwäche: Nur in Münden wurde gewonnen.

Auch ein Blick in die Statistik zeigt, warum die Mannschaft aus dem Hildesheimer Ostkreis um den Klassenerhalt bangen muss. So hat sie mit 73 Prozent eine der schlechtesten Siebenmeter-Quoten der gesamten Liga, nur 101 von 138 Strafwürfen wurden verwandelt.

Da half es wenig, dass keiner anderen Mannschaft mehr Siebener zugesprochen wurden als der SG.

In der Relegation sollte die SG eigentlich auf den Ex-Drittligisten SV Beckdorf treffen, den Drittletzten der Oberliga Nordsee. Doch dann meldete der einstige Zweitligist VfL Edewecht, Tabellenzehnter dieser Staffel, seine Mannschaft ab. Grund: Die Ammerländer hätten nicht genügend Personal für eine weitere Saison. Der VfL gilt damit als Absteiger und erspart Beckdorf die Relegation.

Es  stellt sich die Frage: Wie motiviert sind die Bremer, wollen sie unbedingt in der Oberliga bleiben und immerzu verlieren?

Spätestens am 18. Mai wird es eine Antwort geben. Noch schweben die Börde-Handballer zwischen hoffen und bangen.   Von Andreas Kreth


 

SG Börde Handball – MTV Vorsfelde   04.05.2019

Börde-Handballer müssen in die Abstiegs-Relegation

Der Oberligist aus dem Hildesheimer Ostkreis bekommt es nach seiner Heimniederlage gegen der SG Vorsfelde mit der SG HC Bremen/Hastedt zu tun

SG Börde Handball - SG HC Bremen/Hastedt  11.05.19 Schellerter Sporthalle  19:30 Uhr

GaAhDiHiBe. Läuft die SG Börde Handball kommende Saison nicht mehr in der vierthöchsten deutschen Spielklasse auf? Die Gefahr ist seit Samstagabend größer denn je. Denn da verlor die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky das letzte Oberligaspiel 2018/19 gegen den MTV Vorsfelde trotz einer kämpferisch starken Vorstellung mit 31:36 und muss nun in die Abstiegsrelegation. Gegner ist der SG HC Bremen/Hastedt.. „Wir werden nicht absteigen“, verspricht Nechanitzky.

In der Relegation fällt die Entscheidung in Hin- und Rückspiel.

SG HC Bremen/Hastedt Vorletzter der Oberliga Nordsee, gastiert zum Auftakt am kommenden Sonnabend (11. Mai) in Schellerten. Eine Woche später wird dann in Bremen gespielt. Die Anwurfzeiten stehen noch nicht fest.

„Dann haben wir ja noch mal zwei Spiele mehr, die wir gucken können“, freut sich Holger Schultz. Der 49 Jährige gehört zu den Fans, die auch auswärts immer dabei sind. „Selbst ein Abstieg wäre uns egal, wir würden trotzdem weiter kommen“, sagt Schultz. „Leiden würden wir trotzdem alle.“

Die SG Börde rutschte als Drittletzter der Oberliga Niedersachsen in die Relegation. Selbst mit einem Sieg in der proppenvollen Schellerter Sporthalle hätte sie den Tabellenplatz nicht mehr räumen können. Denn der bis dato punktgleiche HV Barsinghausen, der sowieso das bessere Torkonto hatte, gewann zeitgleich mit 27:25 in Helmstedt. Rechtsaußen Jens Keuntje ließ wie die Kollegen nach Abpfiff den Kopf hängen.

„Wir haben die Saison nicht heute verloren, auf einmal kam Sand ins Getriebe“, sagte er.

Kapitän Jirka Strube ergänzte: „Knackpunkte waren die beiden Heimniederlagen gegen Plesse und Barsinghausen sowie die Niederlage in Lehrte. Da haben wir entscheidende Punkte liegen gelassen.“

Gegen Vizemeister Vorsfelde waren die Börde-Handballer bis zur 53. Minute (26:29) auf Schlagdistanz geblieben. Zur Pause lagen sie 14:16 zurück, phasenweise führten sie auch. Auch nach Wiederbeginn zogen sie in Front (18:17), vor allem dank des diesmal bärenstarken Kenny Blotor.

„Hätte er doch die ganze Saison so gespielt“, sagte Hallensprecher Otto Pätzold leise zu seinem Nachbarn. Der Rückraumspieler wurde mit 13/9 Toren bester Werfer. Doch die Endphase gehörte wieder den Gästen. Das 24:24 durch Niklas Mosch (46.) war der letztmalige Gleichstand. Während die SG zu viele Möglichkeiten versiebte, kam der MTV zu einfachen Treffern aus dem Rückraum. „Positiv kann ich sagen, dass wir unsere Chancen gehabt haben. Das Einzige, was man der toll kämpfenden Mannschaft ankreiden kann, ist, dass sie sie nicht genutzt hat. Das rächte sich“, meinte Trainer Nechanitzky.

In den kommenden Tagen werden sich die Börde-Handballer intensiv auf ihren nächsten Gegner vorbereiten. „Wir wollen das Ding reißen – mit unseren tollen Fans im Rücken“, sagte Kapitän Jirka Strube.

Am Sonnabend machten die 250 Zuschauer in Schellerten bis zum Schluss Stimmung – obwohl die SG Börde längst aussichtlos hinten lag. Die Spieler hatten sich bald wieder gefangen. Strube: „Es ist ja nicht so, dass es plötzlich gekommen wäre.“

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (2), Simon Ratzke (3), Jens Keuntje (3), Niklas Kaufmann, Henrik Froböse (2), Kenny Blotor (13/9), Andre Muscheiko, Niklas Mosch (2), Tom Hanel (1), Lucas Meurer, Moritz Büchner (5).

 

 

 

SG Börde steckt in der Bredouille

Handballer müssen Heimspiel der Oberliga gewinnen und brauchen Schützenhilfe

GaAhDiBeHi. Obwohl in der Handball- Oberliga Niedersachsen die Meisterschaftsfrage zugunsten des TuS Vinnhorst bereits geklärt ist, und auch mit der TG Münden sowie dem II. Team des MTV Braunschweig die beiden Regelabsteiger feststehen, wird es am finalen Spieltag noch einmal spannend. Der Fokus liegt dabei auf zwei Begegnungen im unteren Tabellenbereich.

Dort liefern sich nämlich der HV Barsinghausen und die SG Börde Handball noch ein Fernduell um den rettenden elften Tabellenplatz. Spannung pur, wenn die Mannschaft von Börde-Trainer Michael Nechanitzky in Schellerten den MTV Vorsfelde begrüßt und zeitgleich die Barsinghäuser bei den HF Helmstedt-Büddenstedt gastieren.

SG Börde Handball – MTV Vorsfelde (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Mauer

Die SG Börde kassierte zuletzt eine Pleite in Braunschweig. Es war aber nicht nur die Niederlage bei der Drittliga-Reserve des MTV, sondern vielmehr die Negativserie der letzten Wochen, durch die sich die Mannschaft selbst in die Bredouille gebracht hat und nun beim Saisonfinale gegen den Vizemeister Vorsfelde mächtig unter Druck steht. Zuvor wurden schon in den Heimspielen gegen Barsinghausen (27:29), Plesse-Hardenberg (32:39) und Hameln (22:22) wichtige Punkte aus der Hand gegeben. Will die Riege aus dem Ostkreis in der nächsten Saison weiterhin in der 4. Liga auf Torejagd gehen, muss das Heimspiel auf jeden Fall gewonnen werden.

Aber die Vorsfelder sind schon eine richtige Hausnummer. Der Tabellenzweite spielt einen attraktiven und effektiven Handball, verfügt über einen starken Rückraum und stellt zudem eine gute Abwehr. Da

dürfen sich Börde-Mannschaftsführer Jirka Strube und seine Kollegen keine Unkonzentriertheiten leisten.

Auch ein Sieg wäre für die Nechanitzky- Truppe noch kein sicherer Verbleib in der Oberliga, denn es kommt auch darauf an, wie die Barsinghäuser spielen. Mit einem Auswärtserfolg haben sie es selbst in der Hand, den Klassenerhalt perfekt zu machen. Im Gegensatz zur SG Börde, die nicht nur ihr Heimspiel gegen Vorsfelde gewinnen muss, sondern auch auf Helmstedter Schützenhilfe angewiesen ist. Da werden sicherlich viele Fans am Samstag in der Schellerter Sporthalle die Begegnung in Helmstedt am Smartphone per Live-Ticker verfolgen.  Von Walter Mahr

 

 

 


 

MTV Braunschweig II – SG Börde Handball   27.04.2019

Jetzt wird es ganz eng für die SG Börde Handball

Nach der bitteren 25:30-Niederlage beim Tabellenvorletzten MTV Braunschweig II ist die Abstiegsgefahr größer denn je

GaAhDiHiBe. Ernüchterung bei der SG Börde Handball: Nach der bitteren 25:30-Niederlage beim feststehenden Absteiger MTV Braunschweig II, und durch den gleichzeitigen Sieg des HV Barsinghausen beim Schlusslicht TG Münden, ist die Mannschaft auf den Abstiegs- Relegationsplatz abgerutscht.

MTV Braunschweig II – SG Börde Handball 30:25 (15:13)

Es war enttäuschend, was die Börde-Handballer beim Vorletzten ablieferten. Die Gäste machten insbesondere in der Offensive viele Fehler und leisteten sich unnötige Ballverluste, die die Gastgeber immer wieder zu schnellen Gegenstößen einluden. Und die Börde-Abwehr machte der Heimmannschaft das Torewerfen viel zu

leicht. So konnte der sicherlich nicht überragend aufspielende MTV am Ende einen verdienten Heimsieg feiern.

Nach einem knappen 13:15- Rückstand zur Halbzeit sah es bis Mitte der zweiten Hälfte beim 19:19 eigentlich noch recht gut aus für die Gäste, aber als im weiteren Verlauf die Fehlerquote in die Höhe schnellte und hundertprozentige Chancen liegen gelassen wurden, kippte die Partie zugunsten der Braunschweiger.

Am Ende wurde es mit 25:30 noch ziemlich deutlich, weil auch vier Siebenmeter nicht verwandelt wurden. „Alles, was wir uns für das Spiel vorgenommen hatten, wurde nicht umgesetzt“, sagte der enttäuschte Börde-Trainer Michael Nechanitzky.

Jetzt kommt es am nächsten Samstag auf das letzte Heimspiel gegen den MTV Vorsfelde an – und darauf, wie die Barsinghäuser in Helmstedt abschneiden.

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – Jirka Strube (3), Simon Ratzke (9/3), Jens Keuntje, Niklas Kaufmann (7/1),

Henrik Froböse (2), Franz Köhler, Kenny Blotor (1), Andre Muscheiko, Niklas Mosch, Lucas Meurer (1), Moritz Büchner (2).  Von Walter Mahr

 

 

 

SG Börde Handball muss beim Vorletzten punkten

GaAhDiBeHi. Die Anspannung ist in der Handball- Oberliga Niedersachsen zwei Spieltage vor dem Saisonende im Abstiegskampf selten so groß gewesen wie in diesem Jahr.

Für die SG Börde zählt beim Tabellenvorletzten MTV Braunschweig II (Samstag, 19.30 Uhr) nur ein Sieg, um sich aller Sorgen zu entledigen.

Heißt: verlieren verboten. Einmal mehr steht die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky unter Druck und muss unbedingt doppelt punkten, um das rettende Ufer zu erreichen. Bei einer Niederlage in der Löwenstadt und einem gleichzeitigen Sieg des HV Barsinghausen gegen Schlusslicht TG Münden, könnte es für die SG Börde noch einmal eng werden, denn am 4. Mai kommt der Tabellenzweite MTV Vorsfelde zum letzten Heimspiel nach Schellerten. Börde- Coach Michael Nechanitzky hat bis auf Thilo Hotopp alle Mann an Bord.  pw

 


SG Börde Handball –VfL Hameln 

Ratzke erlöst die SG Börde zwei Sekunden vor Schluss

Oberliga: Das Remis fühlt sich für die Börde-Handballer fast wie ein Sieg an.

GaAhHiBeDi. Die SG Börde Handball hat in der Handball-Oberliga ihren Abwärtstrend zumindest halbwegs

gestoppt.

SG Börde Handball – VfL Hameln 22:22 (9:13)

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge erkämpfte sich die Mannschaft von SG-Trainer Michael Nechanitzky nach einem 9:13-Rückstand zur Halbzeit und einem 21:22-Rückstand in der Schlussminute gegen Hameln noch ein Unentschieden. Zwei Sekunden vor dem Ende rettete Simon Ratzke mit dem Ausgleichstreffer seiner Mannschaft einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

In der Schellerter Sporthalle entwickelte sich vor rund 250 Zuschauern ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel, wobei die Gastgeber in der ersten Hälfte einige Defizite in der Offensive zeigten. Die Gäste hatten einen starken Abwehrblock aufgebaut und führten nach 20 Minuten mit 10:4. Danach fanden die Hausherren besser ins Spiel.

In der Kabine musste Börde- Coach Nechanitzky wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn nach dem Wechsel holte sein Team auf und schaffte in der 43. Minute den Ausgleich zum 17:17. Anschließend wurde Niklas Kaufmann gefeiert, als er die erste Börde-Führung zum 18:17 (46.) erzielte. Eine Minute später verpasste es der SG-Rückraumer mit einem vergebenen Siebenmeter allerdings, den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen.

Spannung pur dann bis zum Schluss. Hamelner Führungen glich die Heimmannschaft im Gegenzug jeweils postwendend aus. Zudem bügelte Torwart Johannes Fiene (löste nach 18 Minuten Jannis Nowitzki ab) ein um das andere Mal Fehlwürfe seiner Teamkollegen aus, die der VfL zu Tempogegenstöße genutzt hatte. Unter dem Strich war das 22:22- Unentschieden am Ende ein gerechtes Ergebnis.

„Die zwischenzeitlichen Rückstände haben uns nicht aus der Bahn geworfen. Die Jungs haben kühlen Kopf bewahrt und sich diesen Punkt redlich verdient“, sagte Nechanitzky.

Weil Ratzke erst zwei Sekunden vor dem Ende zum 22:22 traf, fühlte sich das Remis für die SG Börde eher wie ein Sieg an. Mit 19:29 Punkten sind die Börde-Handballer aber noch nicht auf der sicheren Seite.  Von Walter Mahr

 

 

SG Börde steht wieder unter Druck

Handball-Oberliga: Schwere Aufgabe

GaAhDiHiBe. Bevor es in die zweiwöchige Osterpause geht, steht dem Börde Team in der Handball-Oberliga vor einer kniffligen Prüfung. Die SG Börde Handball begrüßt als Tabellenelfter den Dritten

SG Börde Handball –VfL Hameln (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Nach fünf Niederlagen in Folge steckt die SG Börde in einer Krise. Daher ist es an der Zeit, wieder etwas für das Punktekonto zu tun. Die SGB ist zwar sechs Zähler vom Regel-, aber nur drei Punkte vom Relegationsabstiegsplatz (Rang zwölf) entfernt.

Oft zeigt das Team von Trainer Michael Nechanitzky im Laufe einer Partie zwei Gesichter. Manchmal reicht eine klare Führung nicht, um ein Spiel für sich zu entscheiden. Am Samstag fordert der Coach gegenüber der letzten Partie gegen die HSG Plesse-Hardenberg vollen Einsatz und einen konstanten Auftritt.

Heißt: Gegen die Rattenfänger müssen die Fehlerquote minimiert und die Punkte zuhause behalten werden. Wobei die SG Börde auch auf die Unterstützung ihrer Fans zählt.   pw

 


SG Börde Handball - HSG Plesse-Hardenberg

Die SG Börde muss nun wieder zittern

Handball-Oberliga: Derbe Klatsche für die Spielgemeinschaft

GaAhHiBeDi. Die SG Börde hat es verpasst, mit einem Heimsieg den Abstand zur Abstiegszone der Handball-Oberliga zu vergrößern. Jetzt dreht das Abstiegsgespenst im Ostkreis wieder seine Runde.

SG Börde Handball – HSG Plesse- Hardenberg 32:39 (16:14)

Die fünfte Niederlage in Folge war ein herber Rückschlag für die Börde-Handballer im Überlebenskampf in der 4. Liga. Nur noch drei Punkte beträgt der Vorsprung gegenüber dem HV Barsinghausen auf Tabellenplatz

zwölf, der das Kellerduell gegen MTV Braunschweig II mit 26:25 gewann.

Dabei hatte es zunächst für die Hausherren vor 250 Zuschauern in der Schellerter Sporthalle vielversprechend

begonnen. Mit einer 3:1- und 5:3-Führung (12.) sah alles gut aus. Allerdings zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt, dass die Gäste kein Fallobst sind. Mehrfache Rückstände wurden ausgeglichen und anschließend in Führungen umgemünzt. Erst gegen Ende der ersten Hälfte besorgte Jens Keuntje den Ausgleich zum 14:14 und Kenny Blotor das 15:14.

Bis zum 18:16 (34.) hatte man im Börde-Lager noch keinen Argwohn, dass noch etwas schief gehen würde. Aber ab der 37. Minute war plötzlich Sand im Getriebe. Die Gäste machten ihre Abwehr dicht und trafen vorn nach Belieben. Die Börde-Handballer agierten jetzt unterirdisch. Mit einem kollektiven Blackout wurden die Bälle im Angriff weggeworfen. Praktisch ohne Gegenwehr zog die HSG Plesse von 29:26 auf 39:29 davon und feierte am Ende einen verdienten Auswärtssieg.  Von Walter Mahr

 

 

SG Börde ist noch nicht gerettet

Nach vier Niederlagen in Folge braucht der Handball- Oberligist noch ein paar Punkte zum Klassenerhalt

GaAhDiBeHi. Nach einem Zwischenhoch mit acht Punkten aus fünf Spielen sah alles gut aus für Oberligist

SG Börde Handball. Die Abstiegsplätze waren weit entfernt, der Klassenerhalt schien gesichert.

Doch es folgte ein Einbruch. Die letzten vier Partien haben die Börde- Handballer allesamt verloren, darunter

das Derby gegen die Sportfreunde Söhre vor 1900 Zuschauern in der Volksbank-Arena. Noch beträgt der Vorsprung auf den ersten regulären Abstiegsplatz sechs Punkte, aber je nachdem, was in anderen Ligen passiert, könnte auch der Drittetzte noch aus der Oberliga absteigen. Auf dem drittletzten und zwölften Rang steht derzeit HV Barsinghausen.

SG Börde Handball - HSG Plesse-Hardenberg   Sa. 06 04 2019 Sporthalle Schellerten 19:30 Uhr

Die SG Börde rangiert auf Platz elf, der Vorsprung auf Barsinghausen beträgt fünf Zähler. Noch besteht kein Grund zur Panik, aber aus den letzten vier Saisonspielen sollten die Dingelber noch den ein oder anderen Punkt holen, um nicht noch in größere Bedrängnis zu geraten. Deshalb ist das kommende Spiel sehr wichtig. Am Samstag (19.30 Uhr) empfängt die SG Börde die HSG Plesse-Hardenberg in der Schellerter Sporthalle. Die Gäste stehen mit 19:25 Punkten nur einen Zähler besser da als die SG. Mit einem Heimsieg würden die Gastgeber einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Ein Vorteil für die Börde-Handballer. Sie haben noch drei Heimspiele (gegen Plesse-Hardenberg, VfL Hameln, MTV Vorsfelde) und müssen nur noch einmal auswärts ran (MTV Braunschweig II).

Zu Hause war das Team von Trainer Micheal Nechanitzky bislang recht erfolgreich. Die Heimbilanz: 15:5 Punkte. Zunächst gilt jedoch die volle Konzentration der Partie gegen die  HSG Plesse-Hardenberg.

„Die Jungs sind hochmotiviert. Wir müssen einfach unsere Leichtsinnsfehler abstellen“, fordert Trainer Michael

Nechanitzky, der weiterhin auf Markus Wächter und Lucas Meurer verzichten muss.

Auf- und Abstiegsregelung in der Oberliga

Fest steht, dass die TG Münden das rettende Ufer nicht mehr erreichen kann und somit erster Absteiger ist. Gegen den zweiten Regelabstiegsplatz wehren sich noch fünf Mannschaften. Stand jetzt: HSG Schaumburg-Nord (19:25 Punkte, Rang neun), HSG Plesse-Hardenberg (19:25, Platz zehn), SG Börde Handball (18:26, Platz elf), HV Barsinghausen (13:31, Platz zwölf) und MTV Braunschweig II (12:32, Platz 14).

Ob Tabellenplatz zwölf am Ende zum Klassenerhalt reichen wird, ist noch unklar, denn die Durchführungsbestimmungen sind ziemlich kompliziert. Aufgrund der Verkleinerung der 2. Bundesliga von 20 auf  8 Teams dürfen von den zwölf Oberliga-Meistern der Landesverbände nur zehn in die 3. Liga aufsteigen.

Daher müssen der TuS Vinnhorst, Tabellenführer der Oberliga Niedersachsen, und auch der führende OHV Aurich in der Oberliga Nordsee eine Aufstiegs-Relegationsrunde spielen.

Ein weiterer unbekannter Faktor ist die Anzahl der Absteiger aus der 3. Liga. Nach aktuellem Stand wären der MTV Großenheidorn und der VTB/Altjührden Regelabsteiger in der Weststaffel. Im Falle eines Abstiegs würden beide Teams in den Bereich der Oberliga Niedersachsen beziehungsweise Nordsee eingereiht.

Sollten Vinnhorst und Aurich über die Relegation den Aufstieg in die 3. Liga schaffen, wäre Rang zwölf in der 4. Liga ein Nichtabstiegsplatz. Scheitert jedoch einer der beiden Klubs oder kommt ein weiterer Verein aus der höheren Spielklasse runter (auch in der Nordstaffel der 3. Liga sind der MTV Braunschweig und Handball Hannover-Burgwedel noch gefährdet) gäbe es eine Abstiegs Relegationsrunde der Tabellenzwölften in der Oberliga.

 Der HVN-Spielausschuss hat diese Spiele vorsorglich für den 11. Und 18. Mai terminiert. Sollten am Ende aus der Oberliga drei Mannschaften absteigen, hätte das auch Auswirkungen auf die Verbandsliga und Landesliga (gleitende Skala). Daher ist auch in diesen Klassen eine Abstiegsrelegation vorgesehen.   Walter Mahr 

 


Lehrter SV – SG Börde Handball   30.03.2019

Handball-Oberliga: Börde-Trainer ärgert sich bei vierter Niederlage in Folge über Schiedsrichter

GaAhHiBeDi. Die SG Börde Handball hat einen weiteren herben Rückschlag in der Oberliga Niedersachsen hinnehmen müssen. Beim Tabellennachbarn Lehrte kassierte die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky eine bittere 22:29-Niederlage – die vierte in Folge.

Lehrter SV – SG Börde Handball 29:22 (13:12)

Schon nach 23 Minuten sah Thilo Hotopp die Rote Karte (ohne Bericht). Später musste auch Jens Keuntje nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig auf die Tribüne. Das spielte den Lehrtern in die Karten.

Zudem ärgerte sich der Börde-Coach massiv über die Leistung der Schiedsdrichter, die etliche fragwürdige Entscheidungen trafen. Allerdings war auch die eigene Abschlussschwäche mit drei vergebenen Siebenmetern ein entscheidender Faktor.

Nach einem 1:5- und 4:7-Rückstand erholten sich die Gäste. Anschließend führten sie sogar mit 8:7, 11:8 und 12:9 (25.). Als in der Offensive in Unterzahl-Situationen einige falsche Entscheidungen getroffen wurden, schaffte der LSV den Ausgleich zum 12:12. Bis zum 16:16 (41.) und 18:19 (45.) blieb die Partie offen. Danach setzten sich die Lehrter auf 23:18 (50.) ab. Tom Hanel brachte die SG zwar auf 21:24 wieder heran, doch die Gastgeber ließen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Es gab aber auch etwas Positives: Franz Köhler konnte sich nach seinem Kreuzbandriss wieder in den Dienst der Mannschaft stellen.

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Schmidt – Simon Ratzke (7/2), Thilo Hotopp (1), Jens Keuntje (1), Niklas Kaufmann (1), Jens Wiewiorra, Henrik Froböse (1), Franz Köhler (1), Kenny Blotor (2/2), Andre Muscheiko (1), Niklas Mosch (3), Tom Hanel (1), Moritz Büchner (3).   Von Walter Mahr

 

Handball-Oberliga: Die SG Börde kann in Lehrte die Abstiegssorgen beseitigen

GaAhHiBeDi. Die SG Börde Handball will in der Oberliga Niedersachsen beim Lehrter SV alle Kräfte bündeln,

um mit einem Auswärtssieg ihre Mittelfeldposition zu festigen.

Lehrter SV – SG Börde Handball (Samstag, 18.30 Uhr)

Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt für die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky aktuell acht Punkte. Bei einem Auswärtssieg in Lehrte dürfte der Abstieg kein Thema mehr sein. Aber auch der punktgleiche Tabellennachbar Lehrter SV will die Zähler zuhause behalten, um sich in Handballer müssen sich also auf motivierte Gastgeber einstellen, die immer für eine Überraschung gut sind, vor allem wenn der Ex-Einträchtler Michael Thiede im Kader steht. Für beide Teams ist es daher eine äußerst wichtige Partie.

Die Gäste aus dem Hildesheimer Ostkreis dürfen sich in der Offensive möglichst keine Fehler erlauben, denn bei Ballbesitz suchen die Lehrter auf direktem Weg ihre Konterchancen. Die mangelhafte Chancenverwertung

in der zweiten Halbzeit gegen Söhre war das große Manko, was letztlich zur Niederlage führte. Unter der Woche war die Niederlage im Lokalderby beim Training aber kein Thema mehr.

Jetzt heißt es, gegen den LSV konzentriert zu spielen und das ganze Leistungsvermögen abzurufen, um gegen den heimstarken Gegner etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Das Hinspiel in Schellerten endete 27:27-Unentschieden.

Trainer Nechanitzky kann bis auf Markus Wächter personell aus dem Vollen schöpfen. Auch Franz Köhler ist nach seinem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen und brennt auf seinen Einsatz.   Walter Mahr 


SV Sportfreunde Söhre – SG Börde Handball   22.03.2019

Söhrer erkämpfen einen verdienten Derbysieg vor neuer Rekordkulisse

Handball-Oberliga: SG Börde beginnt stark – aber Sportfreunde kommen noch richtig in Fahrt

Sportfreunde Söhre – SG Börde Handball 24:17 (9:10)

Was für ein Spiel, was für eine Kulisse! Im vierten Kreisderby der Handball-Oberliga haben die Sportfreunde Söhre gestern Abend einen verdienten 24:17-Sieg gegen die SG Börde erkämpft, die die noch zum Klassenerhalt nötigen Punkte nun woanders holen muss.

„Wir haben uns anfangs sehr schwergetan gegen die gute Börde-Deckung“, sagte Söhres Kapitän Niklas Ihmann. „Schön, dass wir den Schalter noch umlegen konnten.“

Entscheidend war die zweite Spielhälfte. Bis zur Pause hatten die Sportfreunde stets hinten gelegen. Julius Valentin Bartels gelang mit dem 10:10 erstmals der Ausgleich (32.). Mit einem Siebenmeter zum 14:13 schoss Linkshänder Niklas Ihmann die erste Söhrer Führung (40.). Während danach bei seinem Team irgendwie alles lief, wirkten die Börde-Handballer, als hätte bei ihnen jemand den Stecker gezogen.

Allerdings avancierte in dieser Phase auch SF-Torhüter Jan Koob, den Trainer Sven Lakenmacher nach gut 20 Minuten für Eric Prützel auf die Platte geschickt hatte, zum Matchwinner. Er parierte etliche schwierige Würfe und einen Siebenmeter von Kenny Blothor, der zuvor schon einen Siebener an den Pfosten gesetzt hatte. Zu allem Überfluss verballerten die Ostkreisler jetzt fast jede ihrer Tormöglichkeiten kläglich.

„Das war der Grund für unsere Niederlage, wir haben die klaren Dinger nicht gemacht, waren nicht effektiv“, analysierte SG-Mannschaftsführer Jirka Strube. Und weiter: „Ich sage nur: Torhüter und Chancenverwertung. Söhre hat eine starke Deckung gespielt, 17 Tore sagen alles. Die Sportfreunde haben cleverer agiert und hatten auch noch Glück. Ihr Sieg ist verdient.“ Trotzdem sei es „ein geiles Spiel“ vor tollen Zuschauern mit toller Stimmung gewesen: „Das ist es, was der Handballfan sehen will.“

Die „Gäste“ von der SG Börde hatten von einem Bombenstart profitiert. Nach sechs Minuten führten sie mit 4:0, Niklas Ihmann erzielte den ersten Treffer für die „Heimmannschaft“ erst in der achten Minute.

Später sagte er: „Wir haben uns zu Beginn ein bisschen einschüchtern lassen. Zum Glück haben wir uns aber nicht von unserem Konzept abbringen lassen.“

Dennoch liefen die Sportfreunde lange einem Rückstand hinterher. Bis der bereits erwähnte Wedepunkt kam. „Da haben wir gemerkt, dass wir endlich drin sind im Spiel, haben uns freier gefühlt und auch beflügelt“, meinte der Söhrer Kapitän. „Mit den Fans im Rücken war es dann schwer, uns im Rausch noch aufzuhalten.“ Er lobte die Leistung der gesamten Mannschaft – und verteilte an Torwart Jan Koob ein Sonderlob: „Er hat eine sehr starke zweite Halbzeit gespielt.“

Nur eines wussten die Söhrer nach Abpfiff noch nicht: Wie die dritte Halbzeit wird. „Diesmal haben wir keine Feier geplant. Hat zuletzt ja nicht geklappt“, sagte Niklas Ihmann. Mit 2:2 Siegen ist die Derbybilanz nunmehr ausgeglichen.   Von Andreas Kreth

Sportfreunde Söhre: Eric Prützel, Jan Koob – Daniel Sentjurc, Alexander Thiel (3), Julius Valentin Bartels (1), Sebastian

Froböse (1), Nils Wilken (4), Yannik Ihmann (6/1), Simon Kullig (1/1), Julian Modrejewski, Niklas Ihmann (7/3), Fabian Schweiger, Philipp Klein (1).

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – Jirka Strube, Simon Ratzke (2), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (1),

Niklas Kaufmann (3/1), Henrik Froböse (2), Kenny Blothor (5/3), Niklas Mosch (3), Tom Hanel (1), Lucas Meurer, Moritz Büchner.

Zuschauer: 1905 in der Volksbank-Arena (neuer Derby-Rekord).

 

Das Oberliga-Derby ist immer auch ein Duell der Froböse-Brüder

„So ein Derby tut schon weh“, meint Sebastian Froböse. Am Freitagabend treffen

die SF Söhre und die SG Börde wieder vor großer Kulisse in der Volksbank-Arena aufeinander

Immer eng, immer hitzig

Das Duell Sportfreunde Söhre gegen die SG Börde hat es in der Oberliga bisher dreimal gegeben – immer vor vollem Haus und immer hitzig geführt. Und es war immer eine enge Kiste: Zweimal haben die Börde-Handballer gesiegt (26:25 und 26:24). Eine dritte Partie gewann Söhre mit 29:27.

In der Tabelle rangieren die Sportfreunde derzeit auf dem starken fünften Platz – die Abstiegszone ist weit weg und nach ganz oben geht nicht mehr viel.

Auch die SG Börde spielt eine gute Saison (Rang acht). Hundertprozentig sicher ist der Klassenerhalt für sie aber noch nicht – weil unklar ist, wie viele Teams am Ende absteigen müssen. pen

 

GaAhDiBeHi. Dieses Oberliga-Derby ist immer auch ein Bruder-Duell: Wenn am Freitag die Sportfreunde (SF) Söhre auf die SG Börde Handball treffen, stehen sich Sebastian (Söhre) und Henrik (SG Börde) Froböse gegenüber. Sie sind sich nicht nur in ihrer Handball-Leidenschaft ähnlich. Die zwei geben im Interview jeweils kurze, prägnante Antworten. Dampfplauderer sind beide nicht. Und die Froböses setzen auf dem Feld den Körper ein. Sie gelten als kämpferische Spieler.

                                       

Nach dem Aufstieg der Söhrer 2017 treffen die beiden Kreis-Rivalen am Freitag bereits das vierte Mal in der Oberliga aufeinander – erneut in der Volksbank-Arena vor großer Kulisse (Anpfiff 20 Uhr; es gibt noch Karten). Die HAZ hat bei Henrik und Sebastian Froböse nachgefragt, wie sie das Derby sehen. Reden Sie kurz vor dem Derby eigentlich miteinander, oder gehen Sie sich lieber aus dem Weg?

Sebastian Froböse: Natürlich sagen wir uns vorher „Guten Tag“. Man kann sich ja wohl vorher „Guten Tag“ sagen (lacht). Nein, wir verhalten uns auch vor dem Derby ganz normal. Dieses Spiel ist zwar etwas besonderes, aber vor dem Anpfiff ist das entspannt. Auch nachher ist immer alles gut.

Henrik Froböse: Vorher gehen wir sachlich miteinander um. Auf dem Feld ist es ein bisschen anders, aber hinterher wieder ganz entspannt. Anschließend stößt man dann beim Bier an. Es ist das vierte Derby in der Volksbank- Arena. Bleibt es trotzdem noch etwas Besonderes?

Sebastian Froböse: Natürlich. Allein schon die Kulisse in der Volksbank- Arena. Wir spielen ja sonst vor 300 Zuschauern – im Derby sind es 1500. Und dann geht es gegen die SG Börde ums Prestige: Wer ist im Landkreis die Nummer zwei hinter Eintracht Hildesheim?

Henrik Froböse: Ganz so aufregend wie beim ersten Mal ist es für mich sicher nicht mehr. Aber etwas Besonderes bleibt es – allein wegen der vielen Zuschauer. Sie sind beide sehr körperliche Spieler, die in der Deckung zupacken. Hat eigentlich der eine dem anderen im Spiel schon mal einen ordentlichen Pferdekuss verpasst?

Sebastian Froböse: Nee, eigentlich nicht, nicht dass ich wüsste. Ganz normale Handball-Härte halt. Allerdings tut so ein Derby insgesamt schon mehr weh, als ein anderes Spiel. Jeder will unbedingt gewinnen und haut sich rein. Das merkt man am nächsten Morgen nach dem Aufwachen. Da schmerzen die Knochen.

Henrik Froböse: Sebastian mir einen Pferdekuss? Nö, ich glaube nicht. Aber tatsächlich wird das Derby intensiver geführt – und das merke auch ich am nächsten Morgen.

Wenn Sie die Wahl hätten, das Fußball- Champions-League-Finale im Stadion von VIP-Plätzen aus anzuschauen oder das Derby zu spielen – was würden Sie nehmen?

Sebastian Froböse: Ich spiele lieber das Derby gegen die SG Börde. Das ist mir wichtiger. Übrigens: Karten für das Champions-League-Finale habe ich längst, allerdings für das im Handball.

Henrik Froböse: Von VIP-Plätzen aus? Oh, schwierig (Pause). Ach was, ich spiele auch lieber das Derby gegen Söhre. Ist auch näher dran. Da muss man nur nach Hildesheim fahren und keine Weltreise machen

(lacht). Was kann Ihr Bruder besser als Sie?

Sebastian Froböse: Was Henrik besser kann? Naja, laufen. Schneller laufen.

Henrik Froböse: Ich glaube, Sebastian setzt seinen Körper besser ein. Mich kann man schneller festmachen (in der Deckung stellen und ausschalten; Anm.d.Redaktion) als ihn. Das macht seine Erfahrung, außerdem kann Sebastian seinen Körper besser einsetzen. Man braucht schon zwei Mann, um ihn festzumachen.

Interview: Ulrich Hempen

 

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Zuschauer sind insgesamt zu den bisherigen drei Oberliga-Derbys zwischen der SG Börde und SF Söhre in die Volksbank-Arena gekommen. Das macht einen Schnitt von 1475 – und das ist Zweitligatauglich.

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Tore warf Simon Ratzke (Foto) von der SG Börde in den drei Duellen – fast acht Tore im Schnitt. Er ist damit

bester Werfer beider Teams und so eine Art Mister Derby. Ebenfalls sehr erfolgreich im Tore werfen sind bislang

Bördes Kenny Blotor (22 Treffer) sowie die Söhrer Ihmann-Brüder Niklas (21) und Yannik (16) gewesen.

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Zeitstrafen haben die Schiris in den drei Derbys vergeben. Strafbank- Könige sind dabei die Börde-Spieler Jirka

Strube  und Henrik Froböse  mit jeweils fünf Verweisen. Henriks Bruder Sebastian Froböse, der für Söhre spielt,

bekam insgesamt drei Zeitstrafen aufgebrummt.

Übrigens: Eine Rote Karte musste bisher noch nie gezückt werden.

 

 


SG Börde Handball – HV Barsinghausen    16.03.19

27:29-Heimniederlage: SG Börde patzt vor dem Derby

DiGaAhHiBe. Ausgerechnet eine Woche vor dem Derby gegen die Sportfreunde Söhre patzten die Oberliga-

Handballer der SG Börde. Sie verloren daheim gegen den HV Barsinghausen mt 27:29

SG Börde Handball – HV Barsinghausen 27:29 (12:17)

Eigentlich wollten die Börde-Handballer zuhause den Erfolgsweg der vergangenen Wochen fortsetzen, doch der HV Barsinghausen trat als Spielverderber auf. Nicht wegen der Stärke des Gegners verlor die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky beide Punkte, sondern aufgrund einer ganz schwachen Vorstellung.

„Wir konnten nie unsere Leistung der vergangenen Wochen abrufen, waren in der Abwehr nicht stabil und hatten auch in der Offensive eine hohe Fehlerquote“, sagte der Börde- Coach.

So diktierten die Barsinghäuser von Beginn an das Geschehen in der Schellerter Sporthalle. Es gab keinen einzigen Führungstreffer für die Hausherren.

Schon zur Halbzeit lagen die Gäste vom Deister mit 17:12 vorn. Das Börde- Team schaffte in der Schlussphase zwar in den Ausgleich zum 26:26 (57.), aber schon im Gegenzug stellte der Tabellenzwölfte die Weichen endgültig auf Sieg.

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (2), Thilo Hotopp (1), Steffen Ratzke (3), Jens Keuntje (1), Henrik Froböse, Kenny Blotor (8/6), Andre Muscheiko, Niklas Mosch (5), Lucas Meurer, Moritz Büchner (5).

 

 

Klassenerhalt so gut wie in der Tasche?

Handball-Oberliga: Mit einem weiteren Erfolg wäre der Klassenerhalt fast perfekt

DiGaAhBeHi. Gelingt am Samstag ein Heimsieg gegen den HV Barsinghausen, dann hätten die Oberliga-

Handballer der SG Börde Handball den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche. Bei dann 20:20 Punkten sollte in den verbleibenden sechs Saisonpartien nichts mehr anbrennen. Schon jetzt beträgt der Abstand auf Abstiegsrang 18 komfortable acht Punkte.

SG Börde Handball – HV Barsinghausen    16.03.19  Schellerter Sprthalle  19:30 Uhr

Mit einem Erfolg gegen Barsinghausen könnten die SG-Handballer den Blick sogar nach vorn richten. Die Plätze sieben und sechs sind nicht allzu weit entfernt. Sogar die Sportfreunde Söhre auf Rang fünf (23:15) sind noch in Reichweite, zumal am 22. März das Oberliga-Derby in der Volksbank-Arena ansteht.

Börde-Coach Michael Nechanitzky wollte das Wort „Abstiegskampf“ ohnehin nie in den Mund nehmen, obwohl die Lage für seine Mannschaft zwischenzeitlich ziemlich prekär aussah. Doch der Trainer glaubte auch nach dem durchwachsenen Saisonstart mit 4:10 Punkten immer an sein Team:  „Wir haben das Potenzial, um in der Oberliga eine gute Rolle zu spielen.“

Er sollte Recht behalten. Die Wende zum Besseren wurde im ersten Saisonderby gegen Söhre eingeleitet. Die SG gewann mit 26:24 und präsentierte sich in den folgenden Spielen sehr stabil. Sogar bei der jüngsten 23:27-Niederlage beim Spitzenreiter TuS Vinnhorst hielten die Dingelber lange Zeit gut mit. Zuhause sind sie eine kleine Handballmacht. 15:3 Punkte haben sie in der Schellerter Sporthalle geholt. Nur gegen Sptzenreiter Vinnhorst wurde daheim verloren. Gegen Lehrte gab es ein Remis.

Da stehen die Zeichen gegen Barsinghausen klar auf Sieg. Aber Vorsicht: Die Gäste kämpfen mit 10:28 Punkten ums Überleben. Zuletzt mussten die Barsinghäuser eine unfreiwillige Spielpause hinnehmen, denn zum Heimspiel gegen die HSG Nienburg waren die Schiedsrichter nicht erschienen. Obwohl zwei Referees vor Ort waren, konnten sich beide Mannschaften auf das Gespann nicht einigen.

Nechanitzky und seine Leute sollten sich auf einen kampfstarken und unbequemen Gegner einstellen. Im Vorbegehen kann man die Punkte sicher nicht holen. Aber da ist ja auch noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel mussten Mannschaftsführer Jirka Strube und seine Kollegen eine böse 24:34- Klatsche hinnehmen. Aber am siebten Spieltag waren die Börde-Handballer noch nicht in Top-Verfassung.

Das hat sich inzwischen geändert. Nechanitzky ist deshalb sehr optimistisch, dass die Punkte diesmal in Schellerten bleiben. Und eine Woche später folgt das Derby gegen Söhre ...  Von Walter Mahr

 


TuS Vinnhorst – SG Börde Handball   10.03.2019

Handball-Oberliga: Die SG Börde verkauft sich teuer

DiHiBeGaAh. Die SG Börde Handball hat sich beim Oberliga-Spitzenreiter TuS Vinnhorst mit 23:27 geschlagen

geben müssen.

TuS Vinnhorst – SG Börde Handball 27:23 (17:10)

Es war durchaus mehr drin für die Börde-Handballer, aber die Grippewelle hatte unter der Woche auch im Ostkreis zugeschlagen.

Einige Akteure gingen angeschlagen ins Spiel. Mannschaftsführer Jirka Strube hielt nur die ersten 30 Minuten durch.

„In Durchgang eins sind wir nicht konsequent genug in die Zweikämpfe gegangen und fielen dadurch schon früh zurück. In der zweiten Hälfte haben wir stark dagegen gehalten“, sagte Börde- Coach Michael Nechanitzky.

Seine Mannschaft kam nach dem 10:17-Pausenrückstand motiviert aus der Kabine. Zwar hatten sich die Vinnhorster zwischenzeitlich auf 22:14 (42.) abgesetzt, doch danach folgte die Aufholjagd der Gäste. In der 57. Minute lagen sie nur noch 22:25 hinten. Der Spitzenreiter spielte jedoch seine Routine aus und brachte schließlich den Vorsprung über die Zeit.

„Es ist schade, dass wir für unser großes Engagement in der zweiten Hälfte nicht belohnt wurden. Meine Mannschaft hat trotz der Rückstände große Moral bewiesen und ist stets um ein besseres Resultat bemüht gewesen“, bilanzierte Nechanitzky. pw

 

 

 

Die SG Börde muss zum gestolperten Spitzenreiter

DiHiBeGaAh. In der Handball-Oberliga Niedersachsen ist ein spannendes Meisterschaftsrennen programmiert.

Durch die überraschende Punkteteilung des TuS Vinnhorst im Heimspiel gegen die HF Helmstedt- Büddenstedt am vergangenen Wochenende schloss der Tabellenzweite MTV Vorsfelde bis auf einen Zähler auf den Spitzenreiter wieder auf.

Die SG Börde Handball gastiert beim TuS Vinnhorst,

TuS Vinnhorst – SG Börde Handball (Sonntag, 15 Uhr)

Ob der SG Börde der Nienburger Erfolg helfen kann, ist fraglich. Denn das Topteam Vinnhorst wird diese Scharte nun vor eigenem Publikum unbedingt auswetzen wollen. Deshalb müssen Mannschaftsführer Jirka Strube und seine Kollegen alle Kräfte bündeln, um auch gegen den Spitzenreiter der 4. Liga gut auszusehen.

„Vinnhorst ist eine gut besetzte Mannschaft mit Stärken im Rückraum und beim Konterspiel. Wir sehen uns zwar nur in der Außenseiterrolle, wollen aber beim Primus unser spielerisches Potenzial in die Waagschale werfen und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt“, sagt Börde-Trainer Michael Nechanitzky zur bevorstehenden Aufgabe. „Der größere Druck liegt in dieser Partie zweifellos beim Titelaspiranten.“

Dass die Vinnhorster auch zu Hause verwundbar sind, haben zuletzt die HF Helmstedt-Büddenstedt vorgemacht. Die Börde-Handballer würden es ihnen gern nachmachen. Die 8:2 Punkte aus den jüngsten fünf Spielen, wichtig für den Klassenerhalt, sollten ihnen einiges an Selbstvertrauen gebracht haben.  Von Walter Mahr

 

 


SG Börde Handball – HSG Nienburg   02.03.19

29:26-Sieg – die SG Börde marschiert

Handball-Oberliga: Nechanitzky-Team schlägt den Tabellendritten Nienburg

HiBeGaAhDi. Die SG Börde Handball ist in der Oberliga weiter im Aufwind. Die mehr als 250 Zuschauer sahen in der Schellerter Sporthalle beim 29:26 gegen die HSG Nienburg einen starken Auftritt der Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky.

SG Börde Handball – HSG Nienburg 29:26 (17:15)

In Schellerten hängen die Trauben für die Konkurrenz hoch. Lediglich der Liga- Primus aus Vinnhorst konnte bislang beide Punkte von dort entführen. Lehrte schaffte nur eine Punkteteilung. Auch die als Tabellendritter

angereiste HSG Nienburg bekam jetzt die Heimstärke der Börde-Handballer zu spüren und musste mit einer Pleite im Gepäck die Heimreise antreten.

„Es war die richtige Antwort auf die Niederlage in Helmstedt. Nienburg gehört schon seit Jahren zu den etablierten Oberliga- Teams, ist also keine Laufkundschaft. Gegen diesen starken Gegner hat meine Mannschaft ein überragendes Spiel abgeliefert “, lobte Trainer Nechanitzky.

Buechner

Einen echten Sahne-Tag erwischten darüber hinaus Torwart Jannis Nowitzki sowie die agilen Moritz Büchner (sieben Tore) und Niklas Kaufmann (5). Zusammen mit Simon Ratzke und Niklas Mosch wurde erfolgreich über

die erste und zweite Welle agiert.

So lagen die Gastgeber von Beginn an und über die gesamte Spieldauer in Front. Über 3:1, 6:2, 10:5 und 15:10 hieß es zur Halbzeit 17:15.

Den Grundstein zum Erfolg legten Mannschaftsführer Jirka Strube und seine Kollegen mit einer starken Defensivleistung. Fanden die Gäste dennoch Lücken, war Keeper Jannis Nowitzki zur Stelle. Er machte etliche

gute Einwurf-Möglichkeiten mit tollen Reflexen zunichte und leitete anschließend mit Pässen die Tempogegenstöße ein.

Beim 18:17 (37.) waren die Nienburger zwar wieder dran, doch die Hausherren ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Schon kurze Zeit später hatten Jens Keuntje und Simon Ratzke wieder einen Vorsprung von vier Toren herausgeworfen, der bis zum Schluss sicher verwaltet wurde. Mit stehenden Ovationen erntete das Börde- Team für das große Engagement den Applaus der Kulisse.

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Schmidt – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (5), Thilo Hotopp (1), Steffen Ratzke, Jens Keuntje (3), Niklas Kaufmann (5/1), Henrik Froböse (2), Hendrik Fiene, Andre Muscheiko, Niklas Mosch (5), Moritz Büchner (7).  Von Walter Mahr

 

 

 

310 Treffer durch drei Spieler – SG in Torgefahr

Handball-Oberliga: Der Tabellendritte kommt nach Schellerten

GaAhHiBeDi. Die nächste Aufgabe für die SG Börde Handball in der Oberliga Niedersachsen ist am Samstag eine harte Nuss, denn der Tabellendritte HSG Nienburg kommt nach Schellerten.

Die Gäste erwiesen sich schon im Hinspiel als ein starker Gegner und behielten mit 33:26 die Oberhand.

SG Börde Handball – HSG Nienburg (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Dass die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky gegen jeden Gegner in der 4. Liga mithalten kann, hat sie jüngst in Helmstedt bewiesen – auch wenn sie sich nicht belohnte.

Wird die Mannschaft wieder jubeln?

Klappt es jetzt daheim gegen Nienburg? Mit Fanunterstützung wollen die SG-Spieler nun gegen die HSG zeigen, wer Herr im Haus ist. Aber konzentriert müssen sie schon an die Aufgabe herangehen.

Mit Malte Grabisch (124 Tore), Lars Bergmann (99) und Steve Kählke (87) kommt auf sie eine geballte Torgefahr mit viel Qualität und Durchschlagskraft zu. Da müssen sie als Team dagegen halten und vor allem dieses Trio stoppen.

Der Schlüssel zum Erfolg wird in einer stabilen Abwehr liegen, ohne die Offensive zu vernachlässigen

Von Walter Mahr

 


HF Helmstedt-Büddenstedt – SG Börde Handball    22.02.2019

Hoffnungen der SG Börde erfüllen sich nicht

DiGaAhHiBe. Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben sich die Hoffnungen für den Oberligisten SG Börde Handball auf einen Auswärtserfolg beim Tabellenvierten Handball-Freunden Helmstedt- Büddenstedt trotz eines engagierten Auftritts nicht erfüllt.

HF Helmstedt-Büddenstedt – SG Börde Handball 32:30 (15:17)

Trotz der Ausfälle von Kenny Blotor, Moritz Büchner und Niklas Kaufmann fanden die Gäste zunächst gut in die Partie, führten 2:1, 7:5, und 12:9 (20.). Danach wurde ein höherer Vorsprung durch eine mangelhafte Chancenverwertung verpasst. Zur Pause hieß es 17:15. Allerdings sollte es die letzte Führung der SG gewesen sein.

Nach dem Wechsel zeigten sich die Helmstedter in ihren Aktionen griffiger, engagierter und vor allem konzentrierter. Sie glichen zum 17:17 aus und zogen erstmals mit 18:17 (35.) in Fron.

Danach wogte das Geschehen hin und her. Bis zur 40. Minute (21:21) durften die Börde-Handballer von einer Überraschung träumen. Als sie danach ziemlich hektisch agierten, etliche gute Einwurfmöglichkeiten liegen ließen und ungewohnte Schwächen in der Abwehr zeigten, setzten sich die zielstrebigen Gastgeber über 25:22 und 28:23 (50.) auf 32:27 (58.) entscheidend ab. In den letzten zwei Minuten brachten die Tore von Jens Keuntje (2) und Andre Muscheiko nur noch eine Ergebnis-Korrektur.

„Die Jungs haben vor allem in der ersten Halbzeit die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Hätten wir in der zweiten Hälfte unsere Torchancen nur einigermaßen genutzt, wäre mehr machbar gewesen“, sagte Trainer Nechantzki. „Wir haben häufig zu früh und unvorbereitet unsere Angriffe abgeschlossen und im Gegenzug die

Konter-Tore kassiert. Durch die frühe Knieverletzung von Markus Wächter fehlte bei uns ein wichtiger Akteur im Spielaufbau.“

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – Jirka Strube, Simon Ratzke (7), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (5), Jan Keuntje (4), Henrik Froböse (1), Markus Wächter (1), Andre Muscheiko (3), Niklas Mosch, Tom Hanel (4), Lucas Meurer (5/4).

 

 


SG Börde Handball – TSV Burgdorf III   16.02.19

 

SG Börde klettert auf Rang acht

Die SG Börde gewann ihr Heimspiel gegen die TSV Burgdorf III. Mit dem siebten Saisonsieg bei nunmehr 16:16 Punkten gelang auch der Sprung auf Tabellenplatz acht im sicheren Mittelfeld.

SG Börde Handball – TSV Burgdorf III 25:24 (14:11)

Mit Kenny Blotor, Niklas Kaufmann und Thilo Hotopp fehlten der Heimmannschaft drei Stammspieler, die durch Steffen Ratzke, Hendrik Fiene und Tom Hanel ersetzt wurden.

Vor rund 250 Zuschauern entwickelte sich in der Schellerter Sporthalle eine hart umkämpfte Partie. Die Gastgeber erwischten mit 8:3 (10.) einen guten Start. Durch einfache Fehler kamen die Burgdorfer auf 8:7 (15.) heran. Als sich das Mannschaftsgefüge der SG Börde wieder gefestigt hatte, zog sie bis zur Halbzeit auf 14:11 davon.

Beim 20:14 sah das Team von Trainer Michael Nechantzki schon wie der sichere Sieger aus, doch es wurde noch einmal eng. Beim Stand von 21:20 (53.) wurde zu schnell der Abschluss gesucht, obwohl geduldiges Spiel gefragt war.

„Wir haben zu überhastet abgeschlossen und dadurch den Gegner aufgebaut, aber rechtzeitig wieder die Kurve gekriegt“, sagte Coach Nechantzki.

Letztlich waren es die Joker Ratzke (3), Fiene und Hanel, die beim 25:22 für eine Vorentscheidung sorgten. Großen Anteil am Sieg hatte auch ein starker Börde- Keeper Jannis Nowitzki.

 

 

Die SG Börde Handball strebt gegen den Tabellennachbarn TSV Burgdorf III den dritten Sieg im Kalenderjahr 2019 an

SG Börde Handball – TSV Burgdorf III(Samstag, 20.00 Uhr,Sporthalle Schellerten).

Die Gastgeber rangieren derzeit mit 14:16 Punkten auf Platz acht, zwei Zähler hinter den Burgdorfern.

Die SG Börde hofft auf einen Heimsieg. Allerdings müssen Jirka Strube  und seine Kollegen den starken Burgdorfer Rückraum in den Griff bekommen.

„Wenn wir mit der Einstellung aus den letzten Spielen in die Partie gehen, ist alles möglich“, sagt Trainer Michael Nechanitzki und fordert von seinem Team eine stabile Defensive. pw

 


TG Münden – SG Börde Handball   09.02.2019

 

Jannis Nowitzki vernagelt das Börde-Tor

GaAhDiHiBe. Die SG Börde Handball hat allen Grund zum Jubeln. Mit 31:22 erkämpfte sich das Team von Trainer Michael Nechantzki in der Oberliga Niedersachsen beim Schlusslicht TG Münden die nächsten Big Points für den Klassenerhalt. Es rückte mit 14:16 Punkten auf Rang acht vor.

TG Münden – SG Börde Handball 22:31 (10:10)

Maßgeblichen Anteil an diesem wichtigen Auswärtssieg hatte Torwart Jannis Nowitzki, der die Gastgeber mit

tollen Reflexen zur Verzweiflung brachte.

Nach einem holprigen Beginn und dem daraus resultierenden 4:7-Rückstand (19.) fanden die Börde-Handballer ihre Linie wieder. Bis zum 15:15 (38.) blieb die Partie umkämpft. Danach starteten die Gäste aus einer

kompakten Defensive ihre schnellen Gegenstöße, wobei Niklas Kaufmann und Kenny Blotor die Aktionen im Angriff dirigierten.

„Ich bin mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat sich als Einheit präsentiert und alle Vorgaben umgesetzt“, lobte der Börde-Coach. „Sie ist auch nach dem Rückstand in der ersten Hälfte nicht nervös geworden und hat die Partie dann in der zweiten Halbzeit diktiert.“

SG Börde Handball: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – Jirka Strube (4), Simon Ratzke (2), Jens Keuntje, Niklas Kaufmann (6), Henrik Froböse (2), Niklas Mosch (2), Markus Wächter, Kenny Blotor (9/6), Hendrik Fiene (1), Tom Hanel (2), Lucas Meurer (1/1), Moritz Büchner (2).       Von Walter Mahr

 


SG Börde Handball – HSG Schaumburg- Nord  03.02.2019

 

SG Börde holt Big Points dank Torhüter Nowitzki

Handball-Oberliga: 250 Fans bejubeln wichtigen 27:23-Erfolg gegen Schaumburg Nord

GaAhDiHiBe. Volle Punktausbeute für die heimischen Handball-Oberligisten. Die SG Börde holte mit dem 27:23 Erfolg gegen die HSG Schaumburg wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

SG Börde Handball – HSG Schaumburg Nord 27:23 (10:11)

„Die Einstellung muss stimmen“, hatte Börde- Coach Michael Nechanitzky vor der wichtigen Partie gegen die HSG Schaumburg Nord gefordert. Seine Handballer nahmen ihn beim Wort.

Spielerisch lief nicht alles rund vor 250 Zuschauern in der Schellerter Sporthalle, aber kämpferisch war die Mannschaft voll da. Dank einer starken zweiten Halbzeit wurden gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf wichtige Zähler notiert.

Nach einer 8:5-Führung der SG gaben aber die Gäste Gas und lagen zur Halbzeit mit 11:10 vorn. Nach 36 Minuten holte sich die SG die Führing zurück (15:14), bis zum 19:17 (43.) war aber noch alles offen. Dann setzten die Gastgeber zu einem sehr energischen Zwischenspurt an. Binnen acht Minuten schraubten Jens Keuntje, Markus Wächter (2) sowie Henrik Froböse und Niklas Kaufmann das Ergebnis auf 24:17. Das war die Vorentscheidung in diesem Match.

Ein weiterer Erfolgsgarant war die gute Abwehrarbeit der Gastgeber, die nach dem Abpfiff von ihren Fans gefeiert wurden. In der Tabelle überholten die Dingelber den gestrigen Gegner und kletterten mit 12:16 Punkten auf Platz neun

 

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (2), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (5) Bild rechts, Niklas Kaufmann (3), Henrik Froböse (2). Niklas Mosch (4) Bild links, Markus Wächter (4), Kenny Blotor (6/4), Andre Muscheiko, Tom Hanel, Lucas Meurer.

 

 

 

 

Wann beenden sie die Schräglage? Die Handballer der SG Börde kämpfen in der Oberliga gegen Schaumburg zur ungewohnten Zeit um Punkte für den Klassenerhalt

GaAhDiHiBe. Nach einer siebenwöchigen Pause steigen die beiden Hildesheimer Handball-Oberligisten

am kommenden Wochenende wieder in die Punktrunde ein. An der Spitze und in der unteren Tabellenhälfte geht es gleichermaßen spannend zu. Um den einzigen Aufstiegsplatz zur 3. Liga hat sich ein Dreikampf zwischen dem TuS Vinnhorst (24:4 Punkte), dem MTV Vorsfelde (23:5) und der HSG Nienburg (21:5) entwickelt.

Beim derzeitigen Tabellenstand kämpft fast die Hälfte des Feldes noch um den Klassenerhalt, darunter auch die SG Börde. Um sich weiter von der Gefahrenzone zu entfernen, ist für sie ein Heimsieg gegen die HSG Schaumburg- Nord Pflicht.

SG Börde Handball – HSG Schaumburg- Nord (Sonntag 03.02.2019, 17:00 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Das Hauen und Stechen im Tabellenkeller der 4. Liga geht auch im neuen Jahr unvermindert weiter. Das aktuelle Tabellenbild zeigt, dass von Platz acht bis dreizehn noch sechs Mannschaften relativ eng beieinander liegen und um den Klassenerhalt kämpfen.

Auch die SG Börde (10:16, Rang elf) bewegt sich am Rand der Abstiegszone. Zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 17 Uhr kommt die HSG Schaumburg-Nord (11:17, Rang neun) nach Schellerten. Mit einem Heimsieg könnte die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky die Gäste in der Leistungsskala überflügeln. Bei einer Niederlage würde der Überlebenskampf unvermindert andauern. Die HSG ist in der vergangenen Saison als Vizemeister durchs Ziel gegangen. Obwohl sie kaum Abgänge zu verzeichnen hatte, läuft es in dieser Spielzeit nicht rund. Daher geht es am Sonntag auch für die Gäste aus dem Schaumburger Land um wichtige Punkte, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen. Mit Andreas Lüer (89 Tore) und Alexander Müller (72) verfügen sie über einen starken Rückraum

Um sich mit zwei Punkten zu belohnen, fordert Börde-Coach Nechanitzky von seinen Schützlingen ein stabiles Abwehrverhalten, Disziplin und eine hohe Effektivität. Immerhin kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Wann beendet die Mannschaft endlich die Schräglage in der Tabelle?  . Von Walter Mahr

 


Aus dem HAZ-Handballcup wird der KWG-Regio-Cup am 05.-06. Januar 2019

Der Wettbewerb wird nach wie vor am ersten Januar Wochenende in der Volksbank-Arena gespielt – er heißt jetzt nur anders

Hildesheim. Neuer Name, gleiches Produkt: Das Handballturnier geht weiter – es heißt künftig nur anders:

Aus dem HAZ-Cup wird der KWGRegio- Cup. Die Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim (KWG) nimmt sich dem Spektakel an. Sie steigt als Sponsor und Namensgeber ein, unterstützt von der Volksbank-Arena. Veranstalter sind die Handballer von Eintracht Hildesheim. Gespielt wird am Wochenende 5./6. Januar 2019.

Bereits im Januar 2018 war das Turnier dauerhaft in die große Volksbank-Arena umgezogen – damals noch als HAZ-Cup. Nun übergibt die Hildesheimer Allgemeine Zeitung nach 16 Jahren den Staffelstab an die KWG.

Ihren festen Platz im Kalender behält aber die HAZ-Sportparty. Und sie kann in diesem Jahr mit einigen Veränderungen aufwarten.

Außerdem wird bei der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung für das Frühjahr 2019 ein anderes großes Projekt für die Leser vorbereitet.

„Aber ich freue mich sehr, dass das Handballturnier weitergeht und dass die KWG nun übernimmt“, unterstreicht HAZ-Marketingleiterin Carmen Kulke. Kreiswohnbaugesellschafts-Geschäftsführer Matthias Kaufmann hat richtig Lust auf den Wettbewerb:

„Bei diesem Turnier spielen Amateure mit, und die leben bekanntlich vom Ehrenamt – so etwas unterstützen wir gern“, sagt Kaufmann. Dirk Meder von der Volksbank-Arena sieht Potenzial, den ohnehin schon beliebten Handballcup noch populärer zu machen. „Wir wollen uns am EVI-Cup der Fußballer orientieren.

Der KWG-Regio-Cup könnte künftig auch gut 2000 Leute pro Tag in die Arena locken.“ Und KWG Geschäftsführer Kaufmann ergänzt: „Wir wollen die Halle richtig vollkriegen.“

Der Turniermodus : Weiterhin werden voraussichtlich acht Mannschaften am Cup teilnehmen:

Neben den beiden Oberligisten SF Söhre und SG Börde sind das Verbandsligist Eintracht Hildesheim II, die Landesligisten SV Alfeld und TuS Grün-Weiß Himmelsthür, dazu zwei WSL-Oberligisten. Als Gast kommt Verbandsligist MTV Groß Lafferde hinzu – Groß Lafferde liegt zwar kurz hinter der Kreisgrenze, dort lebt aber ein Handball begeistertes Völkchen. „Der MTV bringt schnell mehr als 100 Fans mit nach Hildesheim“, sagt Eintracht- Boss Gerald Oberbeck.

Er plant den Spielmodus mit (wie gehabt) einer Vorrunde mit zwei Gruppen. Jeweils ein Ober-, Verbands-, Landes- sowie WSL-Oberligist spielen in einer Gruppe. Es folgen die K.o.-Partien.

Alle teilnehmenden Vereine sollen von den Einnahmen des Cups profitieren. Für deren Teams gibt es beim Turnier Preisgelder zu gewinnen.

Außerdem können die Klubs Karten im Vorverkauf an ihre Fans veräußern. An jedem verkauften Ticket partizipieren sie anteilig.

 


MTV Vorsfelde – SG Börde Handball   16.12.2018

 

SG Börde nur zwei Zähler vom ersten Nichtabstiegsplatz entfernt

Der MTV Vorsfelde hievte sich gegen die SG Börde Handball souverän mit 33:24 auf einen Sonnenplatz

MTV Vorsfelde – SG Börde Handball 33:24 (15:7)

Die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky hatte mit Video-Analyse und Konzeptionen die Marschroute beim Favoriten festgelegt. Auf der Platte wurden dann alle Konzepte und Vorgaben völlig außer Acht gelassen.

Die Börde-Handballer fanden überhaupt nicht ins Spiel und gerieten schnell mit 1:6 und 3:11 (17.) ins Hintertreffen. Die Heimmannschaft konnte sich dagegen auf eine gut funktionierende Deckung verlassen, aus der erfolgreich Tempogegenstöße gestartet wurden. Das Rückzugsverhalten der Gäste war schwach. Zudem nagten die Fehlversuche am Selbstvertrauen. . Zur Halbzeit lagen sie schon mit 7:15 aussichtslos zurück.

Auch in der zweiten Hälfte waren die Hausherren den Gästen in allen Belangen überlegen und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung zehn Tore (32:22). In der Schlussphase gab es durch Jens Keuntje und Moritz Büchener nur noch eine Ergebnis-Korrektur.

Mit 10:16 Punkten an elfter Stelle ist die SG Börde jetzt nur zwei Zähler vom ersten Nichtabstiegsplatz entfernt. Mit dem Abstiegsgespenst im Nacken geht es bis zum 2. Februar in eine siebenwöchige Handballpause.

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (1), Philipp Baginski, Thilo Hotopp (1), Jens Keuntje (3), Niklas Kaufmann (3), Henrik Froböse (2), Markus Wächter, Kenny Blotor (5/2), Tom Hanel (1), Lucas Meurer (2), Moritz Büchener (5).  Von Walter Mahr

 

 

Handball-Oberliga: Kann die SG Börde auch den Tabellenzweiten ärgern?

Die SG Börde Handball steht am Sonntag beim Tabellenzweiten MTV Vorsfelde vor einer kniffligen Prüfung. Denn der MTV ist neben Spitzenreiter TuS Vinnhorst ein ganz heißer Meisterschaftsanwärter.

MTV Vorsfelde – SG Börde Handball (Sonntag, 17 Uhr)

Beide Mannschaften wollen weiter Punkte sammeln. Der MTV Vorsfelde, um den Spitzenreiter TuS Vinnhorst nicht aus den Augen zu verlieren, und die SG Börde, um am Ende der Serie nicht zu den zwei Regelabsteigern zu gehören.

„Wir fahren am Sonntag aber nicht nach Wolfsburg, um in Ehrfurcht zu erstarren und die Punkte kampflos abzuliefern“, sagt Börde-Coach Michael Nechanitzky. Alle Spieler seien natürlich angespannt, würden aber konzentriert an die Sache herangehen. „Ich erinnere an das Match gegen Vinnhorst, wo wir den Spitzenreiter über weite Strecken geärgert haben.“

Gegen die starke Heimmannschaft benötigen die Börde-Handballer ein schnelles Rückzugsverhalten und müssen Lösungen finden, um das MTV-Werfer Duo Lars Hoffmann und Bert Hartfiel in Schach zu halten. Gelingt es den Gästen, sich als geschlossene Einheit zu präsentieren und die Kräfte über die gesamte Spielzeit zu bündeln, sollten sie gegen den Tabellenzweiten nicht chancenlos sein. Von Walter Mahr

 


SG Börde Handball – MTV Braunschweig II    08.12.2018

 

In der Börde-Kabine wird es richtig laut

Handball-Oberliga: Nach deutlicher Trainer-Ansprache startet die SG Börde eine erfolgreiche Aufholjagd gegen Braunschweig II

DiGaAhBeHi. Ein Blick in die Augen von Thilo Hotopp reichte, und man konnte beobachten, dass da eine komplett andere SG Börde auf der Platte stand.  30 Minuten spielte der Handball-Oberligist gegen MTV Braunschweig II völlig ideenlos und ohne Emotionen.

SG Börde Handball – MTV Braunschweig II   28 - 24

Dann startete die SG eine rasante Aufholjagd und gewann am Ende mit 28:24. Zur Pause hatte das Team von Trainer Michael Nechanitzky mit 10:16 zurückgelegen. Es gelang so gut wie nichts. In der Halbzeitpause wurde es in der Kabine der Börde- Handballer richtig laut.

„Dem Trainer hat einiges nicht gepasst“, bestätigte Simon Ratzke, der in der zweiten Halbzeit zum Matchwinner

werden sollte – genauso wie der eingangs erwähnte Hotopp. Der ersetzte nun den mit zwei Zeitstrafen vorbelasteten Jirka Strube in der Abwehr.

Hotopps Körpersprache war aggressiv. Auch Torwart Johannes Fiene zeigte vor allem im zweiten Abschnitt etliche gute Paraden. So kam die SG Tor um Tor heran. Im Angriff zog nun Moritz Büchner geschickt die Fäden. Immer wieder setzte er Ratzke in Szene. Acht seiner zehn Tore erzielte der Rechtshänder in den zweiten 30 Minuten. In Unterzahl glich die SG nach 43 Minuten erstmals zum 18:18 aus. Vier Minuten später gelang das 19:18 durch Ratzke. Die Fans waren aus dem Häuschen.

Nun gab es sogar „Thilo, Thilo“-Rufe. „Ich habe zuletzt nicht so viele Spielanteile bekommen. Die Wut, die sich angestaut hatte, konnte ich heute positiv umsetzen“, sagte der Zwei-Meter-Hüne, der vor der Saison aus Himmelsthür kam.

Beim Stand von 22:22 gelangen Ratzke, Jens Keuntje und Niklas Kaufmann drei Tore in Folge. Das war die Vorentscheidung. Am Ende wurde mit offenem Visier gespielt und die SG Börde kam zu einem wichtigen 28:24-Erfolg. Dadurch kletterte die SG auf Tabellenplatz neun und schob sich an den Braunschweigern vorbei.

„In der ersten Halbzeit haben wir unterirdisch gespielt, aber ich wusste, dass wir stark genug sind, um den Rückstand aufzuholen“, sagte Nechanitzky nach dem Spiel.

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (3), Simon Ratzke (10/2), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (5), Niklas Kaufmann (2), Henrik Froböse (3), Franz Köhler, Markus Wächter (1), Kenny Blotor (1), Lucas Meurer, Moritz Büchner (3).

 

 

Dann lacht sich Börde-Trainer Nechanitzky eins ins Fäustchen

Oberligist SG Börde steht vor einem Vier-Punkte-Spiel im Abstiegskampf

Hildesheim. In der Handball-Oberliga der Männer hat sich ein spannender Abstiegskampf entwickelt. Mittendrin die SG Börde, die momentan als Tabellenzwölfter nur zwei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt ist.

Für die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky gibt es am Samstag gegen den punktgleichen MTV Braunschweig II daher nur eine Vorgabe:

Ein Sieg ist Pflicht, denn mit einem Heimerfolg kann der Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößert werden.

SG Börde Handball – MTV Braunschweig II (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Für beide Teams ist es ein sogenanntes Vier- Punkte-Spiel. Aufgrund der prekären Tabellensituation stehen die Kontrahenten schon mächtig unter Druck.

Mit einem Heimerfolg würde die SG Börde einen äußerst wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Alles andere wäre eine Riesenenttäuschung.

Die Drittliga-Reserve aus Braunschweig startete die Saison mit einem Auswärtssieg bei der TG Münden. Es folgten sechs Pleiten in Folge. Danach stabilisierte sich das Mannschaftsgefüge. Es wurden 6:2 Punkte geholt und die SG Börde aufgrund der besseren Tordifferenz in der Leistungsskala überflügelt. Jetzt wollen die Gäste aus der Löwenstadt ihren Erfolgsweg auch in Schellerten fortsetzen.

Abstiegskampf pur heißt es auch am Samstag zwischen Schlusslicht TG Münden und dem Vorletzten HV Barsinghausen in der Drei-Flüsse- Stadt, wobei ein Heimsieg der Mündener durchaus in das Konzept der Börde-Handballer passen würde.

Vorausgesetzt, sie selbst gehen als Sieger gegen Braunschweig vom Feld. Bei einer eigenen Niederlage und einem gleichzeitigen Barsinghäuser Erfolg in Münden findet sich die Nechanitzky-Truppe allerdings im dicksten Abstiegskampf wieder.   Von Walter Mahr

 


VfL Hameln – SG Börde Handball    01.12.2018

 

Mit 8:14 Punkten bleibt die Lage prekär.

Die SG Börde kämpft und verliert in Hameln dennoch mit 26:29 Chancenlos ist die SG Börde Handball im Oberliga-Punktspiel beim VfL Hameln nicht gewesen. Am Ende stand aber eine 26:29-Niederlage.

VfL Hameln – SG Börde Handball 29:26 (17:14)

Die Gastgeber bestimmten in der ersten Halbzeit das Spiel. Über 4:2, 10:5 und 13:9 erreichten sie durch ihren agilen Youngster Tim Jürgens (neun Tore) eine 17:14-Führung nach 30 Minuten.

Im weiteren Verlauf stemmten sich die Börde-Handballer vehement gegen die drohende Niederlage. Als Kenny Blotor zum 24:24 (50.) ausglich, wurde es spannend. Allerdings zeigten sich die Hamelner im Abschluss effektiver. Am Ende wurde die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky, die nie aufgab, ein Opfer ihrer individuellen Fehler in der Abwehr und im Angriff, die ein besseres Resultat verhinderten.

SG Börde Handball: Johannes Schmidt, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (2), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (6), Niklas Kaufmann (3), Henrik Froböse (3), Franz Köhler, Markus Wächter (1), Kenny Blotor (6/3), Lucas Meurer (2), Moritz Büchner (2). pw

 

 

SG Börde gastiert beim VfL Hameln. Auf die SG Börde Handball wartet beim VfL Hameln eine schwere Aufgabe

VfL Hameln – SG Börde Handball (Samstag, 19.15 Uhr)

Beide Mannschaften kamen zuletzt über ein Unentschieden nicht hinaus. Hameln führte kurz vor Schluss beim Lehrter SV, und die Börde-Handballer sahen sich bei der HSG Plesse schon auf der Siegerstraße. Sie wurden

aber noch von ihren Gegnern abgefangen und mussten sich am Ende mit einer Punkteteilung zufriedengeben.

Jetzt sind beide Seiten heiß auf einen Doppelpack.

Der VfL Hameln verfügt über eine starke Mannschaft. Tragende Säulen im Team sind die Routiniers Frank Rosenthal, Oliver Glatz, Torben Höltje und Jannis Pille. Neben Pille ist Linksaußen Tim Jürgens ein erfolgreicher Vollstrecker. Für die Hamelner spricht die Heimstärke. Bislang steht nur eine Niederlage gegen Spitzenreiter TuS Vinnhorst zu Buche.

Bei der SG Börde stimmte zuletzt die Einstellung. Wenn es gelingt, an die Leistung aus dem Spiel gegen die HSG Plesse anzuknüpfen, dann sind die Gäste auch beim Tabellenvierten nicht chancenlos.

Der zuletzt verhinderte Jens Keuntje ist wieder dabei. Ob Niklas Kaufmann seine Verletzung auskuriert hat, wird sich erst beim Abschlusstraining zeigen.    Von Walter Mahr


HSG Plesse-Hardenberg – SG Börde Handball   24.11.2018

 

Börde verspielt Vier-Tore-Vorsprung am Ende noch

DiGaAhHiBe. Die SG Börde Handball hat in der Oberliga Niedersachsen beim 28:28 gegen die HSG Plesse Hardenberg einen möglichen Auswärtssieg verpasst. Bis kurz vor Schluss hatte sie einen Vier-Tore- Vorsprung.

HSG Plesse-Hardenberg – SG Börde Handball 28:28 (10:17)

 „Wir haben einen Punkt verloren, weil wir nicht bis zum Schluss die Konzentration hochgehalten haben“, sagte Trainer Michael Nechanitzky.

Niklas Kaufmann (verletzt) und Jens Keuntje (privat verhindert) fehlten, dennoch zeigte sich das dezimierte Team hochmotiviert und voller Tatendrang.

Nach dem 3:3 (7.) gingen die Börde-Handballer immer deutlicher in Führung (7:3, 11:5, 15:9 und 17:10). Die mitgereisten Fans sahen ein Team, das viel Leidenschaft und einen großen Siegeswillen zeigte.

Nach dem Wechsel lief bis zum 14:20 weiter alles wie am Schnürchen. Die HSG ließ sich aber nicht abschütteln, verkürzte auf 19:22 (45.) und 23:26 (55.) Danach sorgten Simon Ratzke und Lucas Meurer für einen komfortablen 28:24-Vorsprung (57.). Der erste Auswärtssieg schien greifbar nahe. Aber die HSG Plesse schaffte in der hektischen Schlussphase noch den 28:28-Ausgleich.

Am Ende ist dieser Punkt für die SG zu wenig, um sich weiter von der Gefahrenzone abzusetzen.

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (3/1), Thilo Hotopp, Henrik Froböse (1), Markus Wächter (3), Kenny Blotor (8/3), Jens Wiewiorra, Lucas Meurer (4), Moritz Büchner (8).

 

 

SG Börde: Der Derbysieg gibt Selbstvertrauen

Handball-Oberliga: Mit neuem Schwung nach Plesse

DiGaAhHiBe. Der Derbysieg gegen die Sportfreunde Söhre hat den Oberliga- Handballern der SG Börde gut

getan. Mit neuem Selbstvertrauen geht es nun zum Auswärtsspiel nach Plesse-Hardenberg.

HSG Plesse-Hardenberg – SG Börde Handball (Samstag, 19.30 Uhr)

Die Erleichterung bei der SG Börde war groß nach dem Sieg im Lokalderby gegen Söhre. Mit nunmehr 7:11 Punkten kann der Oberligist etwas entspannter nach Plesse fahren.

Schwer wird es allemal. HSG-Trainer Artur Mikolajczyk verfügt über eine gute Mannschaft mit Stärken im Rückraum und beim Konterspiel. Auffälligster Akteur ist Christian Brand, der mit 76 Treffern die Oberliga-Torschützenliste anführt Börde-Topscorer Kenny Blotor ist momentan Dritter mit 72 Toren.

In den Vergleichen der vergangenen Saison holte die HSG Plesse mit einem 27:26 in Schellerten und beim 29:25 zuhause alle vier Punkte.

Derzeit stehen die Gastgeber mit 9:9 Punkten auf Platz neun und brachten Spitzenreiter Vinnhorst die bislang einzige Saisonniederlage bei (30:26).

 

 


SG Börde Handball – SV Sportfreunde Söhre   16.11.2018

 

Börde-Handballer behalten die Nerven in der dramatischen Schlussphase

Die Mannschaft aus dem Ostkreis gewinnt das Kreisduell der Oberliga vor 1616 Zuschauern in der Hildesheimer Volksbank Arena verdient mit 26:24 gegen die Sportfreunde Söhre

DiGaAhHiBe. Wahnsinn: Nach Riesenkampf und mit viel Leidenschaft hat die SG Börde Handball gestern

Abend das Kreisderby der Oberliga Niedersachsen in der Hildesheimer Volksbank-Arena gegen die Sportfreunde Söhre knapp gewonnen. Am Ende hieß es 26:24 für die Ostkreisler, die mehr Ehrgeiz an den Tag gelegt hatten.

„Ich bin einfach nur überwältigt von dem Spiel und der Kulisse“, freute sich der Börde- Halblinke Simon Ratzke, der nicht nur durch seine zehn Tore zum Matchwinner geworden war. „Wir haben gerade beschlossen, noch durch die Stadt zu ziehen und die Gegend unsicher zu machen“, grinste der 25-Jährige breit.

Die 1616 Zuschauer durchlebten wie schon in den beiden ebenfalls knapp ausgegangenen Kreisduellen der Vorsaison ein Wechselbad der Gefühle. Vor allem am dramatischen Ende spitzte sich alles zu. Sechs Minuten vor Schluss hatten die Sportfreunde durch Philipp Klein zum 22:22 ausgeglichen, nachdem die SG Börde über weite Strecken vorn gelegen hatte.

„Dann wollten wir es mit der Brechstange machen, hätten besser mehr spielen müssen“, analysierte der neunfache Söhrer Torschütze Niklas Ihmann später.

Moritz Büchner und Ratzke brachten die „Gastgeber“ wieder mit 24:22 nach vorn. Niklas Ihmann verkürzte auf 24:23, doch Ratzke behielt vom Siebenmeterstrich die Nerven und verwandelte gegen Eric Prützel zum 25:23. Als Nils Wilken postwendend einen Tempogegenstoß mit dem 25:24 abschloss, standen noch knapp drei Minuten auf der Uhr. Eine heftig umstrittene Zeitstrafe gegen SG-Kreisläufer Henrik Froböse hätte nun fast fatal werden können. Die Schiedsrichter hatten ohnehin eine seltsame Linie.

Im ersten Durchgang ließen sie viel durchgehen, nach dem Seitenwechsel pfiffen sie hingegen kleinlich und schienen dabei die Börde- Handballer zu benachteiligen. Zum Glück für die SG parierte Torhüter Johannes Fiene in Unterzahl zwei Würfe der Söhrer Rückraumer Daniel Hoppe und Yannik Ihmann, die aber auch zu schnell den Abschluss gesucht hatten. 16 Sekunden vor dem Ende nahm SG-Trainer Michael Nechanitzki

nochmal eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen. Im Kreis redete er unaufgeregt auf seine Spieler ein. Das wirkte offenbar.

Während das Publikum auf den Rängen längst stand, bekam Bördes Rechtsaußen Jens Keuntje kurz nach Wiederbeginn plötzlich den Ball in die Hände. Sofort setzte er zum Sololauf auf den Kasten der Sportfreunde an und versenkte den Ball unter tosendem Beifall praktisch mit der Sirene zum 26:24-Endstand

- Tor: Mehr davon hätten sich diese Anhänger der Sportfreunde Söhre von ihrer Mannschaft gewünscht. in den Maschen.

„Wir haben nach fünf guten Anfangsminuten in der schwachen ersten Halbzeit zu wenig Tempo im Angriff gemacht. Und wir waren in den letzten fünf Minuten übermotiviert“, sagte Söhres Niklas Ihmann. SG-Rückraumer Ratzke blieb trotz aller Glücksgefühle auf dem Boden: „Letztlich hatten wir auch das Glück des Tüchtigen.“

Es war übrigens der erste „Heimsieg“ in bislang drei Derbys in der Volksbank-Arena. Gelingt Söhre im Rückspiel eine Revanche?

SG Börde Handball: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (3), Simon Ratzke (10/4), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (5), Niklas Kaufmann (1), Henrik Froböse (1), Markus Wächter, Kenny Blothor (5/1), André Muscheiko, Tom Hanel, Lucas Meurer, Moritz Büchner (1).

SV Sportfreunde Söhre: Eric Prützel, Jan Koob – Maximilian Kolditz, Daniel Sentjurc, Julius Bartels (1), Finn Meiners, Sebastian Froböse (1), Nils Wilken (2), Yannik Ihmann (6/2), Julian Modrejewski, Niklas Ihmann (9), Daniel Hoppe (1), Fabian Schweiger (1), Philipp Klein (3).

Spielfilm: 0:1, 1:3, 4:4, 5:6, 7:6 (22.), 10:7, 12:8 (Halbzeit), 14:10, 16:15, 18:15, 19:17, 20:18, 21:20, 22:22 (54.), 24:22, 25:23, 25:24, 26:24. 

 

 

Ratzke und Hoppe sprechen von Heimsieg – in fremder Halle

Morgen bestreiten die SG Börde Handball und die Sportfreunde Söhre zum dritten Mal ihr Oberliga-Kreisduell in der Volksbank-Arena / Zwei Halblinke sind rechtzeitig wieder fit

DiGaAhHiBe. Es ist wieder Derby- Zeit in der Hildesheimer Volksbank- Arena: Um 20 Uhr treffen sich dort am morgigen Freitag die SG Börde Handball als Gastgeber und die Sportfreunde Söhre zum Kreisduell der Oberliga Niedersachsen.

In beiden Lagern sind zwei wurfgewaltige Spieler für die Position im linken Rückraum rechtzeitig zum Spiel der Spiele wieder topfit: Börde- Shooter Simon Ratzke und Daniel Hoppe, langjähriger Kapitän der Sportfreunde (SF) aus Söhre.

„Eigentlich hatte ich ja nach der letzten Saison schon aufgehört“, berichtet der zweifache Familienvater Daniel Hoppe. Im kommenden März beendet er sein Maschinenbau- Studium und will auf Jobsuche gehen. Er ging nur noch als Zuschauer in die Steinberghalle. Doch SF-Trainer Sven Lakenmacher animierte ihn zur Rückkehr. „Ich habe es mit meiner Frau Kerstin besprochen und bin wieder einmal pro Woche ins Training eingestiegen“, sagt der 31-Jährige, dessen Nachfolge als Kapitän Maximilian Kolditz angetreten hat. „Ich wollte aushelfen, wenn Not am Mann ist. Leider ist das bei uns öfter so.“

Dreimal stand Daniel Hoppe nun schon wieder mit auf der Platte, in Vinnhorst sogar über rund 40 Minuten.

„Es lief für mich ziemlich gut, war aber echt anstrengend.“ Er sieht sich selber eher in der Jokerrolle, um den Stammrückraum zu entlasten. Wenn er dann gebracht wird, ist er immer für ein Tor gut.

„Das erste Derby im letzten Dezember brachte uns allen ein geiles Gefühl und Gänsehaut“, schildert Daniel Hoppe.

SG-Kollege Simon Ratzke stimmt ihm mit glänzenden Augen zu: „Sich vor so einer Kulisse warm zu machen und einzulaufen, das war schon was ganz anderes. So viele Fans hatte keiner erwartet.“

1560 Zuschauer erlebten einen 29:28-Sieg der „Gäste“ aus Söhre. Im Rückspiel setzte sich die SG Börde als „Gastmannschaft“ vor 1250 Fans ebenso knapp mit 26:25 durch. Sie machte damit zugleich den Klassenerhalt klar – und auch die neuerlichen Derbys in dieser Saison.

Aktuell ist im Hildesheimer Ostkreis schon wieder Abstiegskampf angesagt. „Wenn wir wüssten, warum, dann hätten wir es schon geändert“, schüttelt der SG-Halblinke Ratzke den Kopf. Freilich hatten die Börde-Handballer auch ein schweres Auftaktprogramm. „Wir müssen erst mal die Hinrunde abwarten, ob wir wirklich wieder da unten drin sein sollten“, gibt sich der 25-Jährige zuversichtlich. Als Söhlder hatte er zunächst bei der SG Ost begonnen und spielte 2016/17 seine erste Saison für den Oberligisten, setzte sich dort gleich gut in Szene. Eine Verletzung während der Saisonvorbereitung (drei Wirbel ausgerenkt) verkorksten Ratzkes Start in die aktuelle Spielzeit. „Doch mittlerweile passt es wieder“, sagt er.

Sein Vereinskollege André Muscheiko berichtet über den Kartenvorverkauf: „Er war genauso erfolgreich wie letztes Mal.“ Bis Dienstag seien alle 800 Tickets weg gewesen. Trotzdem rechne der Verein mit langen Schlangen vorm Spiel.

Und wer siegt? „Ich glaube, dass wir es diesmal nicht ganz so spannend machen und mit fünf Toren Vorsprung gewinnen“, tippt der Söhrer Hoppe.

Börde-Spieler Ratzke ist sich hingegen sicher: „Wir gewinnen das Derby – ist ja unser Heimspiel.“

Daniel Hoppe verdreht die Augen: „Mal gucken, wessen Heimspiel es ist.“

Zur Erinnerung: Vielleicht setzen sie beide besser nicht auf Heimsieg in fremder Halle, schließlich gewannen letzte Saison jeweils die Gäste.  Von Andreas Kreth

 

 

Wiedersehen im Pokal am Sonntag in Diekholzen

Als wir den Termin für das Derby abgemacht haben, glaubte keiner

in beiden Lagern, dass wir im Pokal so weit kommen würden. Matthias Ihmann Vorsitzender in Söhre

 

Schon zwei Tage nach dem morgigen Derby treffen die SG Börde Handball und die Sportfreunde Söhre erneut aufeinander. Dann geht es am Sonntag in der Diekholzener Steinberghalle um ein Weiterkommen im HVN-Pokal- Wettbewerb. Ausrichter der dritten Pokalrunde sind die Sportfreunde Söhre. In diesem Viererturnier mischt neben den beiden heimischen Vertretungen auch Oberliga- Spitzenreiter TuS Vinnhorst mit. Das Feld komplettiert die SG Achim-Baden, der Tabellensiebte der Oberliga Nordsee.

In dieser Pokalrunde sehen sich die Vinnhorster in der Favoritenrolle, denn ihr Kader ist stark aufgestellt. Im Punktspielalltag der Oberliga führt der TuS mit 16:2 Punkten die Tabelle an.

Die 4. Liga soll eigentlich nur eine Zwischenstation sein, denn das erklärte Saisonziel ist der Aufstieg in die 3. Liga.

Die SG Börde (23:31) und auch die Söhrer (25:32) haben in ihren Pflichtspielen gegen den Oberliga-Primus

zuhause den Kürzeren gezogen. Im Pokal- Wettbewerb wollen die beiden heimischen Klubs gegen den Favoriten auf jeden Fall einen neuen Motivationsschub entfachen, um vielleicht an einer Überraschung zu kratzen. „Wir sind selber schuld, dass sich die Teams so schnell wiedersehen. Als wir den Termin für das Derby in Hildesheim abgemacht haben, glaubte keiner in beiden Lagern, dass wir im Pokal so weit kommen würden“, sagt der Söhrer Vereinsvorsitzende Matthias Ihmann.

Die HVN-Pokalspiele der 3. Runde am Sonntag in Diekholzen auf einen Blick: Sportfreunde Söhre – SG Börde

Handball (13.30 Uhr), SG Achim-Baden – TuS Vinnhorst (14.20 Uhr), Vinnhorst – Söhre (15.10 Uhr), Börde – Achim- Baden (16 Uhr), Achim- Baden – Söhre (16.50 Uhr), Vinnhorst – Börde (17.40 Uhr).

Der Sieger dieser Spielrunde ist für das Final-Four-Turnier qualifiziert. pw

 


 

Ratzke und Hoppe sprechen von Heimsieg – in fremder Halle

Morgen bestreiten die SG Börde Handball und die Sportfreunde Söhre zum dritten Mal ihr Oberliga-Kreisduell in der Volksbank-Arena / Zwei Halblinke sind rechtzeitig wieder fit

DiGaAhHiBe. Es ist wieder Derby- Zeit in der Hildesheimer Volksbank- Arena: Um 20 Uhr treffen sich dort am morgigen Freitag die SG Börde Handball als Gastgeber und die Sportfreunde Söhre zum Kreisduell der Oberliga Niedersachsen.

In beiden Lagern sind zwei wurfgewaltige Spieler für die Position im linken Rückraum rechtzeitig zum Spiel der Spiele wieder topfit: Börde- Shooter Simon Ratzke und Daniel Hoppe, langjähriger Kapitän der Sportfreunde (SF) aus Söhre.

„Eigentlich hatte ich ja nach der letzten Saison schon aufgehört“, berichtet der zweifache Familienvater Daniel Hoppe. Im kommenden März beendet er sein Maschinenbau- Studium und will auf Jobsuche gehen. Er ging nur noch als Zuschauer in die Steinberghalle. Doch SF-Trainer Sven Lakenmacher animierte ihn zur Rückkehr. „Ich habe es mit meiner Frau Kerstin besprochen und bin wieder einmal pro Woche ins Training eingestiegen“, sagt der 31-Jährige, dessen Nachfolge als Kapitän Maximilian Kolditz angetreten hat. „Ich wollte aushelfen, wenn Not am Mann ist. Leider ist das bei uns öfter so.“

Dreimal stand Daniel Hoppe nun schon wieder mit auf der Platte, in Vinnhorst sogar über rund 40 Minuten.

„Es lief für mich ziemlich gut, war aber echt anstrengend.“ Er sieht sich selber eher in der Jokerrolle, um den Stammrückraum zu entlasten. Wenn er dann gebracht wird, ist er immer für ein Tor gut.

„Das erste Derby im letzten Dezember brachte uns allen ein geiles Gefühl und Gänsehaut“, schildert Daniel Hoppe.

SG-Kollege Simon Ratzke stimmt ihm mit glänzenden Augen zu: „Sich vor so einer Kulisse warm zu machen und einzulaufen, das war schon was ganz anderes. So viele Fans hatte keiner erwartet.“

1560 Zuschauer erlebten einen 29:28-Sieg der „Gäste“ aus Söhre. Im Rückspiel setzte sich die SG Börde als „Gastmannschaft“ vor 1250 Fans ebenso knapp mit 26:25 durch. Sie machte damit zugleich den Klassenerhalt klar – und auch die neuerlichen Derbys in dieser Saison.

Aktuell ist im Hildesheimer Ostkreis schon wieder Abstiegskampf angesagt. „Wenn wir wüssten, warum, dann hätten wir es schon geändert“, schüttelt der SG-Halblinke Ratzke den Kopf. Freilich hatten die Börde-Handballer auch ein schweres Auftaktprogramm. „Wir müssen erst mal die Hinrunde abwarten, ob wir wirklich wieder da unten drin sein sollten“, gibt sich der 25-Jährige zuversichtlich. Als Söhlder hatte er zunächst bei der SG Ost begonnen und spielte 2016/17 seine erste Saison für den Oberligisten, setzte sich dort gleich gut in Szene. Eine Verletzung während der Saisonvorbereitung (drei Wirbel ausgerenkt) verkorksten Ratzkes Start in die aktuelle Spielzeit. „Doch mittlerweile passt es wieder“, sagt er.

Sein Vereinskollege André Muscheiko berichtet über den Kartenvorverkauf: „Er war genauso erfolgreich wie letztes Mal.“ Bis Dienstag seien alle 800 Tickets weg gewesen. Trotzdem rechne der Verein mit langen Schlangen vorm Spiel.

Und wer siegt? „Ich glaube, dass wir es diesmal nicht ganz so spannend machen und mit fünf Toren Vorsprung gewinnen“, tippt der Söhrer Hoppe.

Börde-Spieler Ratzke ist sich hingegen sicher: „Wir gewinnen das Derby – ist ja unser Heimspiel.“

Daniel Hoppe verdreht die Augen: „Mal gucken, wessen Heimspiel es ist.“

Zur Erinnerung: Vielleicht setzen sie beide besser nicht auf Heimsieg in fremder Halle, schließlich gewannen letzte Saison jeweils die Gäste.  Von Andreas Kreth

 

 

Wiedersehen im Pokal am Sonntag in Diekholzen

Als wir den Termin für das Derby abgemacht haben, glaubte keiner

in beiden Lagern, dass wir im Pokal so weit kommen würden. Matthias Ihmann Vorsitzender in Söhre

 

Schon zwei Tage nach dem morgigen Derby treffen die SG Börde Handball und die Sportfreunde Söhre erneut

aufeinander. Dann geht es am Sonntag in der Diekholzener Steinberghalle um ein Weiterkommen im HVN-Pokal-

Wettbewerb. Ausrichter der dritten Pokalrunde sind die Sportfreunde Söhre. In diesem Viererturnier mischt neben den beiden heimischen Vertretungen auch Oberliga- Spitzenreiter TuS Vinnhorst mit. Das Feld

komplettiert die SG Achim-Baden, der Tabellensiebte der Oberliga Nordsee.

In dieser Pokalrunde sehen sich die Vinnhorster in der Favoritenrolle, denn ihr Kader ist stark aufgestellt. Im Punktspielalltag der Oberliga führt der TuS mit 16:2 Punkten die Tabelle an.

Die 4. Liga soll eigentlich nur eine Zwischenstation sein, denn das erklärte Saisonziel ist der Aufstieg in die 3. Liga.

Die SG Börde (23:31) und auch die Söhrer (25:32) haben in ihren Pflichtspielen gegen den Oberliga-Primus

zuhause den Kürzeren gezogen. Im Pokal- Wettbewerb wollen die beiden heimischen Klubs gegen den Favoriten auf jeden Fall einen neuen Motivationsschub entfachen, um vielleicht an einer Überraschung zu kratzen. „Wir sind selber schuld, dass sich die Teams so schnell wiedersehen. Als wir den Termin für das Derby in Hildesheim abgemacht

haben, glaubte keiner in beiden Lagern, dass wir im Pokal so weit kommen würden“, sagt der Söhrer Vereinsvorsitzende Matthias Ihmann.

Die HVN-Pokalspiele der 3. Runde am Sonntag in Diekholzen auf einen Blick: Sportfreunde Söhre – SG Börde

Handball (13.30 Uhr), SG Achim-Baden – TuS Vinnhorst (14.20 Uhr), Vinnhorst – Söhre (15.10 Uhr), Börde – Achim- Baden (16 Uhr), Achim- Baden – Söhre (16.50 Uhr), Vinnhorst – Börde (17.40 Uhr).

Der Sieger dieser Spielrunde ist für das Final-Four-Turnier qualifiziert. pw

 

Ratzke und Hoppe sprechen von Heimsieg – in fremder Halle

Morgen bestreiten die SG Börde Handball und die Sportfreunde Söhre zum dritten Mal ihr Oberliga-Kreisduell in der Volksbank-Arena / Zwei Halblinke sind rechtzeitig wieder fit

DiGaAhHiBe. Es ist wieder Derby- Zeit in der Hildesheimer Volksbank- Arena: Um 20 Uhr treffen sich dort am morgigen Freitag die SG Börde Handball als Gastgeber und die Sportfreunde Söhre zum Kreisduell der Oberliga Niedersachsen.

In beiden Lagern sind zwei wurfgewaltige Spieler für die Position im linken Rückraum rechtzeitig zum Spiel der Spiele wieder topfit: Börde- Shooter Simon Ratzke und Daniel Hoppe, langjähriger Kapitän der Sportfreunde (SF) aus Söhre.

„Eigentlich hatte ich ja nach der letzten Saison schon aufgehört“, berichtet der zweifache Familienvater Daniel Hoppe. Im kommenden März beendet er sein Maschinenbau- Studium und will auf Jobsuche gehen. Er ging nur noch als Zuschauer in die Steinberghalle. Doch SF-Trainer Sven Lakenmacher animierte ihn zur Rückkehr. „Ich habe es mit meiner Frau Kerstin besprochen und bin wieder einmal pro Woche ins Training eingestiegen“, sagt der 31-Jährige, dessen Nachfolge als Kapitän Maximilian Kolditz angetreten hat. „Ich wollte aushelfen, wenn Not am Mann ist. Leider ist das bei uns öfter so.“

Dreimal stand Daniel Hoppe nun schon wieder mit auf der Platte, in Vinnhorst sogar über rund 40 Minuten.

„Es lief für mich ziemlich gut, war aber echt anstrengend.“ Er sieht sich selber eher in der Jokerrolle, um den Stammrückraum zu entlasten. Wenn er dann gebracht wird, ist er immer für ein Tor gut.

„Das erste Derby im letzten Dezember brachte uns allen ein geiles Gefühl und Gänsehaut“, schildert Daniel Hoppe.

SG-Kollege Simon Ratzke stimmt ihm mit glänzenden Augen zu: „Sich vor so einer Kulisse warm zu machen und einzulaufen, das war schon was ganz anderes. So viele Fans hatte keiner erwartet.“

1560 Zuschauer erlebten einen 29:28-Sieg der „Gäste“ aus Söhre. Im Rückspiel setzte sich die SG Börde als „Gastmannschaft“ vor 1250 Fans ebenso knapp mit 26:25 durch. Sie machte damit zugleich den Klassenerhalt klar – und auch die neuerlichen Derbys in dieser Saison.

Aktuell ist im Hildesheimer Ostkreis schon wieder Abstiegskampf angesagt. „Wenn wir wüssten, warum, dann hätten wir es schon geändert“, schüttelt der SG-Halblinke Ratzke den Kopf. Freilich hatten die Börde-Handballer auch ein schweres Auftaktprogramm. „Wir müssen erst mal die Hinrunde abwarten, ob wir wirklich wieder da unten drin sein sollten“, gibt sich der 25-Jährige zuversichtlich. Als Söhlder hatte er zunächst bei der SG Ost begonnen und spielte 2016/17 seine erste Saison für den Oberligisten, setzte sich dort gleich gut in Szene. Eine Verletzung während der Saisonvorbereitung (drei Wirbel ausgerenkt) verkorksten Ratzkes Start in die aktuelle Spielzeit. „Doch mittlerweile passt es wieder“, sagt er.

Sein Vereinskollege André Muscheiko berichtet über den Kartenvorverkauf: „Er war genauso erfolgreich wie letztes Mal.“ Bis Dienstag seien alle 800 Tickets weg gewesen. Trotzdem rechne der Verein mit langen Schlangen vorm Spiel.

Und wer siegt? „Ich glaube, dass wir es diesmal nicht ganz so spannend machen und mit fünf Toren Vorsprung gewinnen“, tippt der Söhrer Hoppe.

Börde-Spieler Ratzke ist sich hingegen sicher: „Wir gewinnen das Derby – ist ja unser Heimspiel.“

Daniel Hoppe verdreht die Augen: „Mal gucken, wessen Heimspiel es ist.“

Zur Erinnerung: Vielleicht setzen sie beide besser nicht auf Heimsieg in fremder Halle, schließlich gewannen letzte Saison jeweils die Gäste.  Von Andreas Kreth

 

 

Wiedersehen im Pokal am Sonntag in Diekholzen

Als wir den Termin für das Derby abgemacht haben, glaubte keiner

in beiden Lagern, dass wir im Pokal so weit kommen würden. Matthias Ihmann Vorsitzender in Söhre

 

Schon zwei Tage nach dem morgigen Derby treffen die SG Börde Handball und die Sportfreunde Söhre erneut

aufeinander. Dann geht es am Sonntag in der Diekholzener Steinberghalle um ein Weiterkommen im HVN-Pokal-

Wettbewerb. Ausrichter der dritten Pokalrunde sind die Sportfreunde Söhre. In diesem Viererturnier mischt neben den beiden heimischen Vertretungen auch Oberliga- Spitzenreiter TuS Vinnhorst mit. Das Feld

komplettiert die SG Achim-Baden, der Tabellensiebte der Oberliga Nordsee.

In dieser Pokalrunde sehen sich die Vinnhorster in der Favoritenrolle, denn ihr Kader ist stark aufgestellt. Im Punktspielalltag der Oberliga führt der TuS mit 16:2 Punkten die Tabelle an.

Die 4. Liga soll eigentlich nur eine Zwischenstation sein, denn das erklärte Saisonziel ist der Aufstieg in die 3. Liga.

Die SG Börde (23:31) und auch die Söhrer (25:32) haben in ihren Pflichtspielen gegen den Oberliga-Primus

zuhause den Kürzeren gezogen. Im Pokal- Wettbewerb wollen die beiden heimischen Klubs gegen den Favoriten auf jeden Fall einen neuen Motivationsschub entfachen, um vielleicht an einer Überraschung zu kratzen. „Wir sind selber schuld, dass sich die Teams so schnell wiedersehen. Als wir den Termin für das Derby in Hildesheim abgemacht

haben, glaubte keiner in beiden Lagern, dass wir im Pokal so weit kommen würden“, sagt der Söhrer Vereinsvorsitzende Matthias Ihmann.

Die HVN-Pokalspiele der 3. Runde am Sonntag in Diekholzen auf einen Blick: Sportfreunde Söhre – SG Börde

Handball (13.30 Uhr), SG Achim-Baden – TuS Vinnhorst (14.20 Uhr), Vinnhorst – Söhre (15.10 Uhr), Börde – Achim- Baden (16 Uhr), Achim- Baden – Söhre (16.50 Uhr), Vinnhorst – Börde (17.40 Uhr).

Der Sieger dieser Spielrunde ist für das Final-Four-Turnier qualifiziert. pw

 


SG Börde Handball – Lehrter SV

 

Das Remis gegen Lehrte ist für die SG Börde zu wenig. Keinen Sieger gab es in der Partie SG Börde gegen den Lehrter SV.

SG Börde Handball – Lehrter SV 27:27 (18:14

Beide Teams lieferten sich vor rund 250 Zuschauern von Beginn an einen offenen Schlagabtausch mit

wechselnden Führungen. Zunächst kamen die Lehrter gut aus den Startlöchern (4:2), aber bis Mitte der ersten Hälfte hatten die Gastgeber die Partie gedreht (9:7). Danach häuften sich die Fehler, was der LSV zur erneuten Führung nutzte (12:11). Nach einer Auszeit stabilisierten sich dann die Aktionen der Heimmannschaft, was ihr ein 18:14 zur Halbzeit einbrachte.

Der Vier-Tore-Vorsprung hatte bis zur 40. Minute mit 22:18 Bestand. Danach wurde zeitweise zu statisch agiert und einige gute Chancen liegengelassen, wobei der Lehrter Keeper Timo Wegner richtig warm geschossen wurde.

Den vergebenen Möglichkeiten, sowie drei verworfenen Strafwürfen, trauerten die Börde-Handballer dann im weiteren Verlauf hinterher. Am Ende war das Remis für die Gastgeber zu wenig, denn bei 5:11 Zählern an zwölfter Stelle, bewegt sich die SG Börde weiter am Rand der Abstiegszone.   Von Walter Mahr

 

Zurück zu alter Defensivstärke?

Handball-Oberliga: SG Börde ist gegen Lehrte im Zugzwang

GaAhHiBeDi. Die SG Börde Handball steht im Oberliga-Heimspiel gegen den Lehrter SV unter Druck.

 

SG Börde Handball – Lehrter SV (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Nach drei Niederlagen in Folge ist die SG Börde mit 4:10 Punkten auf Platz zwölf abgerutscht.

Gegen den Lehrter SV (8:8 Punkte) muss ein Heimsieg her, um nicht in noch größere Gefahr zu geraten. Zudem steht eine Woche später das Derby gegen die Sportfreunde Söhre an.

Die Lehrter kassierten gegen den Titelaspiranten TuS Vinnhorst die erwartete Niederlage. Wobei LSV-Trainer Lutz Ewert meinte, dass die Punkte gegen andere Mannschaften geholt werden müssen. Sollte wohl heißen: am Samstag in Schellerten.

„Wir haben das schlechte Spiel in Barsinghausen aufgearbeitet“, sagt Börde- Coach Michael Nechanitzky. „Ich

bin überzeugt, dass wir in der Defensive wieder zu alter Stärke zurückfinden.“

Außer Franz Köhler sind alle Spieler fit.    Von Walter Mahr

 

 

 

Müssen die Börde-Fans schon wieder zittern?

Eigentlich sollte alles besser werden, aber die Oberliga-Handballer der SG Börde stehen erneut am Rande der Abstiegszone

Schellerten. Geht das schon wieder los? Steht den Oberliga-Handballern der SG Börde erneut eine Zittersaison

bevor? Müssen die treuen Fans wieder um den Klassenerhalt bangen?

In den vergangenen beiden Jahren kämpften die Handballer jeweils bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg. Es ging stets gerade noch mal gut. Die Dingelber konnten sich jeweils retten. In dieser Saison sollte alles besser werden. Der etwas überalterte Kader wurde mit einigen frischen Kräften aufgepeppt – und mit Michael Nechanitzky ein erfahrener Trainer verpflichtet.

Das Ziel: Bloß nicht wieder zittern und den Klassenerhalt rechtzeitig sichern. Doch nach sieben Spieltagen sieht die Realität anders aus. Mit 4:10 Punkten hängt die SG Börde schon wieder unten drin. Derzeit ist die Mannschaft Drittletzter. Das würde so eben zum Klassenerhalt reichen. Dabei ging es gar nicht mal schlecht los. Die SG startete mit 4:4 Punkten, unterlag dann aber den Topteams HSG Nienburg und TuS Vinnhorst.

„Da haben wir über weite Strecken sehr gut gespielt“, sagt Coach Nechanitzky. „Aber gegen so starke Gegner kann man verlieren.“ Was den Coach wurmt, ist die deutliche 24:34-Niederlage am vergangenen Samstag beim HV Barsinghausen, einem Gegner aus den unteren Tabellenregionen. Nechanitzky war nach dem phasenweise

desolaten Auftritt seiner Mannschaft schwer enttäuscht:

„Ich hatte nicht erwartet, dass wir nach den guten Leistungen gegen Vinnhorst und Nienburg so auseinanderfallen.“

Dabei hatte er seine Leute akribisch mit Analysen und Videos auf den Gegner vorbereitet. Doch im Spiel schienen die Handballer alles vergessen zu haben.

„Was nutzen alle guten Vorgaben, wenn sie im Spiel nicht umgesetzt werden?“, so Nechanitzky. Das Hauptmanko: die fehlende Konzentration beim Abschluss.

Selbst Haupttorschütze Kenny Blotor ließ viele Chancen liegen. Ob Routinier Jirka Strube, Abwehrchef

Hendrik Froböse oder die Außen Moritz Büchner und Lucas Meurer – alle blieben unter ihren Möglichkeiten. „Die Qualität müsste eigentlich locker ausreichen“, um einen sicheren Mittelfelfeldplatz zu schaffen“, findet Nechanitzky.

Sein Ansatz: „Viele Gespräche mit den Spielern. Wir müssen gemeinsam Lösungen finden.“

Der Trainer weiß, dass der Druck nun größer wird. Am kommenden Wochenende geht es daheim gegen den Lehrter SV. „Das ist ein Schlüsselspiel, das wir gewinnen müssen.“

Denn mit der Hypothek einer weiteren Niederlage wollen die Börde- Handballer auf keinen Fall in das darauffolgende Derby gegen die Sportfreunde Söhre gehen. Das brisante Duell steigt am Freitag, 16. November, wieder in der Sparkassen- Arena. Zu den vergangenen Derbys kamen jeweils rund 1500 Fans in die

Halle. Da braucht man eigentlich keinen zusätzlichen Druck. Grund zur Panik sieht Nechanitzky aber nicht:

„Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft die Kurve bekommt.“ Doch der 51-Jährige ist lange genug im Geschäft, um zu wissen: „Wir müssen jetzt liefern.“ Sonst wird es ungemütlich.     Von Thorsten Berne

 


HV Barsinghausen – SG Börde Handball   03.11.2018

 

SG Börde ist in höchster Not

 

Handball-Oberliga: Nechanitzky-Team mit großen Abwehrschwächen

Die SG Börde Handball hat beim Aufsteiger HV Barsinghausen aufgrund einer desolaten Abwehrleistung

eine bittere 24:34-Klatsche hinnehmen müssen und steht mit 4:10 Punkten am Rande der Abstiegszone.

HV Barsinghausen – SG Börde Handball 34:24 (16:14)

Lange Gesichter bei den Börde-Handballern und den mitgereisten Fans. „Spiele werden meist in der Abwehr gewonnen.

Da hatten wir im Vergleich zum Gegner große Defizite. Das hat letztlich den Ausschlag gegeben“, bilanzierte der enttäuschte Börde- Coach Michael Nechanitzky.

Dabei hatten die Gäste in der ersten Halbzeit bei den Zwischenständen von 8:7 (16.), 11:10 (22.) und 14:13 (27.) durchaus starke Phasen, aber in diesen wichtigen Szenen wurden die Chancen durch schlechte Anspiele oder durch zu schnelles Abschließen nicht konsequent genutzt. Das war dann auch der Knackpunkt für einen 14:16-Rückstand nach 30 Minuten.

In Durchgang zwei brachen dann alle Dämme. Als die Gäste bis zur 45. Minute auf 20:27 zurückfielen, gab es nichts mehr zu kitten. Auch die anschließende Auszeit brachte nicht die erhoffte Wirkung. Es passte nichts mehr zusammen.

„Eine völlig unnötige Niederlage, die uns jetzt in höchste Abstiegsnot bringt“, sagte Nechanitzky.

SG Börde: Johannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (3), Simon Ratzke (3), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (1), Niklas Kaufmann,Henrik Froböse (3), Franz Köhler (1), Markus Wächter (2), Kenny Blotor (7/2), Andre Muscheiko (1), Lucas Meurer, Moritz Büchner (3).    Von Walter Mahr

 

 

Enges Duell ist zu erwarten- Handball-Oberliga

 

Die SG Börde Handball muss beim Tabellennachbarn HV Barsinghausen punkten, um nicht in

der Gefahrenzone der Oberliga hängen zu bleiben (Samstag, 19 Uhr).

Am Deister wartet auf die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky eine schwere Aufgabe, denn auch die Gastgeber weisen mit 4:8 Punkten eine bescheidende Zwischenbilanz auf und stehen ebenfalls unter Druck. pw

 


SG Börde Handball – TuS Vinnhorst   27.10.2018

 

SG Börde überrascht zunächst gegen Spitzenreiter Vinnhorst – geht aber nach der Pause unter. Eine Hälfte lang ärgerte die SG Börde den Spitzenreiter TuS Vinnhorst. Erst nach der Pause setzte sich

der Favorit ab.

SG Börde Handball – TuS Vinnhorst 23:31 (13:12)

Die rund 300 Zuschauer in der Schellerter Sporthallen waren zur Pause begeistert. Ihre SG Börde (SGB) verlangte dem Spitzenreiter alles ab. Durch Tore am Fließband von Rückraummann Kenny Blotor (insgesamt warf er zehn Feldtore), eine aggressive Deckung sowie einen starken Torwart Jannis Nowitzki nahmen die Gastgeber eine 13:12-Führung mit in die Kabine. Selbst mit einem Mann weniger auf dem Feld ließen sich die Börde-Handballer nicht kleinkriegen. Sie führten mit 10:9 (25.), als ihr Kreisläufer Henrik Froböse eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte.

Vinnhorst konnte aus diesem Vorteil kein Kapital schlagen, weil die SGB verbissen kämpfte. Durch einen Treffer von Jirka Strube führten die  Gastgeber auch nach dieser Unterzahl- Situation noch mit 11:10.

TuS-Trainer Nei Cruz Portela wechselte im zweiten Durchgang den Keeper. Für Moritz Meyer kam Colin Räbiger – und der vernagelte sofort seinen Kasten. Ein Beispiel: Kenny Blotor trat in der 33. Minute zum Siebenmeter an, den Räbiger abwehrte. Blotor schnappte sich den Abpraller, warf noch einmal hart und platziert in die rechte Ecke, doch mit einem Superreflex hielt Vinnhorsts langer Keeper auch diesen Wurf. Vielleicht die Schlüsselszene der Partie. Danach wirkten die Börde-Handballer im Angriff gehemmt, und der Favorit aus Hannover zog innerhalb von zehn Minuten von 14:14 auf 21:16 davon (42.).

„Wir haben in der zweiten Hälfte nicht mehr konsequent vor dem gegnerischen Tor durchgezogen, agierten zu zaghaft. Anstatt gradlinig zu spielen, wurden wir hektisch“, sagte Börde-Trainer Michael Nechanitzky. „Eigentlich haben wir das beim Training ganz anders besprochen.“

Allerdings ist Gegner Vinnhorst auch eine bärenstarke Truppe – und klarer Titelanwärter. Gegen dieses Team muss die SG Börde nicht unbedingt gewinnen.

„Nach der Pleite vom Drittligisten HF Springe ist ja die halbe Springer Mannschaft nach Vinnhorst gewechselt. Bei so einem Kader kann man nicht herumreden: Da ist das Ziel natürlich der Aufstieg“, sagte TuS-Rechtsaußen Nils Eichenberger. Eichenberger spielte früher bekanntlich bei Eintracht Hildesheim. Gegen die

SG Börde traf er siebenmal.

SG Börde: Jannis Nowitzki, Johannes Fiene – JirkaStrube (3),SimonRatzke(1),Philipp Baginski, Thilo Hotopp, Jens Keuntje (2), Niklas Kaufmann, Henrik Froböse (3), Markus Wächter, Kenny Blotor (10), Tom Hanel, Lucas Meurer (2/1), Moritz Büchner (2).   VonUlrichHempen und Walter Mahr

 

 

 

Handball-Oberliga: Spitzenreiter gastiert in Schellerten

Die Sportfreunde Söhre und die SG Börde Handball stehen am Samstag vor Mammutaufgaben, denn es geht gegen die Meisterschaftsaspiranten der Oberliga.

Während die Sportfreunde beim Tabellenzweiten Vorsfelde antreten, gibt in der Schellerter Sporthalle Spitzenreiter Vinnhorst seine Visitenkarte gegen das Börde-Team ab.

SG Börde Handball – TuS Vinnhorst (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

Auf das Team von Trainer Michael Nechanitzky wartet eine knifflige Prüfung, denn mit dem TuS Vinnhorst rollt der Spitzenreiter der 4. Liga an. Die Mannschaft von TuS-Trainer Nei Cruz Portela verfügt über viel Qualität im Kader und lebt von einem starken Rückraum. Da wartet auf die Gastgeber Schwerstarbeit in der Defensive.

Im Gegensatz zum Nienburg- Spiel müssen die Börde-Handballer daher ihre Abwehrarbeit gegen den Primus auf jeden Fall intensivieren.

Zuletzt wurde der Zugriff auf die gegnerischen Angreifer in der Deckung zu spät gefunden. Damit war die Niederlage an der Weser programmiert.

Dass die Vinnhorster auch verwundbar sind, hat die HSG Plesse- Hardenberg mit dem 30:26-Sieg vorgemacht. „Wir wissen um die Qualität der Gäste. Das ist ein starkes Team, gegen das wir bestehen müssen. Wir nehmen die Außenseiterrolle an. Wir wollen versuchen, Vinnhorst ein Bein zu stellen“, sagt Börde-Coach Nechanitzky, dem bis auf Franz Köhler (Kreuzbandriss) der komplette Kader zur Verfügung steht.

 


HSG Nienburg – SG Börde Handball  20.10.2018

 

SG Börde verliert Spiel

GaAhHiBeDi. Es hat nicht für den ersten Auswärtssieg der SG Börde Handball in der Oberliga Niedersachsen

gereicht. Der Grund war die eklatante Abwehrschwäche, die zu einer 26:33- Niederlage bei der HSG Nienburg führte.

Vor dem Match gegen die HSG Nienburg erreichte Trainer Michael Nechanitzky die Hiobsbotschaft, dass Franz Köhler mit einem Kreuzbandriss für die restliche Saison ausfallen wird. Zudem fehlten Youngster Tom Hanel, der mit der A-Jugend unterwegs war, Andre Muscheiko (privat verhindert) und Moritz Büchner (verletzungsbedingt).

Gegen die Nienburger war es nicht nur der Angriff, der viele gute Möglichkeiten liegen ließ, sondern auch die Abwehr offenbarte ungewohnte Schwächen.

„Aus meiner Sicht war mehr möglich, aber es hat leider die nötige Konzentration gefehlt“, sagte Börde-Trainer Michael Nechanitzky, der seinem Team kämpferischen Einsatz bescheinigte, aber bemängelte: „In den entscheidenden Phasen wurden die Aktionen zu früh und unvorbereitet abgeschlossen.“

Die erste Halbzeit war umkämpft. Trotz eines Rückstandes von vier Toren nach 30 Minuten war für die Gäste noch alles drin. Auch beim Stand von 21:17 (40.) glaubte der Börde-Coach noch an die Wende. Doch durch individuelle Fehler wuchs der Rückstand – über 24:18, 28:20 und 31:23 bis zum 33:26-Endstand für die Gastgeber.

SG Börde Handball: Joannes Fiene, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (3), Simon Ratzke (1), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (6), Niklas Kaufmann (2), Henrik Froböse (2), Markus Wächter (3), Kenny Blotor (7/2), Lucas Meurer (2), Jens Wiewiorra. pw

 

Handball-Oberliga: Börde mit Verstärkung

GaAhHiBeDiNach der dreiwöchigen Punktspielpause muss die SG Börde Handball in der Oberliga Niedersachsen beim Tabellendritten HSG Nienburg antreten.

HSG Nienburg – SG Börde Handball (Samstag, 19.30 Uhr)

Die Nienburger, die als einer der Meisterschaftsanwärter gehandelt werden, sind mit drei Siegen glänzend gestartet. Die einzige Niederlage gab es gegen Vorsfelde.

Das Team von Börde-Trainer Michael Nechanitzky will der HSG jedoch das Leben schwer machen. Mit dem Schwung aus den ersten beiden Heimsiegen gegen Münden und Helmstedt- Büddenstedt sowie dem Pokalerfolg gegen den Klassengefährten Lehrte, soll nun auch auswärts gepunktet werden. Wobei die Defensive mächtig gefordert sein wird, denn mit Malte Grabisch, Lars Bergmann und Steve Kählke haben die Nienburger starke Rückraumschützen.

Übrigens hat die SG Börde noch Verstärkung bekommen: Lucas Meurer vom Drittligisten Handball Hannover-Burgwedel. Der 19-Jährige kam bereits beim Pokalspiel gegen Lehrte zum Einsatz und feierte mit sieben Toren einen vielversprechenden Einstand. Von ihm erhofft sich der Börde-Coach noch mehr Qualität im Angriffsspiel. „Wir haben auch während der Herbstferien gut trainiert und fahren nach Nienburg, um dort ein gutes Spiel abzuliefern“, sagt Nechanitzky.

Bis auf Andre Muscheiko (privat verhindert) kommt er mit voller Kapellezum Tabellendritten an die Weser.

 


Derby-16

 


SG Börde Handball – HF Helmstedt- Büddenstedt   

Geburtstagskind beschenkt sich und sein Team

Handball-Oberliga: Kenny Blotor Kennytrifft beim 30:29-Sieg der SG Börde 13 Mal

SG Börde Handball – HF Helmstedt- Büddenstedt 30:29 (17:16)

Die rund 250 Zuschauer in Schellerten wurden bis zum Schluss von ihrer Mannschaft auf die Folter gespannt und sahen sich dabei im Wechselbad der Gefühle.

Von Beginn an merkte man den Gastgebern an, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Es entwickelte sich gegen den Tabellendritten eine Partie auf Augenhöhe.

Nach einer 17:16-Führung der SG zur Halbzeit setzten sich die Gäste nach dem Wechsel zunächst auf 24:20 (42.) ab und blieben bis zum 25:23 (46.) weiter im Vorwärtsgang. Danach läuteten die Börde-Handballer die Aufholjagd ein.

Als Kenny Blotor das 25:25 erzielte, stand die Halle Kopf. Anschließend brachten Markus Wächter und Henrik Froböse ihr Team mit 27:25 in Führung. Die Helmstedter schafften durch den agilen Tim Wiebe noch einmal den Ausgleich zum 28:28. Als dann aber Jens Keuntje mit einem Doppelschlag für das 30:28 sorgte, bogen die Hausherren in die Siegerstraße ein.

Trotzdem wurde es noch einmal spannend, denn die Gäste hatten beim Stand von 30:29 die Ausgleichschance. Doch der Siebenmeter wurde von Keeper Jannis Nowitzki bei seinem Heim-Debüt im Börde-Dress gekillt. Nowitzki avancierte somit zum Matchwinner.

NowitzkiZudem zeigte sich Geburtskind Kenny Blotor mit 13 Toren in glänzender Wurflaune und beschenkte sich selbst und die Kollegen mit zwei Punkten.

SG Börde Handball: JannisNowitzki,Joannes Fiene – Jirka Strube (1), Simon Ratzke (1), Philipp Baginski, Thilo Hotopp, Jens Keuntje (5), Niklas Kaufmann (2), Henrik Froböse (5), Markus Wächter (2), Kenny Blotor (13/6), Andre Muscheiko, Tom Hanel (1).

 

 

SG Börde Handball – HF Helmstedt- Büddenstedt    29.09.2018

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten)

SG Börde muss den Heimvorteil nutzen

Handball-Oberliga: Mit Helmstedt kommt ein unangenehmer Gegner nach Schellerten

AhGaDiBeHi. Auf einen starken Gegner muss sich die SG Börde Handball in der Oberliga Niedersachsen

einstellen. Am Samstag ist der Tabellendritte HF Helmstedt- Büddenstedt in Schellerten zu Gast.

Die nächsten Gegner werden für die Börde-Handballer nicht einfacher. Im Anschluss an das Heimspiel gegen Helmstedt geht es zwar in eine dreiwöchige Herbstpause, aber danach warten mit der HSG Nienburg und dem TuS Vinnhorst zwei weitere Topteams, die ganz oben erwartet werden. Bei diesem harten Auftaktprogramm muss die Mannschaft von Trainer Michael Nechanitzky den Heimvorteil nutzen, um nicht frühzeitig abgehängt

zu werden. Mit einem Sieg am Samstag wäre die Mannschaft bei 4:4 Punkten im Soll. Aber um das zu schaffen, muss vieles passen.


 

TSV Burgdorf III – SG Börde Handball    22.09.2018

Keine Punkte für Börde

DiGaAhHiBe. Die SG Börde hat in der Handball-Oberliga eine Niederlage einstecken müssen.

TSV Burgdorf III – SG Börde Handball 31:29 (17:14).

Es war sicherlich ein großes Handicap, dass die Gäste schon frühzeitig den verletzungsbedingten Ausfall von Franz Köhler im zentralen Rückraum verkraften mussten.

Die Burgdorfer begannen schwungvoll und gingen schnell mit 15:8 in Führung. Die SG kämpfte verbissen und blieb bis zum Schluss dran (29:30, 60.). Am Ende sorgte der Burgdorfer 31:29-Sieg für viel Aufregung, denn in einer wichtigen Szene entschieden die Schiedsrichter und das Kampfgericht gegen die SG Börde.

SG Börde Handball: Johannes Schmidt, Jannis Nowitzki – Jirka Strube (2), Markus Wächter (3), Tom Hanel (2), Thilo Hotopp, Jens Keuntje (4), Philipp Baginski (1), Niklas Kaufmann (2), Henrik Froböse (1), Franz Köhler, Kenny Blotor (13/5), Andre Muscheiko (1), Moritz Büchner. pw

 

 

SG Börde muss nach Burgdorf

Die SG Börde Handball muss von Beginn an gegen die TSV Burgdorf III auf dem Posten sein, um etwas Zählbares zu erreichen.

Die SG Börde will nach ihrem ersten doppelten Punktgewinn gegen die TG Münden nachlegen.

Allerdings weiß man nie, wer beim Gegner Burgdorf III auflaufen wird. Burgdorfs A-Jugend-Team spielt in der Bundesliga West an gleicher Stelle um 14 Uhr. Die Bundesliga- Reserve erst am Sonntag.

Da wird es auf jeden Fall Verstärkungen für die „Dritte“ geben. Eine stabile Deckung wird das A und O sein, um das variable Burgdorfer Angriffsspiel frühzeitig zu unterbinden. Viel wird bei der SG auch vom eigenen Offensivspiel abhängen.

Wozu die Burgdorfer fähig sind, haben sie mit ihrem Überraschungs- Coup gegen den Titelkandidaten MTV Vorsfelde unter Beweis gestellt. Da spielten sie mit Tempo-Handball ihre Stärken aus und brachten den Favoriten zu Fall.

 


SG Börde Handball  -  TG Münden    15.09.2018

Erster Heimsieg der Saison gegen die TG Münden mit 28:24

 

Die Männer von Trainer Nechanitzky kamen gut ins Spiel, auch wenn die Fehlwürfe das Thema der bisher jungen Saison blieben. Die Abwehr stand gut und man konnte nach den ersten Minuten mit 3:0 in Führung gehen. Es dauerte fast 7 Minuten, bis das erste Gegentor fiel, doch dann konnten die Gäste auf 3:3 ausgleichen und bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offenes Spiel, sodass der 12:12 Halbzeitstand gerecht war. Man hatte das Gefühl, die stärkere Mannschaft waren, jedoch konnte Münden mit viel Kampf dagegenhalten und zwischenzeitlich auch in Führung gehen. 

In Durchgang Zwei wurde schnell ein 3-Tore-Vorsprung geschaffen und dieser bis zum Ende des Spiels nicht mehr abgegeben. Es gab viele Momente, in denen man den Sack hätte zu machen können, jedoch fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Positiv waren jedoch der Einsatz der ganzen Mannschaft, ins Besondere allerdings von Rückkehrer Markus Wächter, der in seinem ersten Heimspiel eine starke Leistung sowohl vorne als auch in der Abwehr zeigte. Auch der Mittelblock mit Jirka Strube und Henrik Froböse funktionierte und Johannes Fiene machte eine gute Partie im Tor. Zusätzlich konnte unser A-Jugendlicher Tom Hanel zwei schöne Tore von Linksaußen markieren und somit war es am Ende eine gelungene Heimpremiere vor rund 250 Zuschauern. 

Ein Dank geht dabei auch an die Trommler, die den ganzen Nachmittag für unsere Mannschaften fleißig Stimmung gemacht haben!

 

Heimsieg_Munden_15.09.18

 

Börde muss Fehlstart verhindern

GaAhHiBeDi.   Die SG Börde brennt darauf, ihre Auftaktniederlage jetzt bei der Heimpremiere am Samstag in

der Schellerter Sporthalle gegen die TG Münden wettzumachen – und so einen Fehlstart in die neue Saison zu verhindern.

SG Börde Handball – TG Münden (Samstag, 19.30 Uhr, SporthalleSchellerten)

Zum Saisonauftakt musste Trainer Michael Nechanitzky erleben, wie seine Schützlinge reihenweise das Tor nicht trafen und sich so um den verdienten Lohn brachten. Bei der Heimpremiere wollen sie nun gegen Münden ein anderes Gesicht zeigen.

„Wir haben unsere Fehlerquote analysiert und daran gearbeitet. Gerade gegen Mannschaften, die auf Augenhöhe sind, müssen wir zuhause gewinnen. Vor allem dürfen wir nicht fahrlässig mit unseren Chancen umgehen“, sagt der Börde-Coach.

Nach dem Karriere-Ende von Torjäger Dirk Grambow und Kreisläufer Jann Rentsch läuft es bei den Gästen noch nicht rund. Nechanitzky hat das Team beim Spiel gegen Söhre beobachtet.

„Trotz Verletzungssorgen haben die Mündener kämpferisch alles abgerufen – aber auch wie wir etliche Großchancen verdaddelt“, sagt er. pw

 

 

 


Zweite Einheit mit den Fußballern des SC Harsum

 

Am 10.09.18 gab es das zweite gemeinsame Training von unserer 1. Herren und der 1. Herren des SC Harsum. Nach ein paar Runden Gammeleck zum Aufwärmen gab es gemischte Teams und es wurde fleißig Fußball gespielt. Dabei gab es anerkennde Worte für unseren Zauberfuß Ete, den Turm Kenny und den eiskalten Knipser Vladi. Zum Abschluss wurden wir zum Döneressen eingeladen und tranken gemeinsam ein paar Kaltgetränke.
Vielen Dank für die Einladung und viel Erfolg für die Saison!

 

 


HSG Schaumburg-Nord  -  SG Börde Handball    09.09.2018

Niederlage zum Saisonauftakt - Es hapert in der Offensive

SG Börde Handball startet mit einer Auswärtsniederlage in die neue Oberliga-Saison

GaAhHiBeDi.   Die SG Börde Handball ist mit einer Niederlage in die neue Oberliga-Saison gestartet. Bei der HSG Schaumburg-Nord ging das Auftaktspiel mit 25:30 verloren. Dennoch war Neu-Trainer Michael Nechanitzky mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt nicht unzufrieden.

Allerdings war er mit der Chancenverwertung nicht einverstanden, denn in aussichtsreicher Position wurden klare Einwurfmöglichkeiten versiebt.

Die Gastgeber kamen mit einer 3:1-, 5:2- und 7:4-Führung gut ins Spiel. Beim 9:9 hatte Börde ausgeglichen.

Das Abwehrverhalten war in dieser Phase gut, aber das Angriffsspiel ließ viele Wünsche offen.

Bis zur Halbzeit hatten sich die Schaumburger auf 16:10 abgesetzt. Weil die Gäste nach dem Wechsel in der Offensive weiter hektisch agierten, sprang nicht viel Zählbares heraus. Durch Ballverluste und vergebene Chancen gerieten sie mit 14:21 (40.) ins Hintertreffen. Zwar waren die Jirka Strube und Co. Stets um ein besseres Resultat bemüht, aber als sie in den letzten zehn Minuten der Partie häufiger in Unterzahl agieren mussten, konnte der Rückstand nicht mehr entscheidend abgebaut werden.

„In der Offensive hat es heute gehapert. Wir wollten unsere Angriffe konzentriert ausspielen, um auch erfolgreich abzuschließen. Das ist uns nicht immer gelungen. Bis zum nächsten Heimspiel gegen die TG Münden muss daran noch gearbeitet werden“, sagte der Börde-Coach.

SG Börde Handball: Johannes Schmidt, Johannes Fiene – Jirka Strube (4), Simon Ratzke (2), Philipp Baginski, Thilo Hotopp (1), Jens Keuntje, Niklas Kaufmann (1), Henrik Froböse (1), Franz Köhler (6), Markus Wächter (1), Kenny Blotor (8/6), Andre Muscheiko, Tom Hanel.

Von Walter Mahr

 

Das erste Spiel der Saison 2018/19 ging mit 25:30 (10:16) gegen die HSG Schaumburg-Nord verloren
Zu Beginn konnten sich die Gastgeber auf 2:5 absetzen, da wir unsere Angriffe nicht konsequent genug abschließen konnten. Beim Stand von 9:9 war der Ausgleich geschafft, denn sowohl Abwehr als auch Torwart harmonierte gut und der Ball fand nun öfter den Weg ins Tor des Gegners. Ab der 22. Spielminute kam unser Angriffsspiel wieder ins stottern und Schaumburg nutzte dies durch einfache Kontertore und erhöhte auf 10:16 zur Halbzeit. 
Im zweiten Durchgang verschlief unsere Mannschaft die ersten Minuten,so dass es auf einmal 10:18 stand. Ab der 40. Minute starteten wir eine Aufholjagd und konnten auf 2 Tore Unterschied verkürzen und hatten Chancen, noch weiter heranzukommen. Man merkte an diesen Szenen, dass es das erste Ligaspiel war, denn wir vergaben diese durch technische Fehler oder schlechte Abschlüsse und so hieß es am Ende 25:30.
An diesem Tag war mehr drin, allerdings heißt es jetzt, sich auf den nächsten Gegner zu konzentrieren. 
Wir bedanken uns bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung!

 

Startklar!

Die Sportfreunde Söhre und die SG Börde Handball

gehen in die neue Oberliga- Saison.

 

GaAhHiBeDi.  Die SG muss zur HSG Schaumburg-Nord (Sonntag, 17Uhr). Die HAZ beantwortet vor dem

Anpfiff die wichtigsten Fragen.

Wer sind die Titelfavoriten? Der TuS Vinnhorst wird stark eingeschätzt,denn der Aufsteiger verpflichtete allein fünf Spieler des ehemaligen Drittligisten Handballfreunde Springe. Auch die HSG Schaumburg Nord, die HF Helmstedt- Büddenstedt, der MTV Vorsfelde und die HSG Nienburg wollen oben mitspielen.

Welche Ziele haben Söhre und die SG Börde? Da sind sich die Trainer Sven Lakenmacher (Söhre) und Michael Nechanitzky (Börde) einig: „Wir wollen ins gesicherte Mittelfeld und mit demAbstieg nichts zu tun haben.“ In der vergangenen Saison erreichten die Sportreunde dieses Ziel weit vor dem letzten Spieltag und landeten auf Rang sieben. Die SG Börde musste dagegen bis ganz zum Schluss zittern und schaffte den

Klassenerhalt quasi auf den letzten Drücker. Diesmal soll nicht so lange gebangt werden.

Wie stark ist die SG Börde? „Wir haben einen gut besetzten Kader. Die Spieler sind motiviert und wollen etwas erreichen“, erklärt der neue Trainer Michael Nechanitzky, der unter anderem Grün- Weiß Himmelsthür, Groß Lafferde und zuletzt die SG Zweidorf-Bortfeld coachte. Auch die SG setzt weitgehend auf den Kader der vergangenen Saison. Jannik Breitmeyer und Josha Schüller haben den Verein verlassen. Thilo Hotopp (Himmelsthür), Jannis Nowitzki (DJK BW Hildesheim) und Markus Wächter (kehrt nach Studium zurück) sind neu im Kader. Die Frage ist, ob Nechanitzky mehr Leistung und Teamgeist aus dem Kader herauskitzeln kann. Sonst könnte wieder ein langer und harter Kampf gegen den Abstieg drohen.

Wie ist die Personallage bei beiden Mannschaften? Bis auf Moritz Büchner kann Börde- Trainer Michael Nechanitzky auf den kompletten Kader zurückgreifen. Bei Söhre ist die Abwehr durch die verletzungsbedingten Ausfälle der Leistungsträger Sebastian Froböse und Philipp Kouba (Neuzugang von Eintracht Hildesheim II) geschwächt.

Wie stark ist der Auftaktgegner?  Die SG Börde ist beim Vorjahresvizemeister klarer Außenseiter. Die HSG Schaumburg Nord gilt auch diesmal wieder als Mitfavorit, musste aber am ersten Spieltag eine heftige 26:36-Niederlage in Vorsfelde hinnehmen. Ob das ein Vor- oder Nachteil für die SG Börde ist, bleibt abzuwarten.

Warum steigen Söhre und Börde erst am zweiten Spieltag in die Saison ein? Das für den ersten Spieltag terminierte Lokalderby zwischen beiden Teams wurde verlegt, weil die Klubs wie in der vergangenen Saison in der Volksbank-Arena vor vielen Zuschauern spielen wollen. Neuer Termin ist der 16. November in der Arena. In der vergangenen Saison kamen mehr als 1500 Handballfans in die Halle.

Wieviele Teams steigen auf und ab? Nur der Oberliga-Meister steigt direkt in die 3. Liga auf. Nach der Spielordnung gibt es zwei Absteiger. Diese Zahl kann sich aber nach oben und unten verändern – je nachdem, wieviele Mannschaften aus anderen Ligen auf- oder absteigen.

Von Walter Mahr und Thorsten Berner

 


Saisonauftakt steht bevor

 

Am Sonntag ist es endlich soweit. Das erste Saisonspiel der Oberligasaison 2018/19 steht an. Gegner ist die HSG Schaumburg-Nord und damit der letztjährige Vizemeister. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.Trotz der deutlichen Auftaktniederlage unseres Gegner erwarten wir ein sehr schweres Spiel, da es eine erfahrene Mannschaft ist und vor heimischen Publikum mit Sicherheit anders auftreten wird.
Unsere Mannschaft wurde allerdings von Neu-Coach Michael Nechanitzky, sowie seinem Trainerteam, gut vorbereitet. Beim gestrigen Abschlusstraining war die Anspannung und Vorfreude bei Spielern und Trainern deutlich zu spüren - Es wurden alle Abläufe wiederholt, das Auge eingestellt und der Wurfarm aufgeladen. 
Der Saisonauftakt kann kommen!

Übrigens könnt ihr unserer 1. Herren nun auch wieder auf Instagram folgen, nachdem unser alter Account leider nicht mehr zugänglich ist:
https://www.instagram.com/sg_boerde_handball_1.herren/

 


Hier werdet ihr über die ganze Saison mit Infos und Eindrücken versorgt

Bis Sonntag!

 


 

1. Herren siegt in Runde 1

 

Am Sonntag stand die erste Runde des HVN-Pokals an. Neben dem Gastgeber HSG Herrenhausen/Stöcken standen uns noch der Garbsener SC und de VfL Uetze gegenüber.
In drei Spielen a 30 Minuten konnten wir drei Siege einfahren. Auch wenn die Spiele, dank Haftmittelverbot und erneuter zahlreicher Ausfälle, recht knapp ausfielen, waren wir mit dem Ergebnis an diesem Tag zufrieden.
Erfolgreichste Torschützen waren Kenny Blotor (19 Tore) und Jens Keuntje (10).
Infos zur zweiten Runde folgen.

Am Donnerstag starten wir in ein viertägiges Trainingslager in Baunatal, bevor in der darauffolgenden Woche die Saison beginnt.

#SGBördeHandball
#HVNPokal


Testspielniederlage gegen Eintracht Hildesheim

 

Am Dienstag kam es zum Duell gegen den ambitionierten Drittligisten Eintracht Hildesheim und dieser entpuppte sich als ein, zwei Nummern zu groß für uns. Zwar mussten wir erneut auf Jirka, Simon, Moritz und Philip verzichten, trotzdem hatten wir wieder eine schlagfertige Truppe zusammen.

Mit den ersten 20 Minuten konnte Trainer Nechanitzky noch zufrieden sein, führte man doch 1:2 und konnte auch in den folgenden Minuten gut mithalten. (9:6 nach 20 Minuten). Bis zur Halbzeit konnten die Einträchtler allerdings auf 17:9 wegziehen, da Angriffe zu früh abgeschlossen wurden und in der Abwehr nicht mehr zugepackt wurde. Leider verletze sich Markus Wächter auch leicht am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. (Nach dem Spiel gab es aber Entwarnung und es ist nicht vermutlich nichts Schlimmeres).

In der zweiten Hälfte verschlimmerte sich dies noch, da unser Angriff lediglich 5 Tore produzierte und die Hildesheimer unaufhaltsam weg zogen. Am Ende stand ein 35:14 auf der Anzeigentafel. Mit dem Ergebnis können wir auch trotz des Klassenunterschieds nicht zufrieden sein. Deshalb stehen in den nächsten Tagen wieder einige Trainingseinheiten auf dem Programm.

Am Sonntag steht der FUHSE-Cup in Groß Lafferde an. Gegner werden der Verbandsligistaufsteiger MTV Groß Lafferde und unser Liga-Konkurrent Lehrter SV sein. Infos folgen.

 

Wir bedanken uns bei den mitgereisten Zuschauern für die Unterstützung und wünschen Eintracht Hildesheim eine erfolgreiche Saison.

 

#SGBördeHandball


Platz 4 beim Select-Cup

 

Aufgrund der Einschulungen, Hochzeiten und Urlaub konnten wir am Samstag keine Mannschaft für den Select-Cup voll bekommen So hatten sich Marvin und Kai aus der zweiten Herren dazu bereit erklärt, sich mit aufzustellen. Deshalb war es nicht überraschend, dass wir beim Cup nur den vierten Platz erreichen konnten. 
Gegen Eintracht Hildesheim 2 haben wir im 7-Meter-Werfen verloren (22:22 nach 40 Minuten) und gegen die SV Alfeld endete das Spiel mit 20:26.
Wir bedanken uns bei den Zuschauern, die uns in der Volksbank-Arena unterstützt haben und erinnern daran, dass am Dienstag ein Testspiel gegen die erste Herren von Eintracht Hildesheim ansteht. Dieses findet ebenfalls in der Arena statt. Anpfiff ist um 19:30 Uhr, dieses Mal mit mehr Spielern.


Select-Cup in der Volksbankarena

 

Am Samstag dem 11.08.2018 steht wieder der Select-Cup an. Teilnehmen werden Eintracht Hildesheim 2, SV Alfeld und die Sportfreunde Söhre. Los gehts um 15:15 Uhr gegen Eintracht Hildesheim 2.


Testspielniederlage

 

Gegen starke Duderstädter müssen wir uns am Ende mit 27:29 (12:15) geschlagen geben. Der Kampf hat gestimmt, jedoch konnten die Ausfälle in diesem Spiel nicht kompensiert werden. Wir wünschen dem TV Jahn Duderstadt viel Erfolg für die kommende Saison!
Jetzt steht eine Woche mit 3 Einheiten an, bevor am Samstag der Select-Cup in der Volksbank-Arena auf uns zu kommt. Infos folgen.

 

 


Und zum Abschluss nochmal 30 Bahnen ziehen, Jungs!

 

Bevor es am Donnerstag und am Wochenende endlich mal wieder in die Halle geht, standen gestern und heute nochmal zwei Outdoor-Einheiten auf dem Plan.
Gestern hieß es Treffen am Kapellenberg in Ottbergen, eine Runde Laufen mit einigen Höhenmetern, anschließend Sprints am Berg und zum Abschluss Kräftigung.
Heute war Treffen auf dem Sportplatz in Garmissen. Den Anfang machte ein geschmeidiger Intervall-Lauf, auf diesen folgte ein Biathlon mit alten Socken und weil das ja nur für die Beine war kamen noch Burpees und Liegestütz (weil man bei Burpees so wenig Liegestütz macht) obendrauf. 
Zum Entspannen durften wir noch ein paar Bahnen im Garmisser Schwimmabd ziehen. 
Ein Dank an dieser Stelle an das Freibad Garmissen und den Bademeister!

Am Donnerstag kommt das erste Hallentraining und am Wochenende folgt ein Trainingslager in Dingelbe, bei dem wir auch zwei Testspiele durchführen werden. Am Samstag um 16:30 Uhr gegen den VfL Uetze Handball und am Sonntag um 14:00 Uhr gegen den TSV Anderten 2. & 3. Herren.

Wenn Ihr Lust habt, bis Samstag 

 

#SGBördeHandball
#EineRegionEinVerein

 


Die 1. Herren startet in die Vorbereitung

 

Seit dem letzten Dienstag ist unsere "Erste" in der Vorbereitung. Nach dem Auftakt-Fußballspiel mit anschließendem Grillen folgten bisher drei sehr intensive Trainingseinheiten. Zuletzt kam eine Einheit in Zusammenarbeit mit dem Life-Gesundheitspark an die Reihe, wo wir die komplette Vorbereitung einige Kurse absolvieren werden. Mit dabei sind auch schon einige unserer Neuzugänge und motivierte A-Jugendliche. 
Am Donnerstag erfolgt bereits das erste Testspiel. Gegner wird die SG Zweidorf/Bortfeld 1. Damen & 1. Herren sein. Gespielt wird in der Sporthalle in Wendeburg, Anpfiff erfolgt ca. 20:20. Hierbei soll geht es erst einmal wieder darum, den Ball in die Hand zu nehmen und gemeinsam das erste Spiel zu bestreiten.
In den nächsten Wochen erfolgen weitere Laufeinheiten, bis dann nach den Sommerferien das Hallentraining beginnt.
Wir halten euch über alle kommende Testspiele auf dem Laufenden!