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Niedergeschlagenheit bei der SG Börde: Spannung pur, Hektik und viel Nervosität auf beiden Seiten hatten das Kreisduell in der Handball-Oberliga der F

Spannung pur, Hektik und viel Nervosität: Eintracht schlägt den Nachbarn knapp

 

Hildesheims Handball-Frauen behalten im Oberliga-Derby gegen die SG Börde mit 30:29 die Oberhand

Von Walter Mahr 

 
Großer Jubel bei den Handballerinnen von Eintracht Hildesheim – dagegen Niedergeschlagenheit bei der SG Börde:

 

 Spannung pur, Hektik und viel Nervosität auf beiden Seiten hatten das Kreisduell in der Handball-Oberliga der Frauen geprägt. Als nach 60 Minuten das Match abgepfiffen wurde, hatte sich Gastgeber Eintracht knapp mit 30:29 (16:11) gegen die SG Börde behauptet.

 

Rund 150 Zuschauer auf den Rängen der Ochtersumer Sporthalle sind voll auf ihre Kosten gekommen, denn sie bekamen von der ersten bis zu den letzten Minuten ein kampfbetontes Spiel zu sehen, mit dem besseren Ende des Regionalliga-Absteigers.

 

Die Einträchtlerinnen kontrollierten von Beginn an die Partie, führten 3:2 und 7:3 (11.). Die Gäste blieben dagegen mit ihren Angriffsbemühungen zu harmlos und liefen ständig einem Rückstand hinterher. Zur Pause führte Eintracht mit 16:11.

 

In der Börde-Kabine dürften wohl deutliche Worte von Trainerin Laura Naß gefallen sein, denn die Mannschaft zeigte sich nach dem Seitenwechsel aktiver in ihren Aktionen. Die Einträchtlerinnen ließen dagegen im Abwehrverhalten nach. Die Gäste aus dem Hildesheimer Ostkreis holten Tor um Tor auf. Als Lilly Folger den Ausgleich zum 22:22-erzielte, stand die Halle Kopf.

 

Große Nervosität mit vergebenen Chancen auf beiden Seiten prägte das Spiel der Mannschaften im weiteren Spielverlauf. Knappe Hildesheimer Führungen glichen die Börde-Frauen zwar wieder aus, schafften es aber nicht, sich selbst in Front zu werfen. Eintrachts Mannschaftsführerin Antonia Westland verteidigte anschließend mit ihren Kolleginnen bis zum Schluss einen knappen Vorsprung. Der Jubel über den 30:29-Heimerfolg gegen die SG Börde Handball war dann auch entsprechend groß.

 

Nach dem Spiel haderten beide Übungsleiter über einige sehr fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter.

 

Stimmen zum Spiel

Philipp Wäger (Trainer von Eintracht Hildesheim): „Wir haben einen sehr couragierten Auftritt hingelegt. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“
Laura Naß (Trainerin der SG Börde Handball): „Wir haben in der Offensive viel liegen gelassen. Unsere Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Zudem vermisste ich die fehlende Härte im Zweikampfverhalten.“

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