HV Barsinghausen - SG Börde Handball
SG Börde Handballer in Barsinghausen unter Zugzwang
Oberliga-Handballer müssen unbedingt punkten, wenn der Klassenerhalt gelingen soll
Es bleiben noch neun Begegnungen in der Spielzeit 2025/26 für die Oberliga-Vertretung der SG Börde Handball, um die Wende im Kampf um den Klassenerhalt zu schaffen. Noch hat es das Team in eigener Hand, die Liga zu halten.
Die erste Möglichkeit dafür bekommt die Mannschaft von Trainer Dennis Bühn am Sonntag (16.20 Uhr) im sogenannten Vier-Punkte-Spiel beim Tabellensiebten HV Barsinghausen.
Nur ein Sieg am Deister würde für den Tabellenvorletzten aus dem Hildesheimer Ostkreis den Rückstand auf die HSG Heidmark verkürzen lassen. Bei einer weiteren Niederlage würden die Chancen auf einen Verbleib in der fünften Liga angesichts des harten Restprogramms mit Spielen gegen den TV Jahn Duderstadt, den Lehrter SV und die HSG Plesse-Hardenberg deutlich sinken. Rang zwölf, der derzeit vom Mitkontrahenten im Abstiegskampf belegt wird, wäre dann kaum noch zu erreichen.
Trainer Bühn erwartet gegen die Barsinghäuser wieder ein gutes Gesicht, was seine Schützlinge zuletzt gegen die HSG Rhumetal beim 35:32-Heimerfolg zeigten.
„Die Mannschaft ist hochmotiviert und wird weiterhin alles geben, auch wenn es schwierig sein wird. Es zählt jeder Punkt im Abstiegskampf. Nach der englischen Woche, die jetzt mit dem Spiel gegen Barsinghausen beginnt und am Donnerstag (12. März) mit dem Heimspiel gegen den TV Jahn Duderstadt fortgesetzt wird, werden wir sehen, wohin der Weg führt“, erklärt der Coach.
Weil die Erkältungswelle auch im Ostkreis umgeht, war es beim Training recht übersichtlich. Am Sonntag hofft Bühn aber auf einen kompletten Kader. Von Walter Mahr