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Aufwärtstrend gestoppt - SG Börde Handball: Nach der Niederlage gegen Anderten wird die Luft ziemlich dünn

Aufwärtstrend gestoppt

SG Börde: Nach der Niederlage gegen Anderten wird die Luft ziemlich dünn

 
Der Aufwärtstrend der Oberliga-Handballer der SG Börde ist erst einmal gestoppt worden.

 

Nach zuletzt 6:0 Punkten zog die Mannschaft von Trainer Dennis Bühn am Samstag im Heimspiel gegen die Drittliga-Reserve des TSV Anderten mit 31:36 den Kürzeren und konnte keinen weiteren Boden im Kampf um den Klassenerhalt gutmachen. Von der starken Vorstellung unter der Woche im Nachholspiel gegen Duderstadt rief seine Mannschaft diesmal nur wenig ab.

 

„An der Einstellung hat es nicht gelegen, aber wenn so viele Bälle weggeschmissen und im Gegenzug einfache Tore kassiert werden, hast du gegen diesen starken Gegner keine Chance, das Spiel zu gewinnen. Insgesamt sind wir konfus aufgetreten“, monierte Trainer Bühn die hohe Zahl der technischen Fehler.

 

Bis zum 12:12 (20.) blieb es bei einem ausgeglichenen Spielverlauf. Als die Hausherren in der Folge einige gute Chancen liegen ließen, kam Anderten auf der anderen Seite zu einem erfolgreichen Umschaltspiel und warf bis zur Halbzeit eine 20:16-Führung heraus.

 

Chancen für eine Wende waren später für die Gastgeber reichlich vorhanden. Bis auf ein Tor wurde beim 23:24 (40.), 28:29 (54.) und 29:30 (55.) verkürzt. Die Gäste ließ das alles unbeeindruckt. Sie nutzten die Schwächen im Börde-Team mit schnellen Gegentreffern zur 35:30-Führung. Am Ende kassierten die Gastgeber eine 31:36-Niederlage. Selbst elf Tore von Niklas Kaufmann waren zu wenig, um etwas Zählbares zu erreichen.

 

Nach der 13. Saisonniederlage wird die Luft im Abstiegskampf für das Bühn-Team immer dünner. Auch wenn es beim Tabellenvorletzten aus dem Ostkreis in der voll besetzten Schellerter Sporthalle nicht optimal gelaufen ist, hatte der Spieltag dennoch etwas Gutes: Weil auch die HSG Heidmark ihr Heimspiel gegen den TuS Rotenburg verlor, bleibt der Abstand für die Börde-Handballer auf die Nichtabstiegsplätze bei einem beziehungsweise drei Punkten. „Im nächsten Auswärtsspiel beim MTV Warberg/Lelm werden wir wieder angreifen, denn solange rechnerisch noch die Möglichkeit besteht, die Liga zu halten, versuchen wir weiter alles“, so Dennis Bühn. pw

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