HSV Warberg/Lelm - SG Börde Handball
SG Börde hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Handball-Oberligist kann in den sechs ausstehenden Pflichtspielen noch genügend Punkte für den Klassenerhalt sammeln
Beim Blick auf die Tabelle der Handball-Oberliga kann bei der SG Börde keine Begeisterung aufkommen, denn derzeit ist die Mannschaft von Trainer Dennis Bühn mit 13:27 Punkten Vorletzter – und damit auf einem Abstiegsrang. Bei sechs ausstehenden Pflichtspielen müssen allerdings noch einige Punkte her, um das rettende Ufer zu erreichen.
Schon am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellenvierten HSV Warberg/Lelm ist das ein schweres Unterfangen. Auch danach stehen noch wichtige Begegnungen im Kampf um den Klassenverbleib gegen die unmittelbaren Konkurrenten vom TuS Altwarmbüchen und MTV Braunschweig II auf dem Programm. Es herrscht im Abstiegskampf also eine Menge Druck, mit dem es umzugehen gilt.
„Wir müssen um jeden Punkt kämpfen. Das weiß die Mannschaft. Sie ist weiterhin fokussiert und wird alles geben, auch wenn es schwierig wird“, sagt Börde-Coach Dennis Bühn. „Wir können mehr, als die Tabelle im Moment aussagt. Die Hoffnung, Spiele zu gewinnen und den Klassenerhalt zu schaffen, haben wir noch nicht aufgegeben.“
In Süpplingen kurz vor Helmstedt, wo der HSV Warberg/Lelm seine Punktspiele austrägt, wartet auf die Börde-Handballer aber keine leichte Aufgabe, denn die Gastgeber haben sich nach ihren letzten Erfolgen in den Kreis der Meisterschaftsanwärter eingereiht und wollen ihre Erfolgsserie mit ihren Topscorern Jannis Frädermann (129 Tore) und Keno Rutsch (106) fortsetzen. Die Gäste aus dem Hildesheimer Ostkreis sollen aus Sicht der Warberger nicht zum Stolperstein werden.
Das Hinspiel verlor das Börde-Team in Schellerten mit 24:30. Die Vorbereitung auf die Auswärtspartie wurde intensiviert. Auch die mentale Stärke wird ein entscheidender Faktor sein. „Wir müssen es hinkriegen, gegen den Tabellenvierten unsere volle Leistung abzurufen“, fordert der Börde-Coach. Von Walter Mahr