SG Börde Handball - MTV Braunschweig
Börde hofft auf die Relegation – ist aber auf Patzer angewiesen
Im Oberliga-Abstiegskampf sind die Handballer aus dem Ostkreis am Samstag und Dienstag gefordert. Mit zwei Siegen steigen die Chancen auf Relegationsspiele.
Für die Oberliga-Handballer der SG Börde stehen noch zwei Pflichtspiele vor dem Saisonende an: Am Samstag (9. Mai) ist in der Schellerter Sporthalle die Drittliga-Reserve des MTV Braunschweig zu Gast, Anpfiff ist um 18 Uhr. Drei Tage später, am Dienstag, 12. Mai, wird die neu angesetzte Begegnung gegen den Lehrter SV gespielt.
Aufgrund zweier Regelverstöße des LSV in der Begegnung vom 18. April hatten die Börde-Verantwortlichen Einspruch eingelegt (wir berichteten). Der verlief vor dem Schiedsgericht erfolgreich, nun wird die Partie wiederholt und das am kommenden Dienstag.
Die Frage vor den beiden finalen Saisonspielen lautet: Kann die SG Börde noch den Klassenerhalt schaffen und sich als Tabellenzwölfter für die Relegationsrunde qualifizieren? In der Abstiegszone der Oberliga Süd ist die Konkurrenz nach dem letzten Spieltag weiter zusammengerückt. Mit 17:31 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Dennis Bühn Vorletzter auf einem direkten Abstiegsplatz. Wenn etwas für sie noch gehen soll, dann müssen noch zwei Siege her. Allerdings dürfen dann die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, der derzeitige Zwölfte HV Barsinghausen und der Elfte HSG Heidmark (jeweils 20:28), ihre Heimspiele nicht mehr gewinnen. Die Barsinghäuser haben den HSV Warberg/Lelm und die Heidjer den Lehrter SV zu Gast. Sollten der HV und die HSG am Wochenende gewinnen, stünde der Börde-Abstieg fest.
Erst Braunschweig, dann Lehrte
Zunächst gilt für das Börde-Team die volle Konzentration dem finalen Heimspiel gegen den Tabellenzehnten MTV Braunschweig, ehe es noch zum Lehrter SV geht. „Das wird richtig schwer. Die Gäste sind nicht zu unterschätzen. Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern“, sagt Börde-Coach Dennis Bühn über die MTV-Reserve. „Sie ziehen ein starkes Tempospiel auf und sind allgemein schwierig zu spielen, vor allem, wenn es Verstärkung aus der 3. Liga gibt.“ Die Devise wird daher sein: „In der Abwehr stabil stehen.“
Bei allem Druck nennt Bühn dennoch ein klares Ziel: „Zwei Punkte einfahren.“ Der Trainer hofft, dass sein Team genügend Selbstvertrauen aufgebaut hat, um gegen die starke MTV-Offensive bestehen zu können. Ausgerechnet jetzt wird aber Lothar von Hermanni verletzt fehlen. Von Walter Mahr